88-jährige Frau zu Hause ausgeraubt – Zeugensuche

Am Donnerstag, 29. September, haben zwei bis drei Männer eine 88-jährige Frau in einem Einfamilienhaus an der Bussardstraße überfallen und beraubt.

Die Täter bedrohten und verletzten die Seniorin während sie die Wohnung nach Wertgegenständen durchsuchten. Die Kriminalpolizei ermittelt in Form einer Ermittlungskommission wegen schweren Raubes und sucht Zeugen.

Nach bisherigem Ermittlungsstand bemerkte die 88-Jährige gegen 19.15 Uhr, dass sich vor ihrer Haustür mehrere Personen aufhalten. In der Annahme es könnte sich um einen Nachbarn handeln öffnete sie daraufhin die Tür. Dort standen ihr dann zwei bis drei vermummte dunkel gekleidete sportliche jüngere Männer gegenüber, die sie sofort bedrängten und zurück ins Haus stießen. Anschließend zwangen die Täter die 88-Jährige gewaltsam unter Vorhalt einer Schusswaffe sich im Wohnzimmer in einen Sessel zu setzen. Einer der Männer hinderte die Frau im weiteren Verlauf daran zu flüchten oder anderweitig Hilfe zu suchen. Ein oder zwei weitere Täter durchsuchten währenddessen die untere Etage des Hauses nach Wertgegenständen. Sie durchwühlten unter anderem Schränke und Schubladen. Bevor die Täter das Haus verließen entwendeten sie ein weißes schnurloses Festnetztelefon um die Frau daran zu hindern Hilfe zu rufen. Weitere Wertgegenstände nahmen sie nach bisherigen Erkenntnissen nicht mit.

Bei dem Überfall erlitt die Seniorin Verletzungen im Kopfbereich. Nachdem die Täter das Haus vermutlich in Richtung Hirschweg verlassen hatten, lief die 88-Jährige zu einem Nachbarn, der sofort die Polizei und den Rettungsdienst verständigte. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung nach den Verdächtigen führte nicht zum Erfolg. Rettungskräfte brachten die 88-Jährige nach der Erstversorgung zur weiteren Behandlung und Beobachtung in ein Krankenhaus. Dort wurde sie vorsorglich stationär aufgenommen. Die Ermittlungskommission bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben und/ oder sachdienliche Hinweise zu den Tatverdächtigen geben können, sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden. Darüber hinaus könnte das weiße schnurlose Festnetztelefons den Ermittlern weitere Erkenntnisse liefern. Möglicherweise wurde das Gerät von den Tätern kurz nach der Tat in der näheren Umgebung abgelegt, weil es für sie nur von geringem Wert sein dürfte. Zeugen die ein solches Telefon auffinden werden gebeten die Polizei zu benachrichtigen und das Gerät zum Schutz eventueller Spuren nicht zu berühren. (jl)