Schlagwort: Karl-Josef Laumann

  • OB Felix Heinrichs kritisiert Informationspolitik des Gesundheitsministeriums in NRW scharf

    OB Felix Heinrichs kritisiert Informationspolitik des Gesundheitsministeriums in NRW scharf

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs kritisiert den Umgang des Landes mit den Kommunen, mit den Menschen, die dringend auf die Impfung warten, und allen, die in den Einrichtungen oder Impfteams Verantwortung übernommen haben scharf:

    „So kann die Zusammenarbeit nicht funktionieren. Wenn feste Zusagen mit einem Federstrich nichtig gemacht werden, erschüttert die Regierung jedes Vertrauen der Betroffenen in die Handlungsfähigkeit des Staates. Natürlich ist das Land nicht für Lieferengpässe beim Hersteller verantwortlich. Dann sollte man aber für einen schnellen PR-Erfolg nicht mehr versprechen als man halten kann.“

    Die Stadt Mönchengladbach erwartet jetzt unverzüglich eine verbindliche Aussage des Landes darüber, ob und wie sich die Lieferengpässe auf den Start des Impfzentrums auswirkt.

    Per Mail hatte das Landesgesundheitsministerium am gestrigen Abend (19. Januar) den Städten und Kreisen mitgeteilt, dass für den 20. und 21. Januar bereits bestellte Impfstoffe nicht ausgeliefert werden können. Diese waren für Impfungen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen bestimmt.

    Ein weiteres Ärgernis steht im Raum:
    Die Übernahme von Transportkosten zum Impftermin muss sichergestellt werden.
    Wie werden die über 80-zigjährigen zum Imfzentrum im Nordpark gefahren, wie wird die Kostenfrage geregelt und wer informiert wann die betroffenen Menschen?

    Berlin ist hier mit gutem Beispiel vorangegangen und hat zwischen dem DRK Berlin, der Senatsverwaltung für Gesundheit und der Innung des Berliner Taxigewerbes eine Vereinbarung zur Übernahme der Kosten für entsprechend anfallende Taxifahrten geschlossen.

    Auch das Land NRW muss jetzt einen klaren Weg für eine Fahrtkostenübernahme aufzeigen, damit dieser Start der Verimpfung nicht aufgrund organisatorischer Hürden verschleppt wird.
    Die Einbindung von Taxiunternehmen in die Logistik der Verimpfung wäre ein solcher Weg und würde für eine unbürokratische Entlastung sorgen. Eine generelle Übernahme der Kosten ist durch Rundschreiben vom GKV Spitzenverband bereits gewährleistet.

    Das Ziel muss es sein, die betroffene Personengruppe jetzt schnellstmöglich über die Möglichkeiten der unkomplizierten Transportlösung und die Kostenübernahme zu informieren. Ein weiteres Informationschaos dazu darf es nicht geben.

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  • Landesregierung setzt weitere Maßnahmen zum Umgang mit der Coronavirus-Pandemie um

    Landesregierung setzt weitere Maßnahmen zum Umgang mit der Coronavirus-Pandemie um

    Das Landeskabinett hat am Donnerstag, 16. April 2020, weitere Maßnahmen zum Umgang mit der Coronavirus-Pandemie beschlossen.

    Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat die Änderung der Coronaschutzverordnung unterschrieben, die ab dem 20. April in Kraft tritt.

    Mit der neuen Coronaschutzverordnung werden nun die Maßnahmen umgesetzt, die die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten gemeinsam mit der Bundeskanzlerin am Mittwoch vereinbart haben.
     
    Insbesondere für den Handel ergeben sich Änderungen.
    So dürfen ab dem 20. April 2020 zusätzlich zu den bereits bekannten Handelseinrichtungen alle Buchhandlungen, Tierbedarfsmärkte, Bau- und Gartenbaumärkte einschließlich vergleichbaren Fachmärkten (z.B. Floristen, Sanitär-, Eisenwaren-, Malereibedarfs-, Bodenbelags- oder Baustoffgeschäfte) öffnen. Auch Einrichtungshäuser, Babyfachmärkte und Verkaufsstellen des Kraftfahrzeug- und des Fahrradhandels können wieder geöffnet werden.

    Die geänderte Coronaschutzverordnung gilt für den Zeitraum vom 20. April bis zunächst zum 3. Mai 2020. Ende April werden die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten und die Kanzlerin zu einem nächsten Gespräch zusammenkommen, um über weitere Schritte zu beraten.

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  • CDU und DGB führen wahlkampftaktische Gespräche zur Rentenfrage

    In der vergangenen Woche hat sich das Präsidium der CDU Deutschlands mit den Spitzen der DGB-Gewerkschaften zu einem intensiven Austausch getroffen.
    Für die CDU haben neben dem CDA-Bundesvorsitzenden und CDU-Präsidiumsmitglied, Karl-Josef Laumann, auch die beiden CDA-Bundesvorstandsmitglieder Peter Weiß (MdB) und Ralf Brauksiepe (MdB) teilgenommen.

    In konzentrierter und freundschaftlicher Atmosphäre wurden mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 viele Themen diskutiert.
    Intensiv wurde über die Forderungen des DGB zur Rentenpolitik gesprochen. Man war sich einig, dass eine Rentenkampagne im Bundestagswahlkampf das hohe Risiko trägt, die Menschen zu verunsichern und die demokratischen Parteien zu schwächen.
    Auch wurde schnell klar, dass es beim Thema Rente keine einfachen Lösungen gibt. Im Rahmen einer Arbeitsgruppe soll sich deshalb in fortlaufenden Gesprächen über Gemeinsamkeiten in der Rentenpolitik ausgetauscht werden.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den CDA-Bundesvorsitzenden, Karl-Josef Laumann damit beauftragt, die Arbeitsgruppe von Seiten der CDU zu leiten.
    Dies geht aus einer CDA-Meldung hervor.

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