Schlagwort: Kinderrechte

  • Gülistan Yüksel „Es ist schade, bitter und enttäuschend, dass mit der Union keine Einigung möglich war“.

    Gülistan Yüksel „Es ist schade, bitter und enttäuschend, dass mit der Union keine Einigung möglich war“.

    Nach mehrjährigen Verhandlungen zur Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz ist das Vorhaben nun gescheitert. Dies ist insbesondere auf den fehlenden Einigungswillen von CDU und CSU zurückzuführen . Die Gesetzesänderung ist eine Vereinbarung des Koalitionsvertrages, welche nun nicht mehr eingehalten wird.

    „Es geht darum, Teilhabe und Beteiligung von Kindern gesetzlich festzuschreiben. Familien und Kinder, welche während der Corona-Pandemie besonderen Belastungen ausgesetzt sind, können an dieser Stelle nicht mehr auf die ersehnte Einigung hoffen“, bedauert die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel. „Kinder haben besondere Bedürfnisse – sie benötigen Schutz, Förderung und das Ernstnehmen ihrer Meinung. Deshalb haben wir mit voller Überzeugung daran gearbeitet, Kinderrechte fest im Grundgesetz zu verankern. Trotz dieser großen Enttäuschung halten wir an unserem Vorhaben fest, die nötigen Strukturen in der Gesellschaft zu etablieren, um den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden und Familien zu stärken“.

    Nachdem bereits im April in erster Lesung über den Gesetzesentwurf beraten wurde, konnte trotz aller Bemühungen der SPD-Bundestagsfraktion keine Einigung mit der Union erzielt werden. Die Änderung des Grundgesetzes hätte eine Zwei-Drittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat erfordert.“

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  • „Gut behütet- Kinderrechte in der Kita!“

    „Gut behütet- Kinderrechte in der Kita!“

    Zur inzwischen 20. Fachtagung widmeten sich die Teilnehmer diesmal dem immer noch aktuellen Thema der UN- Kinderrechtskonvention aus dem Jahre 1992, nämlich den Rechten der Kinder, die allerorts gewahrt werden sollen. Kinderrechte sind ureigene Rechte aller Kinder, egal wo sie leben, wie alt sie sind, wie sie aussehen oder welche Religion sie haben, so der Arbeitskreis zur Vorbereitung der Fachtagung.

    „Die Ansprüche der Kinder, z.B. das Recht in Frieden zu leben und gut versorgt zu werden, sind aktueller denn je“, so Dörte Schall, Beigeordnete der Stadt.

    „Wir wollen pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trägerübergreifend in den Tageseinrichtungen für Kinder in Mönchengladbach für ein jeweils aktuelles Thema sensibilisieren, sie informieren und ihnen Anregungen wie auch Zuspruch für die tägliche Arbeit geben“, so Dörte Schall, die sich insbesondere bei der Stadtsparkasse Mönchengladbach bedankt, die die Tagung Jahr für Jahr kontinuierlich fördert.

    Die größte trägerübergreifende Fachtagung für pädagogische Fachkräfte in Mönchengladbach findet seit 20 Jahren statt. In diesem Jahr konnte das Vorbereitungsteam aus Fachberatern und Fachkräften der verschiedenen Träger in Kooperation mit der Arbeitsstelle für interkulturelle Bildung + Integration (ABI) sowie den einschlägigen Berufskollegs in Mönchengladbach, Professor Dr. Jörg Maywald, Geschäftsführer der deutschen Liga für das Kind und Sprecher der National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN- Kinderrechtskonvention sowie Honorarprofessor an der Fachhochschule Potsdam, für den Vortrag „Kinderrechte in der Kita“ gewinnen.

    Anlässlich des diesjährigen Jubiläums ist zudem das Touche´ Erzähltheater mit Susanne Tiggemann und Bernd Witte aufgetreten und so wurde das Thema in ganz besonderer Form inhaltlich begleitet.

    Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen nach der Veranstaltung gut gestärkt und inspiriert für die tägliche Arbeit in ihre Einrichtungen zurück, um die Inhalte und Erfahrungen im Schneeballeffekt an die Kolleginnen und Kollegen weiterzugeben.

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  • Weltkindertag: „Kinderrechte müssen ins Grundgesetz“ CDU/CSU blockieren das Vorhaben

    Weltkindertag: „Kinderrechte müssen ins Grundgesetz“
    CDU/CSU blockieren das Vorhaben

    „Wir brauchen stärkere Kinderrechte. Ein wichtiger Schritt dafür wäre die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz.“ Das fordert die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel auch zum diesjährigen Weltkindertag am 20. September. „Kinder haben eigene Rechte. Dazu gehören die Rechte auf Förderung, Bildung, Partizipation, kindgerechte Lebensverhältnisse und gewaltfreies Aufwachsen“, betont Yüksel, die das diesjährige Motto des Weltkindertages als Aufforderung an die Politik verstanden wissen will: „Kindern eine Stimme geben!“

    Die SPD will die Wahrnehmung der Rechte von Kindern weiterentwickeln. In der auslaufenden Legislaturperiode konnte es in einer entscheidenden Frage allerdings nicht zur Einigung kommen. „Die Union hat unsere Forderung nach Kinderrechten im Grundgesetz stets abgelehnt“, kritisiert Yüksel den Noch-Koalitionspartner.

    Ausdrücklich stimmt Yüksel der Position des Deutschen Kinderhilfswerks zu. Dieses fordert die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz, eine Absenkung des Wahlalters bei Bundestags- und Europawahlen auf 16 Jahre und die Abschaffung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern im allgemeinen Bildungsbereich.

    Yüksel ist es besonders wichtig, dass alle Kinder die gleichen Chancen haben: „Der soziale Status der Eltern darf nicht mehr über den Bildungserfolg der Kinder entscheiden. Kostenlose Bildung von der Kita bis zur Uni und zur Meisterausbildung schafft Chancengleichheit, verbessert die Bildungs- und Integrationsmöglichkeiten und beugt Armut vor.“

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