Schulpolitik: Will Ministerin Feller den Lehrkräftemangel durch Distanzunterricht bekämpfen?

Für die Schulen in NRW ist der Lehrkräftemangel derzeit die größte Herausforderung.

Dilek Engin, schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag NRW meint dazu:
„Ministerin Feller hat den Distanzunterricht als Lösung vorgeschlagen.
Offenbar möchte die Schulministerin den Lehrkräftemangel bekämpfen, indem sie große Gruppen von Schüler*innen digital von einer Lehrkraft unterrichten lässt.
Das klingt wie eine Passage aus einem dystopischen Roman – und nicht wie das Konzept einer modernen Schulpolitik. Unser Ziel muss es doch sein, dass die Schüler*innen menschliche Interaktion haben. Lernen ist eben nicht nur die Vermittlung von Inhalten. Genau deshalb muss Schule auch eine soziale und emotionale Dimension haben.

NRW-Schulministerin Feller

Schulministerin Feller bleibt in der heutigen Sitzung des Schulausschusses bei maßgeblichen Themen Antworten schuldig. Das betrifft insbesondere die Schließung des Niederrhein-Kollegs, die Web-Individualschule, die Gewährleistung des Rechtsanspruchs des Offenen Ganztags sowie ausreichend Plätze an Gesamtschulen. Für uns hat auch weiterhin der Elternwille bei der Schulwahl ihrer Kinder Priorität. Die Schulministerin hatte heute die Möglichkeit, für Klarheit zu sorgen. Wir werden Chancengleichheit weiterhin im Sinne der Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern in den Fokus rücken.“

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