Autor: Reinhard Bitter

  • Der Club der toten Dichter am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Der Club der toten Dichter am Hugo-Junkers-Gymnasium

    ein Theaterabend voller Leidenschaft und großer Gefühle

    Mit seiner Inszenierung von Der Club der toten Dichter hat der Kult-Kurs der Jahrgangsstufe 10 des Hugo-Junkers-Gymnasiums einen Theaterabend geschaffen, der das Publikum nachhaltig begeisterte. Unter der Regie von Lehrerin Danika Hauptmann gelang den 17 Schülern eine ebenso anspruchsvolle wie bewegende Aufführung, die eindrucksvoll zeigte, welches Potenzial in engagierter Schultheaterarbeit steckt.

    Dabei standen die Vorzeichen alles andere als günstig. Da die Aula des Hugo-Junkers-Gymnasiums auf Grund einer Renovierung nicht nutzbar war, sprang das Gymnasium an der Gartenstraße ein und stellte spontan seine Räumlichkeiten zur Verfügung. Auch die sommerliche Hitze verlangte den Mitwirkenden einiges ab. Davon war auf der Bühne jedoch kaum etwas zu spüren: Mit großer Spielfreude, hoher Konzentration und bemerkenswerter Bühnenpräsenz überzeugte das Ensemble von der ersten bis zur letzten Szene.

    Tom Schulmans Geschichte des unkonventionellen Lehrers John Keating hat seit Jahrzehnten nichts von ihrer Aktualität verloren. In einer Zeit, in der Leistungsdruck und Funktionalität auch den Schulalltag vieler Hugoianer prägen, erinnert das Stück daran, wie wichtig Kreativität, Eigenständigkeit und der Mut sind, einen eigenen Weg zu gehen.

    Im Mittelpunkt der Handlung steht der neue Englischlehrer John Keating, den Mikael Sanli mit großer Authentizität verkörperte. Mit ruhiger Ausstrahlung und Humor gelang es ihm, die Entwicklung der Schüler im Stück glaubhaft nachzuzeichnen. Seine Botschaft ‚Carpe diem – Nutze den Tag‘ wurde zum Leitmotiv des gesamten Abends. Sanli verstand es, Keating nicht als Heldenfigur, sondern als inspirierenden Lehrer darzustellen, der seine Schützlinge ermutigt, selbst zu denken und ihre Talente zu entfalten.

    Einen wirkungsvollen Kontrast bildeten die Vertreterinnen des starren Schulsystems. Naima Sepehrzad und Chalisa Ben Brahim überzeugten als streng reglementierende Lehrerinnen der Welton Academy. Mit pointiertem Spiel und bewusst überzeichneter Strenge machten sie die geistige Enge des Schulalltags sichtbar. Besonders glaubhaft trat Asude Erdogdu als Direktorin Mrs. Nolan auf. Mit energischer Stimme und autoritärer Präsenz verkörperte sie eine Schulleiterin, deren oberstes Ziel der Erhalt von Disziplin und Ansehen der Schule ist.

    Sarah Maraoub spielte den schüchternen Todd Anderson, der zunächst kaum den Mut findet, seine eigene Stimme zu erheben. Im Verlauf des Stücks wächst Todd sichtbar über sich hinaus und findet schließlich die Kraft, für seinen Lehrer einzustehen.

    Einfach berührend spielte Senay Safak die Rolle des Neil Perry. Mit großer Emotionalität zeigte sie den inneren Konflikt eines Jugendlichen, der seine Leidenschaft für das Theater gegen den Willen seines dominanten Vaters verteidigt.

    Als temperamentvoller Rebell der Gruppe sorgte Osman Dogan immer wieder für Dynamik auf der Bühne. Seine Figur stellt Autoritäten offen infrage und verkörpert intensiv den Freiheitsdrang aller Jugendlichen.

    David Moor gefiel als romantischer Knox Overstreet, dessen unbeirrbare Liebe zur schönen Chris einige der heiteren Momente des Stücks prägt. Mit Charme und jugendlicher Unsicherheit machte er die Entwicklung seiner Figur besonders glaubhaft.

    Den ehrgeizigen und angepassten Richard Cameron spielte Bilal Mhadhbi als jungen Mann, der Sicherheit und Konformität über Loyalität stellt und damit eine wichtige Gegenposition innerhalb der Gruppe einnimmt.

