Lichtverschmutzung ist eine der unterschätzten Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen und Tieren.
Im Deutschen Ärzteblatt wird auf eine koreanische Studie hingewiesen, die besagt, dass Menschen im Alter mehr Schlafmittel einnehmen, wenn sie in Gebieten mit hoher Lichtverschmutzung wohnen.
Dass zu viel Licht in der Nacht negative Auswirkungen auf die Tierwelt und somit auf unsere Biodiversität hat, ist ebenfalls seit Jahren bekannt.
Neben der Straßenbeleuchtung sind Gewerbetreibende Hauptverursacher, die ihre Objekte oft durchgehend in der Nacht beleuchten.
Anwohner der Korschenbroicher Straße gegenüber der Fahrschule und dem Baumarkt berichten beispielsweise von Schlafstörungen durch die immense Beleuchtung der Gewerbeobjekte. Gleiches wird von Anwohnern in Neuwerk berichtet, die neben großen Gewerbetreibenden wohnen.
Bitten der Anwohner, das Licht zu reduzieren, werden ignoriert.
Das ist nicht nachvollziehbar.
In Baden-Württemberg ist die Fassadenbeleuchtung von Oktober bis März in den Nachtstunden von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr verboten.
Da unsere westliche Welt immer heller wird, wird heute um Einsparung gebeten. Wie in den vergangenen Jahren wird auch heute ab 22 Uhr dazu aufgerufen, die nach außen strahlender Beleuchtung abzuschalten.

