Sportstättenentwicklungsplanung: viel Geld wurde bisher in die örtlichen Sportstätten investiert – größtenteils in Fussballfelder

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Neben der Bewertung des Zustands, des Bedarfs für Vereinssport, Schulsport und Breitensport geht es nun darum, neue Wege bei der Planung einzuschlagen.

„Die Berücksichtigung von Trendsportarten und die Verfügbarkeit eines Breitensportangebotes auch außerhalb des normierten Sports in städtischen Sportanlagen ist für uns ein Kernbestandteil der nun folgenden Planungsüberlegungen“, erklärt Sascha Horn, sportpolitischer Sprecher der FDP.

Volker Küppers, Sportpolitiker der SPD, legt Wert darauf, dass eine Beteiligung des Vereinssports und der Bürgerinnen und Bürger am Planungsprozess bereits in der Frühphase der Planung (z.B. Workshops/Hearings/Konzeptvorstellungen für Fachleute und interessierte Öffentlichkeit) stattfindet. Die Akzeptanz aller Nutzergruppen sei wichtig.
„Der Sport wird älter, weiblicher und gesundheitsorientierter. Diese Entwicklung muss sich auch in der Sportstättenplanung ab 2022 wiederfinden“, fordert Bernd Meisterling-Riecks, Sportpolitiker der Grünen-Ratsfraktion.

Die folgenden Planungsparameterund Zielsetzungen sollen durch die Stadtverwaltung in einem Gesamtkonzept berücksichtigt werden:
1. Erhebung und Bewertung der kommunalen Sportstätten
2. Festlegung eines kriteriengestützten Rasters zur Priorisierung von konkreten Maßnahmen mit überschlägiger Kostenschätzungen und Finanzierungsmöglichkeiten.
3. Zeitachse einer Realisierungsplanung.
4. Erstellung einer Nutzungsanalyse unter Berücksichtigung des Vereinssports, des Breitensports und des Schulsports in den Sportstätten.
5. Berücksichtigung von Trendsportarten und Verfügbarkeit eines Breitensportangebotes auch außerhalb des normierten Sports in städtischen Sportanlagen.
6. Ökologie-und Umweltverträglichkeit der Maßnahmen.
7. Beteiligung des Vereinssports und der Bürgerinnen und Bürgern am Planungsprozess bereits in der Frühphase der Planung (z.B. Workshops/Hearings/Konzeptvorstellungen für Fachleute und interessierte Öffentlichkeit).
8. Auswirkungen auf die demografische Entwicklung.
9. Berücksichtigung der Entwicklung zu Gesundheitssport, Seniorensport, Trendsportarten, des selbstorganisierten Sports und der Sicherheit der Ausübung in Sportstäten.
10. Die Gestaltung von Sportflächen im urbanen Raum (z.B. Minispielfelder).