    Lamya El Fazazi stellte den technisch begabten und klugen Steven Meeks dar, während Luka Stimac als besonnener Gerald Pitts Ruhe und Ausgleich in die Schülergruppe brachte.

    Eine zu bewundernde Leistung lieferte auch Iustin Corduneanu als Neils Vater. Mit großer körperlicher Präsenz zeigte er den autoritären Erziehungsstil eines Mannes, der seinen Sohn in den Tod treibt.

    Emin Saban verkörperte den Vater Todd Andersons stark als zurückhaltende distanzierte Figur. Als Chris brillierte Fabienne Röttges mit natürlicher Ausstrahlung und verlieh ihrer Figur damit Leichtigkeit und Charme.

    Die nächtlichen Treffen des Clubs der toten Dichter, bei denen die Jugendlichen Gedichte lesen und über ihre Träume sprechen, bildeten den emotionalen Mittelpunkt der Aufführung. Hier wurde deutlich, wie sehr Keatings Unterricht seine Schüler verändert. Als Neil schließlich nach dem Verbot seines Vaters keinen Ausweg mehr sieht und sich das Leben nimmt, erreicht das Stück seinen tragischen Höhepunkt.

    Besonders bewegend gestalteten die jungen Schauspieler die berühmte Schlussszene. Nachdem Mr. Keating für den Tod seines Schülers verantwortlich gemacht und entlassen wird, steigen seine Schüler einer nach dem anderen auf ihre Tische und verabschieden ihn mit den Worten „Oh Captain, mein Captain“. Das Ensemble spielte diesen Moment mit so großer Intensität und Emotionalität, dass das Publikum gebannt auf die Bühne blickte.

    Auch die technische Umsetzung des Stücks war überragend. Mehrere eigens produzierte Videosequenzen ergänzten die Bühnenszenen und verliehen der Aufführung zusätzliche Dynamik.

    Für den reibungslosen Ablauf sorgte das Technikteam um Lehrer Maurice Scharnik gemeinsam mit Djibril Schomer, Karl Sieben und Richard Zoll, die Licht und Ton präzise aufeinander abstimmten. Unterstützt wurde Regisseurin Danika Hauptmann von den Regieassistentinnen Halime Ceylan und Medina Becirovic, die hinter den Kulissen wichtige organisatorische Aufgaben übernahmen.

    Der lange Schlussapplaus war Ausdruck großer Anerkennung für die Leistungen aller Beteiligten und der verdiente Lohn für monatelange Probenarbeit. Die Aufführung machte in großartiger Weise deutlich, wie aktuell die Botschaft des Clubs der toten Dichter auch heute noch ist – nämlich den Mut zu haben, den eigenen Gedanken zu folgen und das Leben im Sinne John Keatings bewusst zu gestalten.

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  • Standing Ovations für das „Dracula“-Musical des Hugo-Junkers-Gymnasiums

    Standing Ovations für das „Dracula“-Musical des Hugo-Junkers-Gymnasiums

    Was für ein Erfolg für die Mitwirkenden des diesjährigen Musicalprojektes „Dracula“ am Hugo-Junkers-Gymnasium:

    Mit minutenlangen Standing Ovations honorierte das Publikum die Aufführungen vor hunderten Zuschauern. Unter der Leitung von Regisseur Stephan Merschieve, Orchesterleiterin Susanne Leitmann und Chorleiter Alexander Nagel spielten und sangen sich die rund 70 Mitglieder des Literaturkurses, der Big Band und des Lehrer-Eltern-Schüler-Chores ‚HuJubilees‘ in die Herzen der Zuschauer.

    Die drei Vorstellungen, die restlos ausverkauft waren, mussten aufgrund von Bauarbeiten am Hugo-Junkers-Gymnasium kurzfristig in die Aula des Gymnasiums an der Gartenstraße verlegt werden. Dort zeigte sich eindrucksvoll, was Teamgeist, Engagement und Spielfreude bewirken können. Unterstützt von der Technik-Crew um Maurice Scharnik, die erneut mit professioneller Licht- und Tontechnik überzeugte, entstand eine Inszenierung, die versteckte Talente sichtbar machte und für viele Beteiligte zu einem unvergesslichen Höhepunkt ihrer Schulzeit wurde.

