Schlagwort: Schulpolitik

  • Schulpolitik: Will Ministerin Feller den Lehrkräftemangel durch Distanzunterricht bekämpfen?

    Schulpolitik: Will Ministerin Feller den Lehrkräftemangel durch Distanzunterricht bekämpfen?

    Für die Schulen in NRW ist der Lehrkräftemangel derzeit die größte Herausforderung.

    Dilek Engin, schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag NRW meint dazu:
    „Ministerin Feller hat den Distanzunterricht als Lösung vorgeschlagen.
    Offenbar möchte die Schulministerin den Lehrkräftemangel bekämpfen, indem sie große Gruppen von Schüler*innen digital von einer Lehrkraft unterrichten lässt.
    Das klingt wie eine Passage aus einem dystopischen Roman – und nicht wie das Konzept einer modernen Schulpolitik. Unser Ziel muss es doch sein, dass die Schüler*innen menschliche Interaktion haben. Lernen ist eben nicht nur die Vermittlung von Inhalten. Genau deshalb muss Schule auch eine soziale und emotionale Dimension haben.

    NRW-Schulministerin Feller

    Schulministerin Feller bleibt in der heutigen Sitzung des Schulausschusses bei maßgeblichen Themen Antworten schuldig. Das betrifft insbesondere die Schließung des Niederrhein-Kollegs, die Web-Individualschule, die Gewährleistung des Rechtsanspruchs des Offenen Ganztags sowie ausreichend Plätze an Gesamtschulen. Für uns hat auch weiterhin der Elternwille bei der Schulwahl ihrer Kinder Priorität. Die Schulministerin hatte heute die Möglichkeit, für Klarheit zu sorgen. Wir werden Chancengleichheit weiterhin im Sinne der Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern in den Fokus rücken.“

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  • FDP-Staatssekretär Mathias Richter informiert zur Schulpolitik

    FDP-Staatssekretär Mathias Richter informiert zur Schulpolitik

    Am 04. Mai 2022, 20.00 bis 21.00 Uhr, findet die nächste Veranstaltung des FDP-Kreisverbands Mönchengladbach statt aus der Reihe Live&Liberal.

    Staatssekretär Mathias Richter aus dem NRW-Ministerium für Schule und Bildung diskutiert mit Mitgliedern und Gästen digital zur Schulpolitik.

    Interessenten können die Veranstaltung live bei YouTube verfolgen und ihre Fragen stellen: https://youtu.be/yXWwymCgSpI

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  • Neue Schulpolitik: –Vorbereitung auf eine digitale Lebenswirklichkeit

    Neue Schulpolitik: –
    Vorbereitung auf eine digitale Lebenswirklichkeit

    Deutschlands Schulen haben beim Thema Digitalisierung reichlich Nachholbedarf – das hat in Mönchengladbach wiederholt der coronabedingte Lockdown aufgezeigt.

    Es mangelt, von Schule zu Schule unterschiedlich, an ausreichend Geräten für digitalen Unterricht, an pädagogischen Konzepte oder ausgereiften Lernplattformen. Nun hatte die Stadt Mönchengladbach im Sommer 2019 immerhin einen ersten Impuls gesetzt, durch die Förderung von „Pilotschulen“ die Digitalisierung von Schule und Unterricht durch eigene Initiative zu fördern. Die Politik beschloss das Projekt Digitale Pilotschule, wonach das Gymnasium am Geroweiher und das Hugo-Junkers-Gymnasium unter den Gladbacher Schulen die Vorreiterrolle in Sachen Digitalisierung übernehmen sollten. Das war vor Corona.

