Alternative Respekt

Foto: MG-heute

Endlich.

Corona ist zwar nicht vorbei, beste Erkältungszeit dazu, aber sollen wir unser Leben schon wieder nicht auskosten? Niemand kann sich jederzeit gegen alle Eventualitäten schützen.

Die Vorbereitungen laufen seit Monaten auf Hochtouren, lassen Herzen in Vorfreude höherschlagen. Auf Tilly’s grandiose Kunstwerke darf man mit Recht gespannt sein. Aber erst einmal steigt, unter Singen, schunkeln und ein paar Getränken, das pure Leben aus dem Senftöpfchen.

Apropos Leben. Blenden wir etwas Wesentlich aus?
Vom Aufwachen bis zum Schlafengehen hören wir Nachrichten und sehen Bilder, von Krieg, Flucht, Brutalitäten , Unmenschlichkeiten. „Nie wieder!“ Doch wir sind mittendrin, und wir versichern den Kämpfenden, den Geschundenen, Gequälten, allen Opfern, der jeweils ganzen Nation, daß wir solidarisch mit ihnen Schulter an Schulter stehen und sie niemals im Stich lassen werden, as long it takes. Wenn wir nicht entfesselt, von Promillen beseelt feiern, hilft das niemandem. Trotzdem hätte eine Möglichkeit sein können zu sagen :“ Während ihr kämpft, alles verliert was ihr habt, die Heimat, eure Lieben, vielleicht sogar das eigene Leben, zollen wir Euch Achtung und Respekt, zeigen unsere Solidarität, reden nicht nur immer wieder darüber, sondern bleiben in diesem Jahr über den geliebten Karneval einfach: STILL.

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3 Kommentare zu "Alternative Respekt"

  1. Kaminski Barbara | 12. November 2023 um 14:25 |

    Sehr unangenehm berührt bin ich jetzt auch.
    Schweigeminute wäre derzeit mittlerweile bei etlichen Gelegenheiten passend.
    Allerdings ist mir etwas Anderes aufgestoßen. Nachdem ich den Kommentar von Frau F. gelesen hatte, habe ich nur mal so, die Sponsorenliste der Mönchengladbacher Tafel durchgesehen. Keine SSK zu finden…… wäre ja auch eine unterstützenswerte Sache

  2. Es irritiert mich ganz massiv, die SSK-Mönchengladbach macht es erst möglich, dass diese Sause stattfinden kann? So wurde es lauthals übers Mikro herausposaunt. Es wird also Geld für eine fragwürdige Veranstaltung verpulvert, damit eine kleine „elitäre“ Minderheit in der Stadt stundenweise Spass hat?
    Diese Gelder fehlen an anderen wichtigeren Stellen. Es ist das Geld aller Bürger und sollte zum Wohle aller eingesetzt werden.

  3. Hajo Beisken | 12. November 2023 um 08:29 |

    Also garnichts, wem hätte denn das geholfen? Aber die Idee ist nicht total verkehrt. Mir war bei der Feierei gestern irgendwie nicht so wie ich mich sonst kenne. Wenn ich das hier so lese finde ich, das eine Schweigeminute vor den tätä echt nicht schlecht gewesen wäre

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