Aachener Friedenskreuz bricht nach Krefeld auf

copyright: Bistum Aachen - Andreas Steindl

Bedrückend aktuell startet am 9. April in Krefeld die Jubiläumsaktion „Gib dem Frieden dein Gesicht“ – Gottesdienste, Gebete, Wallfahrt und Aktionswochen an vielen Orten des Bistums Aachen.

Das Aachener Friedenskreuz hat in seinen ersten 75 Jahren Tausende Menschen bei ihrem Suchen und Eintreten für Frieden und Versöhnung begleitet. Angesichts des Ukraine-Kriegs bedrückend aktuell, startet am 9. April 2022 eine große Jubiläumsaktion in Krefeld.
Bis zum Weltfriedenstag am 21. September in Aachen rücken das Friedenskreuz und seine wuchtige Botschaft an vielen Orten des Bistums Aachen in den Blick.

Außer in Krefeld und in Aachen macht das Kreuz zum Beispiel in Mönchengladbach, Jülich und Eschweiler Station. Überall geht es darum, ein Zeichen für Frieden und Versöhnung, für Gerechtigkeit und Klima- und Umweltschutz zu setzen. Eine wachsende Zahl von Pfarreien, Verbänden, kirchlichen Einrichtungen, Schulen und soziale Vereine und Initiativen gestalten unter diesem Vorzeichen Gottesdienste, Gebete, Wallfahrt und Aktionswochen mit.
Dabei sind besondere Momente des gemeinsamen Friedenswillens zu erwarten. In Jülich laufen und musizieren Schülerinnen und Schüler für die Ukraine-Hilfe.

In Mönchengladbach begegnet das Kreuz Menschen, die arbeitslos oder arm sind.
Und in Aachen wird das Kreuz nach einem ökumenischen Gottesdienst zum Vorplatz einer Moschee getragen, wo die Christen von den muslimischen Mitbürgern mit Rosen empfangen werden.

Nur wenige Beispiele eines breiten Aktionsprogramms, an dem viele Menschen gerade feilen.
Mit Zufriedenheit blicken die drei Trägerorganisationen auch auf die bereits gestartete Mitmachaktion #friedensgesichter. Bistum Aachen, pax christi Aachen und Diözesanrat der Katholiken haben schon mehr als 50 Menschen gewinnen können, dem Frieden ihr Gesicht zu geben. Die Aktion im Web, auf Facebook und Instagram läuft bis September weiter.
Jetzt steht der Auftakt am 9. April um 19 Uhr in der Krefelder Kirche St. Dionysius an. In der Seidenstadt begann die 75-jährige Geschichte des Friedenskreuzes, dort soll auch der Auftakt der Jubiläumsaktion sein. Kriegsheimkehrer wollten ein Zeichen für Buße und ihren Willen zur Versöhnung setzen. Wie aktuell das heute wieder sein würde, konnte sich damals, nach den Schrecken des Krieges, niemand vorstellen. So wie wir vor kurzem auch nicht.
Mehr Infos und die Mitmachaktion unter www.gib-dem-frieden-dein-gesicht.de.