Der BDH Bundesverband Rehabilitation fordert die Bundesregierung auf, bei ihren Bemühungen zur die Stärkung des gesetzlichen Pflegeversicherung nicht auf halbem Wege stehen zu bleiben und die umlagefinanzierte Pflegeversicherung demografiefest zu machen:
„Es ist ein gutes Zeichen, dass Bewegung in die Pflegepolitik kommt. Viel zu lange herrschte in Deutschland eine gefährliche Reformverweigerung auf diesem wichtigen Feld, das als Scharnier zwischen den Generationen dringend eines belastbareren Fundaments bedarf. Ziel muss es sein, über den vielfach diskutierten Pflegebedürftigkeitsbegriff zu einer neuen Kultur der Pflege in unserem Land zu finden. Hier droht uns allerdings erneut die altbekannte Verzögerungstaktik durch die Politik“, so die Vorsitzende des Sozialverbandes, Ilse Müller mit Blick auf den vorliegenden Kabinettsentwurf zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung. Den geplanten Vorsorgefonds lehnt die Verbandsvorsitzende mit dem Verweis auf die drängenden Probleme, die sich aus der generellen Unterfinanzierung von Pflegeleistungen ergeben haben ab.
