Mehr Transparenz, Sauberkeit und Kontrollen im Geropark
Teil des Projektes „Saubere Stadt MG“

15-03-25-geropark-0156 Besonders im Geropark haben sich in letzter Zeit Beschwerden über den Pflegezustand und Verunreinigungen, wilden Müll und Essensreste die Ratten anziehen, gehäuft.
Für Bezirksvorsteher Herbert Pauls, der hier im Bezirk aufgewachsen ist, „lief das Fass irgendwann buchstäblich über.“
Bei der letzten Weiher-Säuberungs-Aktion kam neben einem Einkaufswagen weiterer großkalibriger Unrat ans Tageslicht.
Pauls, die GEM, der Fachbereich Tiefbau und Stadtgrün und das Ordnungsamt haben deshalb die Initiative ergriffen und eine Reihe praktischer Maßnahmen verabredet und umgesetzt, damit sich die Bürgerinnen und Bürger im Geropark wieder wohler fühlen können: 

 

15-03-25-geropark-0161So wird der Park jetzt täglich von der GEM gereinigt.

Um die belebte Grünanlage transparenter zu machen und Schmutzfinken weniger Gelegenheit zu geben, ihren Müll heimlich in der Grünanlage zu entsorgen, hat die Abteilung Grünunterhaltung das Strauchwerk deutlich zurückgeschnitten.

 

 

15-03-25-geropark-0158Außerdem kontrolliert der Kommunale Ordnungs- und Servicedienst (KOS) der Stadt häufiger im Geropark und anderen beliebten Grünanlagen im Stadtgebiet.
Am Nordufer wird die Böschung mittels Erdaufschüttung durch das Grünflächenamt derart verändert, dass eine zusätzliche Sitz- und Liegefläche entstehen kann, sobald der neu eingesäte Rasen begehbar sein wird.
Die frisch restaurierte Stadtmauer (oberes Bild) wird dadurch noch besser zur Geltung kommen.
Geht es nach Pauls, so ist dies erst ein Anfang. In etlichen anderen Parks der Stadt gilt das Gleiche sinngemäß. Überall wirken die Grünanlagen recht ungepflegt, geschuldet auch der bisherigen Unterbesetzung in den beteiligten Ämtern und Dienststellen. Und natürlich fehlt Geld, mehr Personal kostet. So ist es an der Zeit, noch weitere Synergiemöglichkeiten zu heben. Wie die Rückführung der GEM in die Stadtverwaltung.