Schlagwort: Tiere

  • Tierisch, tierisch – unschuldig hinter Gittern

    Tierisch, tierisch – unschuldig hinter Gittern

    Kaum ist Ostern vorbei, landet der Hase im Knast.

    Ob er die falschen Eier geliefert hat, oder einfach nur zu aufwändig im Umgang war, ist nicht bekannt. Fakt ist, er, Brenda, sitzt im Tierheim Mönchengladbach mit ca. 50 Hunden, 20 Katzen und vielen weiteren in einer Unterkunft, die auf Zeit ausgerichtet ist.
    Sieben engagierte Mitarbeiter und ein Auszubildender kümmern sich um das Wohl der Tiere. Ob reinigen von Zwingeranlagen, Medikamentengabe oder Futterversorgung, Arbeit ist immer und mehr als genug da.
    Hier und da wird versucht, auch der kleinen Seele der verstoßenen oder verlassenen Tiere gerecht zu werden. Doch ist dies bei dem immensen Zeitdruck alle zu versorgen und Ihnen gerecht zu werden, nicht möglich. Die Mitarbeiter werden von so genannten „Gassigängern“ im Ehrenamt unterstützt. Diese ermöglichen den Hunden für ein paar Stunden pro Woche ungesiebte Luft zu atmen und ein wenig mehr Auslauf zu haben.

    Gründe, warum die Tiere hier landen, sind vielfältig. In der Corona Zeit wurden viele Tiere angeschafft, die anschließend nicht mehr in den beruflichen Alltag passten. Tiere aus Animal Hoarding sind genauso so ein Probleme wie die zunehmende Zahl der Exoten. So beherbergt das Tierheim zurzeit auch Degus. Zu guter Letzt möchte ich noch die Unglücklichen nennen, die ihre Angehörigen verloren haben und nun ebenfalls ein warmes, liebendes zu Hause brauchen.

    An allen Ecken und Kanten fehlt es. Es besteht Renovierungsbedarf und auch der eine oder andere Handwerker könnte hier mit ein wenig Zeit einiges richten oder auch mit Farbe verschönen.

    Das Tierheim ist ein eingetragener Verein und wird zum Teil von der Stadt Mönchengladbach unterstützt, lebt aber auch von Spenden. Ob Zeit, wie oben beschrieben, Sachspenden in Form von Futter oder Geldspenden um selbstentscheidend die nötigsten Löcher stopfen zu können, sind gerne angenommen.  

    Die Kontoverbindung des Tierheims Tierschutzverein e.V. lautet: DE06 3105 0000 0000 3904 27.
    In naher Zukunft werden wir Ihnen weiteren Informationen und auch Portraits der Bewohner des Tierheims vorstellen. Anders gesagt: Fortsetzung folgt.

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  • „Ihre Kröten helfen uns aus Nöten“

    „Ihre Kröten helfen uns aus Nöten“

    Der Tiergarten Mönchengladbach ist wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Wann er wieder öffnen kann, ist nicht absehbar.

    Doch die hohen monatlichen Fixkosten für Futter, Pflege, Personal und Miete laufen weiter. Mit den ausbleibenden Besucherinnen und Besuchern fällt die Haupteinnahmequelle der gemeinnützigen Einrichtung weg: die Einnahmen aus dem Ticketverkauf. Der Tiergarten ist nun verstärkt auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

    „Viele Anfragen erreichen den Tiergarten jeden Tag und alle wollen helfen. Das ist toll und hilft uns! Auch wir sparen, wo wir können, verschieben unsere Umbaupläne und schicken Mitarbeiter in Kurzarbeit, an Stellen, an denen es möglich ist. Doch der Zoobetrieb kann nicht ruhen. Unsere Tiere benötigen weiterhin fachmännische Pflege und ausreichendes Futter“, so Tiergartenleiterin Dr. Katrin Ernst.

    Aus diesem Grund startet der Tiergarten eine besondere Spendenaktion: „Ihre Kröten helfen uns aus Nöten“. Die Spenden werden direkt für Futter und Versorgung der Tiere eingesetzt. Ab 100 Euro wird eine Spendenquittung ausgestellt. (Darunter reicht der Überweisungsbeleg als Nachweis.) Als Dankeschön für alle Spender verspricht die Tiergartenleiterin ein kleines Dankeschön: „Wer seine Adresse auf dem Überweisungsträger angibt, bekommt ein Band mit seinem Namen zugesandt. Als Symbol für das Band der Verbundenheit mit unseren Tieren. In Bronze ab 100 Euro, in Silber ab 500 Euro und in Gold ab 1.000 Euro“.

    Überweisungen bitte auf das Spendenkonto: IBAN: DE21 3105 0000 0000 0762 65 bei der Stadtsparkasse Mönchengladbach, SEIFT-BIG: MGLSDE33

    Zahlungsgrund: Spende

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  • Von der Welt der Tiere und der Menschen.- Im Odenkirchener Tiergarten

    „Fährst du mit mir in den Tiergarten?“ Deine Frage überraschte mich. Als ich die Eintrittskarten löste, sagtest du beiläufig, dass du vor ein paar Wochen schon einmal hier warst. „Warum jetzt schon wieder?“ „Weil ich dir den Park zeigen will“, gabst du zur Antwort.

    Du bist nicht mehr das kleine Kind, das irgendwo hin mitgenommen wird. Du willst die Welt selbst in die Hand nehmen und sie anderen so zeigen, wie du sie siehst. Das ist gut so. Wenn man erwachsen werden will, muss man ausprobieren, wie die Welt aussehen soll, in die man hineinwächst.

