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Mönchengladbacher Zeitung

Viele Seniorinnen und Senioren im Kreis Mönchengladbach handeln erst nach einem Sturz.

Die eigene Treppe im Haus wird für viele ältere Menschen im Kreis Möchengladbach zunehmend zur Gefahrenquelle – doch häufig wird erst nach einem Sturz gehandelt.

„In vielen Beratungsgesprächen höre ich denselben Satz: “Aktuell geht es ja noch!“ Das berichtet Jörg Meiers von Wassenberger Treppenlifte, der seit über 20 Jahren im Bereich Treppenlifte tätig ist und Seniorinnen und Senioren in der Region zum Thema Treppenlift“ und „Zuschüsse zu Treppenliften“ berät.

Ein typischer Fall aus der Region

Herr N., 79 Jahre, lebt seit vielen Jahren alleine in seinem Einfamilienhaus in Mönchengladbach. Die Schlafräume und das Bad befinden sich im Obergeschoss.

Obwohl das Treppensteigen zunehmend schwerfiel, kam das Thema “Treppenlift” für ihn nicht in Frage. Eines Morgens stolperte er auf der Treppe und stürzte. Die Folge: Oberschenkelhalsbruch, Krankenhausaufenthalt, mehrere Wochen eingeschränkte Mobilität.
Erst nach diesem Vorfall entschied er sich für einen Treppenlift.

„Viele Betroffene verdrängen das Risiko so lange, bis etwas passiert“, so Jörg Meiers.

Stürze im häuslichen Umfeld – ein unterschätztes Risiko

Stürze zählen zu den häufigsten Unfallursachen bei Menschen über 65 Jahren.
Besonders im eigenen zuhause. Treppen stellen dabei eine der größten Gefahrenquellen dar.

In Deutschland verunglücken laut dem Robert Koch-Institut jährlich rund 561.000 Personen im privaten Umfeld durch Treppenstürze und benötigen ärztliche Behandlung. Zusätzlich gibt es etwa 46.000 Unfälle im beruflichen Umfeld.
Laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sterben zudem etwa 1.000 Menschen jährlich an einem Sturz auf oder von Treppen. Besonders betroffen sind die älteren Menschen, denn beim Robert Koch Institut gaben 2022 23,8 Prozent der über 65-Jährigen an, mindestens einmal in den letzten 12 Monaten gestürzt zu sein, bei den über 80-Jährigen waren es sogar 33,5 Prozent.

Gründe für das späte Handeln sind laut Erfahrungswerten aus der Beratung:

• Das Sturz-Risiko wird unterschätzt

• Angst vor hohen Kosten

• Unwissenheit bezüglich Zuschuss-Möglichkeiten

• Kann ein Treppenlift auf meiner schmalen Treppe installiert werden?

• Ich möchte nicht, dass für mich noch so viel Geld ausgegeben wird!

• Das Thema wird in der Familie aufgeschoben

„Oft sind es die Kinder, die nach einem Vorfall aktiv werden“, erklärt Jörg Meiers.

Prävention statt Reaktion

Ein Treppenlift kann innerhalb weniger Stunden sicher installiert werden. Bei vorhandenem Pflegegrad sind Zuschüsse der Pflegekasse möglich. Auch bei Pflegegrad 1 erhalten Sie pro Person bereits 4.180,- Euro Zuschuss.

„In einer Zeit wie dieser, in der die Politik bezüglich des neuen Pflegegesetzes derzeit keine klaren Aussagen trifft, ist es meiner Meinung nach sehr sinnvoll, jetzt noch zu aggieren, um von den Zuschüssen zu profitieren” so Jörg Meiers.

Warum warten, wenn die Entscheidung, dass man zuhause wohnen bleiben möchte, eh schon gefallen ist?

Jörg Meiers

„Was mich immer wieder nachdenklich macht“, sagt Meiers, „ist der Satz, den ich nach der Installation am häufigstem höre: Hätten wir das doch früher gemacht!“

Die Antwort meiner Interessenten auf die Frage, ob man denn solange wie möglich zuhause wohnen bleiben möchte, lautet sehr oft:
Ich möchte hier mit den Füßen zuerst raus!”

Das kann man verstehen, denn die Menschen wohnen teilweise Ihr ganzes Leben in diesem Haus und wollen dann auch nicht mehr umziehen. Ein Umzug kostet nicht nur Geld, sondern auch viel Kraft. Kraft, die viele ältere Menschen einfach nicht mehr aufbringen können.

„Ich erinnere mich gerne an die Worte des Herrn A. aus Erkelenz, der mich ansah und mir mit klarer und entschlossener Stimme sagte: „Einen alten Baum verpflanzt man nicht!“ bevor er den Auftrag zur Installation des Treppenliftes unterschrieb.“

Sicherheit im eigenen Zuhause

Gerade auch in den anliegenden Stadtteilen von Mönchengladbach leben viele ältere Menschen in Eigenheimen mit mehreren Etagen. Der Wunsch, möglichst lange im vertrauten Umfeldwohnen zu bleiben, ist groß.

„Es geht nicht um Komfort“, betont Meiers, „sondern um Sicherheit und Lebensqualität”. „Ich sage dann immer folgendes: Wenn Sie entschieden haben, dass Sie zuhause wohnen bleiben möchten, dann unternehmen Sie etwas, bevor was passiert! Entscheiden Sie sich für einen Treppenlift oder ziehen Sie aus aber warten Sie nicht erst, bis es zu spät ist!”

Möchten Sie mehr zum Thema Treppenlift und Zuschussmöglichkeiten erfahren, dann kontaktieren Sie Wassenberger Treppenlifte bezüglich eines kostenlosen & unverbindlichen Beratungsgesprächs.

Mehr erfahren unter:

Web: www.wassenberger-treppenlifte.de

E-Mail: info@wassenberger-treppenlifte.de

Telefon: 02432 8969532

Mobil: 0151 194 88 115

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Kommentare

Ein Kommentar zu „„Einen alten Baum verpflanzt man nicht!““

  1. Marcel

    Toller Beitrag, vielen Dank