    „Bund und Land haben uns zwischenzeitlich ausreichend Ausstattungsmittel zur Verfügung gestellt“, stellt Lena Zingsheim, schulpolitische Sprecherin der grünen Fraktion, fest. Dazu kämen die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Für die Grünen-Politikerin ist klar: Der durch die Förderung der „Pilotschulen“ gesetzte Impuls muss auf eine sehr viel breitere Basis gestellt werden. „Nur mit Pilotschulen allein wird es nicht klappen“, glaubt Zingsheim. Kein Wunder: Der Bedarf an digitaler Ausstattung an den Schulen ist enorm, entsprechend schwierig sind die Möglichkeiten der Beschaffung. „Diese Situation darf aber doch nicht auf Kosten der Schüler*innen gehen“, sagt sie. „Als Politik sind wir in der Verantwortung, alle uns zur Verfügung stehenden Instrumente zu nutzen, um die Digitalisierung so schnell wie möglich voranzutreiben.“ Das sieht auch SPD-Schulpolitiker Reinhold Schiffers so. „Die Digitalisierung von Schule und Unterricht ist eine herausfordernde Aufgabe“, sagt er. „Wir müssen nun die Chancen, die sich aus der rasant veränderten Situation ergeben, durch eine breit aufgestellte Zusammenarbeit der Akteure nutzen“, so Schiffers weiter.

    Was also lag für die Ampel-Schulpolitiker näher als sich mit einem Verein kurzzuschließen, dessen erklärtes Ziel es ist, die digitale Kompetenz voranzutreiben und Aktivitäten rund um die digitale Transformation zu unterstützen? Die Ampel-Akteure führten dazu intensive Gespräche und fühlten beim Verein Next MG vor, ob der eine Projektskizze präsentieren könnte, die als Grundlage für die Gestaltung des komplexen Kommunikations- und Entwicklungsprozesses genutzt werden kann.

    „Mit Next MG gewinnen wir eine Zusammenarbeit mit Menschen, die uns die Perspektive von außen aus der Wirtschaft schenken. Das sind wichtige Impulse für beste Bildung in unserer Stadt“, erklärt Sina Behrend, Sprecherin der Liberalen im Schulausschuss

    Reinhold Schiffers erinnert daran, dass in der Vergangenheit über die Grenzen der Stadt hinaus die eigenen Anstrengungen der Stadt anerkannt wurden, mehrere hundert Lehrer*innen aus allen Schulen der Stadt, alle Schulleitungen bei der Entwicklung von Schule und Unterricht durch die „Mönchengladbacher Akademie“ zu unterstützen. Daran wolle man anknüpfen.

    Erklärtes Ziel des Ganzen: Insbesondere für die Arbeitsfelder Lehrerfortbildung, Cloud-Lösungen und Administration könnten mit Unterstützung von Next MG relativ schnell Umsetzungsvorschläge entwickelt werden, die auf die Besonderheiten in Mönchengladbach eingehen. „Wir wollen Verwaltung und Schulaufsicht der Stadt bitten, sich in dieses Projekt aktiv mit allen fachlichen und sächlichen Ressourcen einzubringen und es entsprechend zu unterstützen“, sagt Lena Zingsheim. Die Schüler*innen müssten zeitnah auf eine digitale Lebenswirklichkeit vorbereitet werden, sagt die Grünen-Politikerin.

    Das Kooperationsbündnis von SPD, Grünen und FDP har heute im Schulausschuss einen entsprechenden Antrag eingebracht. Mit Mehrheit, gegen die Stimmen der CDU, wurde er angenommen.

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  • Anmeldeergebnisse der Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien belegen den Bedarf an weiteren Gesamtschulplätzen

    Anmeldeergebnisse der Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien belegen den Bedarf an weiteren Gesamtschulplätzen

    Rund 2.345 (Vorjahr 2.234) Kinder wechseln in diesem Jahr von den Grundschulen an die weiterführenden Schulen.
    An den sechs Gesamtschulen der Stadt Mönchengladbach waren bereits im Februar 726 Kinder angenommen worden.
    Das bedeutet: Über 200 Kinder wurden abgewiesen, weil Politik nicht die Kraft hatte, weitere Klassen einzurichten.
    Dies ist jedoch an anderen Schulformen möglich, ein denkwürdiges Resultat der Schulpolitik.

