In der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Ost berichtete Frau Tischler vom Mönchengladbacher Fachbereich Umwelt über die weiterhin bestehende Gefährdung in Giesenkirchen durch unser Grundwasser.
Ende 2021 wurden im Umfeld einer Grundwassersanierung bedrohliche Konzentrationen von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) nachgewiesen, insbesondere von Perfluoroctansäure (PFOA).
Die Schadstofffahne liegt in der WSZ IIIA des Wasserwerks Hoppbruch und gefährdet neben der öffentlichen Trinkwasserversorgung auch die Nutzer privater Gartenbrunnen.
Als „No-regret-Maßnahmen“ zum präventiven Boden- und Gesundheitsschutz wurde am 19.05.2022 per Allgemeinverfügung die erlaubnisfreie Grundwasserförderung und -nutzung untersagt.
Diese Verfügung ist aktuell gültig!
Die Bezirksvertretung Ost beschloss, daß es in Kürze eine Invormationsveranstaltung für die Bürgerschaft in Giesenkirchen geben wird.
Weitere Informationen sind nachlesbar unter:
https://www.moenchengladbach.de/de/rathaus/buergerinfo-a-z/planen-bauen-mobilitaet-umwelt-dezernat-vi/fachbereich-umwelt-64/grundwasserbelastungen


Kommentare
Ein Kommentar zu „Gesundheitsschädliche Grundwasserbelastung in Teilen von Giesenkirchen“
mg-heute, vielen Dank für die Info. Jetzt habe ich auch wieder das Thema auf der Stadtseite im Kopf.
Eine breite Information wäre im Laufe der vergangenen Jahre nicht schlecht gewesen. Aber das hier spricht sich jetzt rum und sensibilisiert.