    Ich ließ mich von dir führen. Der Weg führte uns zunächst zum großen Rotwild-Gehege. Hirsche seien heute die größten Wildtiere in unseren Wäldern, erfuhr ich von dir. In Biologie bist du gut in der Schule, da du dich für alles interessierst, was mit dem Leben zu tun hat. „Weißt du“, fragtest du mich, „dass Hirsche einen großen Lebensraum für sich beanspruchen?“ „Größer als deiner?“ fragte ich zurück. „Ja. Ich möchte auch einmal weit weg und nicht immer zu Hause sein.“ „So ähnlich wie die Hirsche“, bestätigte ich. Du nicktest. So ähnlich.

    „Das große Geweih brauchen sie, um zu kämpfen“, informiertest du mich. „Vielleicht auch, um sich zu verteidigen“, ergänzte ich. Ja, sagtest du, gegen die Luchse müssten sie sich verteidigen. Ein Förster hatte dir gesagt, Luchse hätten früher in den Wäldern dafür gesorgt, dass es nicht zu viel Wild gab. Jetzt sorgten dafür die Jäger. Das fandest du total doof. Überall würden sich die Menschen einmischen, vor allem die Erwachsenen.

    Begeistert warst du, als du mir die Zebramangusten zeigtest. Ich hatte noch nie  von ihnen gehört. Du aber wusstest, dass sie in ihrer Heimat Afrika in der Nähe von Gewässern wohnen, immer in Gruppen bis zu fünfzig Tieren. Das fandest du sympathisch. Gemeinsam seien die Tiere stark, meintest du. „Gemeinsam sind auch die Menschen stark“, wagte ich einzufügen. Das gefiel dir überhaupt nicht. „Dann verbünden sie sich gegen einen, der ihnen nicht passt.“

    Du spürst, dass es nicht immer gerecht zugeht in der Welt, auch nicht in deiner Umgebung. Du gibst dich damit nicht zufrieden. Aber allein kannst du das nicht ändern. Du brauchst Verbündete – deine Klasse, Freunde und Freundinnen, deine Eltern und Geschwister. Mit wem du dich verbündest, hängt auch davon ab, welches Ziel du erreichen willst.

    Auf unserem Weg durch den Tiergarten waren wir am Affenhaus angekommen. Die Hulman-Affen, die heiligen Affen Indiens, hatten es dir besonders angetan. Ein Pärchen schien sich darüber zu unterhalten, wie es ein Stück Brot teilen konnte. Es sah lustig aus, aber es machte dich nachdenklich. „Wenn sich auch die Menschen Gedanken darüber machen würden, wie sie das Brot teilen können, gäbe es weniger Hunger in der Welt.“ Deine Bemerkung überraschte mich. Ich stimmte dir zu.

    Es war ein schöner Nachmittag mit dir im Tiergarten. Viele neue Eindrücke habe ich durch dich gewonnen. Ich habe verstanden, dass die Welt der Tiere etwas mit der Welt der Menschen zu tun hat. Du hast das wahrscheinlich immer schon gewusst.

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  • Spielplatz im Mönchengladbacher Tiergarten wieder eröffnet

    Spielplatz im Mönchengladbacher Tiergarten wieder eröffnet

    Der komplett neu gestaltete und deutlich vergrößerte Spielbereich im Tiergarten Mönchengladbach-Odenkirchen wurde heute um 15 Uhr durch Tiergartenleiterin Dr. Katrin Ernst wieder eröffnet.
    Vor allem die vielen anwesenden Kinder warteten bereits ungeduldig darauf.
    Zusammen mit dem Vorstand des gemeinnützigen Tiergartenvereins wurde offiziell ein rotes Band durchschnitten.

    Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber und Bezirksvorsteherin Süd, Barbara Gersmann ließen es sich nicht nehmen und zerschnitten das Band gemeinschaftlich.
    Nachdem die kleinen Besucher die Spielgeräte in Besitz genommen hatten, ließen sie große Mengen Luftballons in den Strahlend blauen Himmel aufsteigen, als Zeichen der Freude.
    Im Zentrum des Spielplatzes steht der markante fünf Meter hohe Spielturm, der schon von weitem zu sehen ist.

     

    „Die neuen Geräte bieten viel Raum zum Spielen, Klettern, Balancieren, Toben, Ausruhen und Entdecken. Kinder können so spielerisch ihre Fitness und Koordination sowie das Körpergefühl und Sozialverhalten trainieren. Vor allem können sie gemeinsam mit ihren Eltern hier eine gute Zeit verbringen“, freut sich Dr. Ernst. Auch die Sitzbänke wurden erneuert. Die „Klassiker“ wie Karussell, Schaukelpferd und Autoscooter blieben erhalten.

    Insgesamt hat der Tiergarten rund 100.000 Euro in die Umgestaltung des Spielbereiches investiert. Darin flossen auch Gelder, die im Rahmen der Auflösung des ehemaligen Schwimmbadvereins in Odenkirchen an den Tiergarten gingen.

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  • Mönchengladbachs erster Schnullerbaum im Tiergarten

    Mönchengladbachs erster Schnullerbaum im Tiergarten

    Foto: Mayska.de

    Ganz tapfer ist die kleine Mathilda, die zusammen mit ihren Eltern und Lieblingspuppe „Bella“ in den Tiergarten gekommen ist.
    Obwohl die knapp Dreijährige noch an ihrem Schnuller hängt, fasst sie sich ein Herz und legt ihn in den Ästen des portugiesischen Lorbeers ab.
    Zur Belohnung erhält sie eine Tüte Tierfutter, das auch gleich verfüttert wird. Mathilda tröstet sich damit, dass sie ihren Schnuller immer wieder besuchen kann, wenn sie mit ihren Eltern in den Tiergarten kommt. Außerdem darf „Bella“ ihren Nucki behalten, aber die Puppe ist ja auch noch ganz klein.
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