    Vom 29. Februar bis 4. März konnten Eltern ihre Kinder an einer Hauptschule, einer Realschule oder einem Gymnasium anmelden.

    Insgesamt haben sich (Stand 2. April 2020) 1.529 (1.457 im Vorjahr) Kinder an den drei Schulformen angemeldet. Auf die Anmeldung von rund 70 Schülerinnen und Schüler wartet die Schulverwaltung noch. Die Anmeldeergebnisse wurden zwischen allen Beteiligten, Schuldezernent Dr. Gert Fischer mit dem Fachbereich Schule und Sport, den Schulleitungen, der Schulaufsicht, der Vorsitzenden des Schul- und Bildungsausschusses Petra Heinen-Dauber und den schulpolitischen Sprechern der Ratsfraktionen koordiniert und erörtert, um mögliche schulorganisatorische Maßnahmen, die sich aus den Zahlen ergeben, zu erkennen.

    Hier die Anmeldeergebnisse im Einzelnen:
    Hauptschulen
     An den sechs Mönchengladbacher Hauptschulen wurden bisher 205 (Vorjahr 242) Kinder angemeldet:
    Heinrich-Lersch: 38 (Vorjahr: 46)
    Neuwerk: 26 (Vorjahr: 36)
    Anna-Schiller-Schule, Rheindahlen: 28 (Vorjahr 44)
    Comenius-Schule: 41 (Vorjahr 43)
    Dohr: 48 (Vorjahr: 45)
    Kirschhecke: 24 (Vorjahr: 28)
    Schulorganisatorische Maßnahmen sind nicht notwendig.

    Realschulen
    An den vier Realschulen haben sich insgesamt 449 Schülerinnen und
    Schüler angemeldet (Vorjahr 365):
    Geschwister Scholl Realschule: 90 Anmeldungen (Vorjahr 50)
    Realschule Volksgarten: 141 Anmeldungen (Vorjahr 135)
    Realschule an der Niers: 134 Anmeldungen (Vorjahr 102)
    Realschule Wickrath: 84 Anmeldungen (Vorjahr 78)
    Schulorganisatorische Maßnahmen:
    Die Realschule Volksgarten wird über die Regelzügigkeit von vier Klassen hinaus eine fünfte Eingangsklasse bilden.
    Die Geschwister-Scholl-Realschule wird über die Regelzügigkeit von zwei Klassen hinaus eine dritte Eingangsklasse bilden.
    Außerdem muss sie Kinder an eine andere Realschule verweisen.
    Die Eltern werden bis Ende dieser Woche schriftlich informiert.

    Gymnasien
    An den neun Mönchengladbacher Gymnasien haben sich 875 Kinder (Vorjahr 850) angemeldet:
    Am Geroweiher: 92 Anmeldungen (Vorjahr 85)
    Math. Nath. Gymnasium: 99 Anmeldungen (Vorjahr 94)
    Rheindahlen: 79 Anmeldungen (Vorjahr 63)
    Stift. Hum. Gymnasium: 81 Anmeldungen (Vorjahr 86)
    An der Gartenstraße: 116 Anmeldungen (Vorjahr 119)
    Franz-Meyers: 90 Anmeldungen (Vorjahr 83)
    Hugo-Junkers: 78 Anmeldungen (Vorjahr 86)
    Odenkirchen: 98 Anmeldungen (Vorjahr 102)
    Bischöfliche Marienschule: 142 Anmeldungen (Vorjahr 132) Schulorganisatorische Maßnahmen:
    Das Gymnasium an der Gartenstraße wird über die Regelzügigkeit von drei Klassen hinaus eine vierte Eingangsklasse bilden.

    Die Eltern der angemeldeten Kinder werden bis zum Ende der Woche die Aufnahmebescheide der entsprechenden Schulen in der Post haben.

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