    Seit mittlerweile 14 Jahren gehört das große Musiktheaterprojekt zum Schulleben am ‚Hugo‘. Auch die diesjährige Erarbeitung des Bram-Stoker-Klassikers von Autor Claus Martin, erschienen im Cantus-Verlag, bot die bewährte Mischung aus Spannung, Humor, Romantik und überraschenden Effekten.

    Die Handlung spielt in der von Sittlichkeitsfanatikern geprägten Kleinstadt Huntington. Dort träumt die wohlhabende und romantisch veranlagte Mrs. Hawkins von einem adeligen Ehemann. Melinda Glaubitz verkörperte die junge Dame mit viel Charme und brachte das Publikum mit dem skurrilen Song „Adel ist geil“ immer wieder zum Schmunzeln. Für trockenen Humor sorgten auch ihre Zwillingsdiener Timmy und Backe – und so gefielen Timo Kulig und Jonas Noeske als Schiebermützen tragendes Duo mit stoischer Gelassenheit und pointierten Kommentaren den fröhlichen Zuschauern.

    Im Zentrum des turbulenten Geschehens steht auch die ‚Irrenanstalt‘ des Städtchens. Fabio di Battista sprang als überdrehter Dr. Sewart hektisch über die Bühne und sorgte mit seinem energiegeladenen Spiel für zahlreiche Lacher. Zu seinen Patienten gehört Mister Renfield, den Henry Rade mit beeindruckender Intensität, wildem Headbanging und großer Bühnenpräsenz darstellte.

    Eine besondere Wandlung durchlebt Krankenschwester Lucy. Eleanor Kucharczyk zeigte eindrucksvoll die Entwicklung von der zurückhaltenden Pflegerin zur verführerischen und grandios singenden Vampirin. Unterstützt wurde sie von der geheimnisvoll inszenierten Vampirgruppe mit Lisa Schönhof, Benedikt Hergett, Madina Assad und Ambuja Friedrich, die mit ihrer düsteren Präsenz immer wieder für Gänsehautmomente sorgte. Als potenzielles Opfer der Blutsauger brachte Magnus Glaubitz als Mr. Nickleby viel Situationskomik auf die liebevoll gestaltete Bühne.

    Vergeblich bemüht sich das medizinische Personal, Ordnung in das immer größer werdende Chaos zu bringen. Lina Marx glänzte hier als strenge Oberschwester, während Sahar Chafoori als überforderte Notärztin mit einer starken schauspielerischen Leistung begeisterte. Die resolute Mrs. Ascot wurde von Selin Safak mit viel Ausdruckskraft und energischer Bühnenpräsenz verkörpert. Und zu den komischen Höhepunkten des Abends gehörte zweifellos auch die Verkleidung einiger Darsteller als ältere, hysterische Kaffeetanten, die regelmäßig für schallendes Gelächter im Publikum sorgte.

    Ivan Rudenko als bedrohlicher und zugleich charmanter Darsteller in der „Dracula“-Aufführung des Hugo-Junkers-Gymnasiums.
    Bilder: Hugo-Junkers-Gymnasium

    Als schließlich Graf Dracula – von Nebel umwabert – die Bühne betritt, zieht er sofort alle Blicke auf sich. Ivan Rudenko verlieh der Titelrolle eine beeindruckende Mischung aus Bedrohlichkeit, Charme und Verführungskraft. Mit seiner tiefen Bassstimme, ausladenden Gesten und großer Bühnenpräsenz bereicherte er jede Szene. Sein Spiel ließ den berühmten Vampirgrafen gleichermaßen faszinierend wie furchteinflößend in ‚Gartenstraßensilvanien‘ auferstehen.

    Als Dracula die junge Mina entdeckt, entbrennt seine Liebe zu ihr. Hannah Krämer verkörperte diese liebenswerte Dame überzeugend und gefühlvoll. Ihr Verlobter Jonathan wurde von Leon Oertel als treuer und aufrichtiger Gegenpol zum dunklen Grafen dargestellt. Und Simon Figliuzzi agierte souverän als Vampirjäger Dr. van Helsing, der sich entschlossen auf die Jagd nach Dracula macht und schließlich beim großen Maskenball die entscheidende Rolle spielt.

