Schlagwort: Gesamtschule Hardt

  • Schüler pflanzten 400 Bäume im Hardter Wald

    Schüler pflanzten 400 Bäume im Hardter Wald

    Mit viel Schwung rammt Max den Spaten in den Boden. Er bereitet ein etwa 30 Zentimeter tiefes Loch vor, in das seine Freunde Tobias und Niklas eine kleine Douglasie, einen Nadelbaum, setzen. Hilfestellung bekommen sie dabei von mags-Forstwirt Manuel Donné.
    Neben den drei Jungs haben noch weitere 20 Schüler der Gesamtschule Hardt an der Pflanzaktion im Hardter Wald von mags teilgenommen.
    Dabei haben die Sechstklässler 400 Bäume auf einer Fläche von 1500 Quadratmetern gepflanzt.
    Werner Stops, Revierförster und mags-Bereichsleiter für Forst und Baum, begrüßt die Jungen und Mädchen hinter der Forstverwaltung am Birkmannsweg und erklärt, was zu tun ist: „Jetzt ist die richtige Zeit, zu pflanzen. Ihr werdet heute in Gruppen einen Mischbestand aus zwei verschiedenen Baumarten setzen. Die robuste Douglasie, die wir als Ersatz für die Fichte nehmen. Und die Buche, die ,Mutter des Waldes’, wie wir gerne sagen.“

    In sieben Gruppen gehen die Schüler ans Werk. Jede Gruppe darf im Wechsel eine Reihe Nadel- und eine Reihe Laubbäume pflanzen. Unterstützt werden sie dabei von mags-Forstmitarbeitern. So hilft Dirk Drewenskus der Mädchen-Gruppe um Alice, Anna und Faustina. Er misst für die Mädchen den richtigen Abstand der Bäume zueinander aus und achtet darauf, dass die Schülerinnen die Wurzeln der kleinen Bäume tief genug und den Stamm grade in den Boden setzen.

    Lehrerin Barbara Ostwald, die ihre Sechstklässler bei der Pflanzaktion begleitet, ist begeistert von ihren Schülern: „Die Kinder haben sich so auf den Tag gefreut. Es ist schön zu sehen, wie viel Spaß sie bei der Arbeit haben und wie eifrig sie mitanpacken.“ Sie will den Tag für ihre MINT-Klasse nutzen und das Erlernte in den naturwissenschaftlichen Fächern aufgreifen.
    Als Dankeschön nach getaner Arbeit und zur Stärkung gibt es für die Elf- und Zwölfjährigen frische Würstchen vom Holzkohlegrill mit Brötchen, Senf, Ketchup sowie Wasser und Apfelschorle.
    Beim Essen schließen die Freundinnen Anna, Diana und Emily einen Pakt: „Wenn wir Abi machen, kommen wir hier wieder hin, um zu sehen, wie groß unsere Bäume geworden sind.“ Und Anna resümiert: „Ich fand die Pflanzaktion richtig gut, weil das toll für die Umwelt ist.“
    Zum Abschluss der Pflanzaktion verspricht Werner Stops den Schülern noch, die neu aufgeforstete Fläche mit einem Zaun vor Rehwild zu schützen.

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  • Verhandlungen vertagt – Neuregelung in Sichtweite!

    Verhandlungen vertagt – Neuregelung in Sichtweite!

    Planspiel MG (2)
    Copyright: Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn

    27 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hardt in Mönchengladbach verhandelten in einem Planspiel die Neuregelung der europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik.

    „Ich fand, es war eine sehr realitätsnahe Simulation. Anfangs habe ich mich mit meinen Positionen etwas schwer getan, da ich eine andere Meinung vertrete. Allerdings fand ich mich während des Planspiels immer besser zurecht und ich konnte mich auf die Rolle einlassen, nachdem ich gemerkt hatte, wie ich manche Punkte rüberbringen kann“ erklärte Jacqueline Dujardin, Schülerin der Gesamtschule Hardt in Mönchengladbach und für zwei Tage Ministerin von Spanien.

