Bundesratspräsident zeichnet die besten Schülerzeitungen aus

2. Platz: „Mittelpunkt“ der Gesamtschule Hardt in Mönchengladbach

MittelpunktAus bundesweit 1.800 Einsendungen wurden durch eine Fachjury die besten Schülerzeitungen ausgewählt und durch Bundesratspräsident Winfried Kretschmann und Vertreter der Medienbranche, u.a. Hans-Ulrich Jörges (Mitglied der Chefredaktion des Stern) und Brigitte Fehrle (Chefredakteurin Berliner Zeitung) am 06. Juni 2013 im Bundesrat ausgezeichnet. Durch die Veranstaltung führte der Anchorman von „logo!“ Tim Niedernolte (ZDFtivi/KiKa).
Der Preisverleihung waren regionale Wettbewerbe auf Landesebene und die Bundesjurysitzung in München vorausgegangen.

 

Aus insgesamt 1.800 Einsendungen wurden die besten 18 Schülerzeitungen Deutschlands in sechs Schulkategorien ausgewählt.
Zudem wurden neben Förderpreisen für Zeitungen mit besonderem Entwicklungspotenzial auch sechs themenbezogene Sonderpreise vergeben.
Das Medienhaus Gruner + Jahr unterstützt den Wettbewerb als Hauptförderer und stiftete den Sonderpreis „WortWechsel“ für das beste Interview. „Gruner + Jahr fördert als führendes Haus der Inhalte den Schülerzeitungswettbewerb der Länder.

„Wir möchten junge Menschen motivieren, Verantwortung zu übernehmen und sich auszuprobieren. Schülerzeitungsredakteure müssen wichtige von unwichtigen Themen unterscheiden, sie müssen recherchieren und an brisanten Themen dran bleiben. Und sie bekommen die Möglichkeit, sich einzumischen und sich für die Belange ihrer Mitschüler einzusetzen“ findet Julia Jäkel, Vorstandsvorsitzende von Gruner + Jahr.

Hans-Ulrich Jörges, Mitglied der Chefredaktion des Sterns, zeigte sich beeindruckt von der ungewöhnliche Themenvielfalt und Kreativität der Gewinnerzeitungen.
Er hob besonders hervor, wie in Interviews couragiert, menschlich und hartnäckig recherchiert wurde. „Die Schülerzeitungsredakteure haben vorbildlich Mut und Haltung bewiesen. Auf keine Eigenschaften kommt es im Journalismus so entscheidend an wie auf diese.“

Bundesratspräsident Winfried Kretschmann unterstreicht die wichtige Rolle der Schülerzeitungen und sieht dabei auch die Lehrkräfte in der Verantwortung: „Die Schülerinnen und Schüler müssen eine große Portion Eigeninitiative an den Tag legen, dafür ist aber auch dringend die Unterstützung der Lehrkräfte nötig, und die Rahmenbedingungen, die ehrenamtliches Engagement an den Schulen fördern, müssen stimmen.“
Der Schülerzeitungswettbewerb der Länder wird von derJugendpresse Deutschland und den Ländern der Bundesrepublik Deutschland veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft von Bundesratspräsident Winfried Kretschmann.
Der Wettbewerb wird von der Kultusministerkonferenz empfohlen. Die Projektleitung seitens der Länder liegt beim Freistaat Bayern. Die sechs Sonderpreise werden durch die Stifter Gruner + Jahr, AOK – Die Gesundheitskasse, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung und die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland vergeben.
Bereits seit 2004 findet der Schülerzeitungswettbewerb der Länder jedes Jahr statt. Ziel ist es, das Engagement von Schülern außerhalb des Unterrichts zu honorieren. Demokratische Strukturen an Schulen sollen gestärkt und das Erlernen journalistischer Arbeitsmethoden gefördert werden. „Schülerzeitungen sind maßgeblich als von Schülern selbst verantwortlicher Bildungspartner im Wechselspiel zwischen Schule, Elternhaus und Peer-Group zu werten“, unterstreicht Kai Mungenast, Vorstandssprecher der Jugendpresse Deutschland. „Wir heben die Wertigkeit von Schülermedien hervor. In diesen entwickeln Schüler ihr demokratisches Verständnis und zahlreiche Schlüsselqualifikationen. Sie erleben sich in Rollen, in denen ihre ganz persönliche Art und Fähigkeiten gefragt und benötigt werden.“

Schulpreise:
Grundschulen:
1. Platz: Schollikids der Geschwister-Scholl-Schule Leipzig
2. Platz: Muggenthaler der Grundschule Mindelstetten
3. Platz: Drachenblatt der Uhlandschule Wurmlingen
Förderpreis: Buchstabensalat der Grundschule Schongau

Hauptschulen:
1. Platz: Pfiff der Sommertalschule, Meersburg
2. Platz: Wallburg Express der Georg-Göpfert-Volksschule, Eltmann
3. Platz: ERNSCHTLE der Ernst-Reuter-Schule, Karlsruhe

Realschulen:
1. Platz: Notenfrei der Karl Kisters Realschule, Kleve
2. Platz: s’ Viechtacher Woidschratzl der staatlichen Realschule Viechtach
3. Platz: EGON MEDIEN der Realschule Hilpoltstein
Förderpreis: BLITZ LICHT der Mittelschule Kamenz

Gymnasium:
2. Platz: „Mittelpunkt“ der Gesamtschule Hardt, Mönchengladbach
Tempus des Carl-Benz-Gymnasiums, Ladenburg
3. Platz: Peer des Egbert-Gymnasiums Münsterschwarzach
Förderpreis: Moron des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums, Berlin

Förderschulen:
1. Platz: WKS-AKTUELL der Willi-Kraft-Schule, Hamburg
2. Platz: Das Mosaik der Mosaikschule, Frankfurt
3. Platz: EINSTEIN des Sonderpädagogischen Förderzentrums Pfaffenhofen
Förderpreis: KunterBUNTE SCHÜLERPOST der Warnowschule Rostock

Berufsschulen:
1. Platz: DEMO der Deutschen Meisterschule für Mode, München
2. Platz: ICH BIN der Akademie für Kommunikation, Stuttgart
3. Platz: Eigenleben der Klara Oppenheimer Schule, Würzburg
Förderpreis: ausDruck der Johannes-Gutenberg-Schule, Stuttgart

Sonderpreise:
WortWechsel – Das beste Interview vom Medienhaus Gruner + Jahr gehen an:
Inselgörn der Regionalen Schule mit Grundschule Hiddensee sowie WOOLING des Oberland-Gymnasiums, Seifhennersdorf

Aufgetischt oder abgefertigt? – Essen in der Schule von der AOK – Die Gesundheitskasse geht an:
Reporterkids der Grund- und Oberschule Schenkenland, Köris

EinSatz für eine bessere Gesellschaft – vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gehen an:
Der Klecks des Thomas-Morus-Gymnasium, Daun, Obersburger der Modellschule Obersberg, Bad Hersfeld sowie Der Tornowgraph des Evangelischen Gymnasium Hermannswerde, Potsdam

Crossmedial denken – multimedial publizieren von dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) geht an:
Bunker Blatt’l des Gymnasium Fürstenried, München

Unter die Lupe genommen – Sicherheit und Gesundheit an der Schule von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) geht an:
Naseweis der Erich-Kästner-Schule in Wegberg

Europa hier bei mir von der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland gehen an:
einBlick des Berufskollegs Oberberg, Gummersbach sowie Sachsenwäldler der Sachsenwald-Grundschule Berlin