Ist es gleichgütig, wo etwas gelesen wird von unserer Jugend? Eine Fürsprache gegen das Buch.
Es scheint modern, zeitgemäß oder auch cool/liberal den Lernstoff auf iPad, Laptop oder sogar auf dem Smartphone zu lesen.
Den im großartigen Plädoyer-Stil durch Dr. Andreas Pallack vorgetragenen Beitrag galt es beim FDP-Abend im Haus Erholung zu reflektieren. Er, der ausgewiesene Fachmann mit nationalem Ruf, Oberstudiendirektor am Franz-Stock-Gymnasium in Arnsberg, bevorzugt die Bildung junger Menschen mittels modernster Technologien. Er fordert dazu die entsprechenden Mittel und Strukturen an allen Schulformen, ist jedoch nicht festgelegt auf seinem bevorzugten Weg. Er läßt in seinen Theorien genügend Raum für individuelle, dem jeweiligen Stand der Entscheider angepaßten Vorgehensweisen.
Diesen Individualstrukturen folgte auch Yvonne Gebauer, Sprecherin für Schule und Weiterbildung der NRW-FDP-Landtagsfraktion.
Sie sieht allerdings die Finanzierung der „Weltbeste Bildung im digitalen Zeitalter“ noch lange nicht gesichert.
Sie siegt es als nationale Aufgabe und sei deshalb auch durch den Bund zu finanzieren. Andernfalls, bei Nichterfolg, würde Deutschland noch weiter hinter die internationale Entwicklung zurückfallen.
Marcel Wannek, Mitarbeiter des IT-Unternehmens Bechtle GmbH, ist überzeugter Befürworter des Medienkonzeptes zur Bildung ohne Lehrbuch.
Sein Arbeitgeber profitiert uneingeschränkt von den neuesten Lehrideen und kann dabei auf seinen eigenen Werdegang seit seiner Kindheit verweisen. Seine Affinität zur IT zeigte sich bereits in frühen Kinderjahren.
Bei der Diskussion im Anschluß an die Beiträge zeigte sich erfreulicherweise eine breite Meinungsvielfalt bei den interessierten Teilnehmern des FDP-Abends.