    Am 25. und 26. Februar durfte sie mit ihren 26 MitschülerInnen in die Rollen der politischen Akteure in der Europäischen Union schlüpfen. Als Mitglieder der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments, des Ministerrates oder als Interessen- und PressevertreterInnen gestalteten die Teilnehmenden in Eigenregie die europäische Politik. Alle waren mit Elan bei der Sache und spürten, wie schwierig es sein kann, die unterschiedlichen Meinungen und Vorstellungen der politischen Lager in einem Kompromiss zu vereinen.

    Planspiel MG (1)
    Copyright: Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn

    Gemeinsam diskutierten sie hitzig die verschiedenen Aspekte der europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik.
    Zwar konnten sie sich zum Ende nicht in allen Punkten auf eine gemeinsame EU-weite Richtlinie verständigen; einig war man sich jedoch darüber, dass die Einführung einer Flüchtlingsquote eine gerechtere Verteilung der Flüchtlinge in der EU mit sich bringen würde. Jedoch soll es keine dauerhafte Verteilungsregelung geben. Als Kompromiss vereinbarten die Teilnehmenden eine Laufzeit bis 2020.
    Dann soll nochmal die Frage erörtert werden, inwiefern eine Quote noch zeitgemäß ist. Zudem standen die Lebensbedingungen der Flüchtlinge im Fokus der Debatten: Den Teilnehmenden war es wichtig, dass Flüchtlinge unter menschenwürdigen Bedingungen aufgenommen werden.

    Ziel des Planspiels war es, ein besseres Verständnis für politische Entscheidungsfindung auf europäischer Ebene unter Einbezug von verschiedenen Standpunkten und Ansichten zu vermitteln. „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, eine fremde Rolle zu übernehmen und eine andere Perspektive zu spielen. Ich habe das als Herausforderung gesehen. Dabei fiel mir immer wieder auf, dass rechtsextreme Standpunkte ganz schön realitätsfern sind“ so Alexander Paulsen, der für zwei Tage die Interessenvertretung für die Gruppe Weißes Europa übernahm.

    Copyright: Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn
    Copyright: Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn

    Möglich gemacht wurde das Planspiel vom Forum Jugend und Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung. „Bei der Simulation erfahren die jungen Leute hautnah, wie schwierig es ist, im demokratischen System für die eigene Meinung in Debatten einzutreten und Kompromisse auszuhandeln“, berichtet Enno Litzkendorf vom Forum Jugend und Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung.
    Besonderes Lob gebührte an diesem Tag den Vorsitzenden und Vizevorsitzenden der Europäischen Institutionen.
    Sie hatten die Aufgabe, die Debatten anzuleiten und die verschiedenen Interessen in Einklang zu bringen. „In die Positionen von Schweden konnte ich mich gut hineinversetzen. Allerdings fand ich meine Zusatzaufgabe als Vorsitzender anspruchsvoll. Es war schwer, während der Debatte ständig den Überblick zu behalten und ich habe gemerkt, dass man beim Diskutieren schnell in andere Themen abrutscht“, so Simon Laufen, Minister von Schweden.

     

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  • Bundesratspräsident zeichnet die besten Schülerzeitungen aus

    Bundesratspräsident zeichnet die besten Schülerzeitungen aus

    2. Platz: „Mittelpunkt“ der Gesamtschule Hardt in Mönchengladbach

    MittelpunktAus bundesweit 1.800 Einsendungen wurden durch eine Fachjury die besten Schülerzeitungen ausgewählt und durch Bundesratspräsident Winfried Kretschmann und Vertreter der Medienbranche, u.a. Hans-Ulrich Jörges (Mitglied der Chefredaktion des Stern) und Brigitte Fehrle (Chefredakteurin Berliner Zeitung) am 06. Juni 2013 im Bundesrat ausgezeichnet. Durch die Veranstaltung führte der Anchorman von „logo!“ Tim Niedernolte (ZDFtivi/KiKa).
    Der Preisverleihung waren regionale Wettbewerbe auf Landesebene und die Bundesjurysitzung in München vorausgegangen.

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