Altenheim Lürrip: bleibt am Ende nur die Abrissbirne?

Bürger vermissen klare Antworten

Niemand der interessierten Bürger, die zur Informationsveranstaltung am vergangenen Donnerstag ins Lürriper Altenheim gekommen waren, war wirklich zufrieden mit dem, was sie sich anhören mußten.

Dabei ging es nicht um die menschengerechte Unterbringung der Bewohner nach dem Umzug in zwei neue Heime in Dahl und an der Rheinstraße.
Es ging einerseits um die gefühlte Entwurzelung von alten Menschen aus ihrer heimatlichen Umgebung und andererseits um das Bedürfnis der Lürriper, in ihrem Stadtteil ein Wohn-Angebot für Alte im Bedarfsfall anbieten zu können.
Diese Sorgen haben die vortragenden Politiker und auch Helmut Wallrafen-Dreisow als Geschäftsführer der Sozialholding in Mönchengladbach weder nehmen noch abmildern können.

Selbstverständlich werden die heutigen Bewohner in ihrem neuen Zuhause besser und moderner untergebracht sein, betrachtet man die (sinnvollen) baulichen Verbesserungen an den neuen Standtorten.
Auch unter wirtschaftlicher Betrachtung sind die Veränderungen positiv zu werten.

Gleichzeitig sollte Politik und Sozialholding besser vorbereitet und transparenter in eine derartige Info-Runde mit mündigen Bürgern gehen.
Es reichen heute nicht mehr ein paar wohlgesetzte salbungsvolle Worte.
Die Lürriper sollten weiter auf Beantwortung ihrer berechtigten Fragen drängen.
In ihrem Stadtbezirk Ost engagieren sich die Bezirksvertreter aller Parteien gerne für ihre Belange.