Ultra-cool: Nordkurve aktiv spendet 1.900 € an das Projekt u25

Foto: Denise Brenneis, Reha-Verein

Wer denkt bei „Nordkurve aktiv“ direkt an soziales Engagement und Spenden-Tätigkeit?

Genau diesen Zusammenhang gibt es aber, und zwar bereits seit 12 Jahren. Markus Terhaag und Fabian Spiecker von der „Nordkurve Aktiv“ waren jetzt zu Gast beim Reha-Verein, um eine Spende von 1.900 € für das Projekt u25 zu übergeben.

Wie es dazu kam:
Markus Terhaag radelt auf dem Weg zur Arbeit regelmäßig über die Lüpertzender Straße. Dabei fielen ihm die plakativen grünen Schilder an den Fenstern und über der Eingangstür auf, und irgendwann hielt er einfach an und fragte nach. Das gemeinsame Projekt von Reha-Verein und Jobcenter Mönchengladbach zur Unterstützung von wohnungslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen fand sein Interesse und er stellte es den anderen Aktiven vor. Und es passte, denn bei der Nordkurve aktiv möchte man insbesondere Kinder und Jugendliche in Mönchengladbach und im näheren regionalen Umfeld unterstützen.

 „Nordkurve aktiv“ ist aus der Fanszene von Borussia Mönchengladbach entstanden. Zum harten Kern gehören aktuell 14 Personen, die sich um die eigenen Produkte, Verkäufe und Spenden kümmern, berichtet Fabian Spiecker. Mit ihrem Engagement sind sie nicht allein: Im Stadion treffen sich regelmäßig 15.000 – 17.000 Menschen, die sich im weiteren Sinne zur Nordkurve zählen. Und dort gibt es eine hohe Bereitschaft zu sozialem Engagement und zur Unterstützung der Aktivitäten, ein „riesiges Potential“. Auch Fanclubs von außerhalb und Profi-Spieler beteiligen sich bei den Spenden.

Regelmäßige Aktionen:
Bei den Heimspielen platziert man an den Ausgängen jeweils 8 große Tonnen, wo man leere Pfandbecher einwerfen und so das Pfand von 2,00 € je Becher spenden kann. Da kommt ganz schön was zusammen.  Die Spendengelder kommen jährlich wechselnden Einrichtungen und Projekten zugute, aus aktuellem Anlass wurde auch für die Überschwemmungsopfer im Ahrtal und für die Ukraine gespendet. In jedem Jahr werden aber auch Nikolaustüten gepackt, die dann an soziale Einrichtungen verteilt werden. Auch der Verkauf des eigenen Jahreskalenders fließt in den Spendentopf.

Die zusätzliche Finanzspritze ist bei der niedrigschwelligen Unterstützung und Begleitung von wohnungslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen natürlich hoch willkommen. Und nicht nur das: die Info über die Anlaufstelle in der Fanszene und eine gegenseitige Vernetzung sind auch für diejenigen hilfreich, die velleicht auf der Suche nach Unterstützung sind. 
Tobias Henke, Projektkoordinator u25 und Sascha Schallenburger, Bereichsleiter im Reha-Verein, bedankten sich herzlich für die Spende.