Schlagwort: Stadtratssitzung

  • Verantwortung: Mandat vs. Gesundheitsschutz?

    Verantwortung: Mandat vs. Gesundheitsschutz?

    Die Partei DIE LINKE erklärt:

    Am Mittwoch den 19.05.2021 wird der Rat der Stadt Mönchengladbach in nahezu voller Stärke zusammen kommen, vor allem die CDU lehnt ein Pairing, also die personelle Reduzierung bei Aufrechterhaltung der Stimmenverhältnisse ab. DIE LINKE hätte sich gewünscht, dass für die kommende Sitzung wie schon bei den letzten zwei eine entsprechende Absprache getroffen worden wäre, denn trotz derzeit sinkender Inzidenz Werte, dürfe nicht vergessen werden, dass noch vor einem Jahr bei 50 die Grenze für Verschärfungen lag. Inzwischen wurde diese auf 100, bzw. sogar je nach Bereich auf 150 angehoben. „Impfen und Testen kommen sicher voran, aber die Maßnahmen wirken nur als Paket und so gilt es weiter Abstand zu wahren, Kontakte zu vermeiden und selbstverständlich Hygiene und Maske“, so Lisa Schmerl von der Linksfraktion.

    Dabei sind sich die Linken Ratsmitglieder sehr wohl der Verantwortung des übernommenen Mandates bewusst. „Die eigentliche politische Arbeit läuft außerhalb von Sitzungen und in den Fachausschüssen werden dann die Diskussionen geführt. Im Rat werden dann zwar die abschließenden Beschlüsse gefasst und für die Bürgerschaft der Entscheidungsprozess noch mal transparent nachvollziehbar, aber nur in wenigen Ausnahmen gibt es im Rat noch Überraschungen“, so Ratsfrau Jutta Zabci, „Deswegen gibt es bei der jetzigen Tagesordnung keinen Anlass die Verantwortung des Mandates gegen die des Gesundheitsschutzes auszuspielen, sondern es gilt beides zusammen zu bekommen. Auch und gerade weil wir trotz erster Lockerungen von den Bürger*innen noch immer viel verlangen sollte Politik bei der Kontaktvermeidung Vorbild sein.“

    Nach gründlicher Abwägung hat DIE LINKE sich deswegen entschieden auch ohne Pairing-Vereinbarung die Anzahl ihrer Ratsmitglieder auf der Sitzung zu reduzieren. Sie ist sich nach allen Vorberatungen in den Ausschüssen sicher, dass die Mehrheiten stehen und der verzicht auf zwei Linke Stimmen keinen Einfluss auf Entscheidungen hat, sehr wohl aber das richtige Zeichen setzt:
    Die Pandemie ist (leider) noch nicht vorbei!

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  • Endlich ein Rederecht für Petenten

    Endlich ein Rederecht für Petenten

    Im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden soll zukünftig ein Rederecht für Petenten eingeführt werden.

    Dafür sprach sich der Ausschuss in seiner gestrigen Sitzung in einer Empfehlung an den Rat, der am kommenden Mittwoch, 16. Dezember, tagt, aus.
    Demnach soll, sofern der Rat zustimmt, dem Antragsteller Gelegenheit gegeben werden, seinen Antrag in der Sitzung zu erläutern. Die Redezeit ist auf fünf Minuten begrenzt. Allerdings kann der Ausschuss im Einzelfall auch beschließen, von einer Anhörung abzusehen, wie in der Formulierung für die Hauptsatzung vorgesehen.
    „Das Rederecht für Petenten im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden ist ein kleiner, aber wichtiger Baustein für mehr Bürgerfreundlichkeit in unserer Stadt. Ich freue mich, dass der Ausschuss der Empfehlung der Verwaltung gefolgt ist. Abschließend hat der Rat in der nächsten Woche darüber zu entscheiden“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden hatte die Verwaltung damit beauftragt, die im Ortsrecht vorhandenen Regelungen zu Paragraf 24 in der Gemeindeordnung NRW zu überarbeiten, laut der „jeder das Recht hat, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Anregungen oder Beschwerden in Angelegenheiten der Gemeinde an den Rat oder die Bezirksvertretung zu wenden“.

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  • Das war die letzte Stadtratssitzung vor der KommunalwahlOB Norbert Bude verabschiedete einige langjährige Ratsmitglieder

    Das war die letzte Stadtratssitzung vor der Kommunalwahl
    OB Norbert Bude verabschiedete einige langjährige Ratsmitglieder

    14-05-21-rat-verabschiedungen-0015Mit Slideshow

    „Es wird Zeit“, „bald ist es vorbei“, dies sind Redewendungen aus der heutigen Ratssitzung von Politikern, denen der Kommunal-Wahlkampf an den Nerven zu zerren scheint.
    Auch die auswüchsige Plakatierung in der Stadt geht vielen Ratsmitgliedern mittlerweile zu weit.
    Dabei ging die heutige Ratssitzung zu Beginn sehr einträchtig los.
    OB Bude nahm sich die Freiheit, vor Eintritt in die Tagesordnung einige ausgesuchte Ratsmitglieder zu verabschieden. Sie treten nicht mehr zur Wahl an und sind deshalb im neuen Rat nicht mehr dabei.
    (mehr …)

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