    Musikalisch hatte die Produktion ebenfalls viel zu bieten. Die insgesamt 17 Songs wurden mit großer Spielfreude interpretiert und griffen immer wieder humorvolle und gesellschaftlich relevante Themen auf. Titel wie „Esst mehr Schokolade“ sorgten für gute Laune, während der Finalsong „Schaut auf das Herz“ angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen eine besondere Aktualität entfaltete.

    Das Ensemble des Hugo-Junkers-Gymnasiums wurde für sein „Dracula“-Musical vor ausverkauftem Haus gefeiert.

    Einen überragenden Anteil am Erfolg hatte das große Orchester. Besonders eindrucksvoll präsentierte sich das 17-köpfige Bläserensemble mit Schülern von der fünften Klasse bis zur Q1. Das musikalische Fundament bildeten E-Bassist Alexander Nagel und Schlagzeuger Sebastian Buder. Als unverzichtbare Stütze der Aufführung führte Pianistin Susanne Leitmann die Sänger und Instrumentalisten sicher und einfühlsam durch die anspruchsvolle Partitur.

    Gemeinsam mit Regisseur Stephan Merschieve, der neben seiner Regiearbeit auch zahlreiche Requisiten verantwortete, entstand eine Inszenierung, die professionellen Charakter hatte. Dazu trugen auch die aufwendigen und authentischen Kostüme bei. Besonders der berühmte Dracula-Mantel, in dem Ivan Rudenko majestätisch über die Bühne schritt, wurde zum Blickfang des Abends. Auch der Lehrer-Eltern-Schüler-Chor ‚HuJubilees‘ machte seinem Namen alle Ehre und brillierte mit stimmgewaltigem Gesang und großer Präsenz.

    Im Anschluss an den begeisterten Schlussapplaus fand Regisseur Stephan Merschieve auch nachdenkliche Worte. Mit Blick auf die Gegenwart appellierte er an das Publikum: „Lassen wir uns nicht von den Vampiren der heutigen Zeit aussaugen, lassen wir die Macht der Herzen über sie siegen.“ Ein bewegender Schlusspunkt unter einem Theaterabend, der Publikum und Mitwirkende gleichermaßen begeisterte und lange in Erinnerung bleiben wird.

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  • Abenteuer, Natur und Gemeinschaft: Die fünften Klassen des Hugo-Junkers-Gymnasiums auf Entdeckungsreise in der Eifel

    Abenteuer, Natur und Gemeinschaft: Die fünften Klassen des Hugo-Junkers-Gymnasiums auf Entdeckungsreise in der Eifel

    Eine unvergessliche Zeit erlebten rund 120 Schüler der 5. Klassen des Hugo-Junkers-Gymnasiums während ihrer viertägigen Klassenfahrt in die Eifel.

    Ziel der Reise war die Jugendherberge in Monschau-Hargard, die von der Gruppe allein genutzt wurde und mit ihrem weitläufigen Außengelände sowie zahlreichen Sport- und Spielmöglichkeiten ideale Bedingungen bot.

    Bei strahlendem Sonnenschein erwartete die Kinder ein abwechslungsreiches Programm, das sowohl Bewegung als auch Naturerlebnisse in den Mittelpunkt stellte. Ein besonderes Highlight war die Nachtwanderung, bei der die Fünftklässler die Umgebung einmal aus einer ganz neuen Perspektive und mit leichtem Gruselfaktor kennenlernen konnten.

    Einen spannenden Einblick in die Natur erhielten die Kinder bei einer Waldführung durch den Nationalpark Eifel.
    Begleitet von einer erfahrenen Waldpädagogin erkundeten sie Flora und Fauna und lernten Wissenswertes über das Ökosystem Wald. Auch die nahegelegene Rur wurde im Rahmen eines MINT-orientierten Programms genauer unter die Lupe genommen. Ein weiterer Höhepunkt war die Wanderung in die historische Altstadt von Monschau, die im Rahmen einer spannenden Stadt-Rallye erkundet wurde.

    Auch die Abende boten besondere Erlebnisse – und so ließen die ‚Eifeler auf Zeit‘ zum Beispiel am knisternden Lagerfeuer, über dem duftendes Stockbrot geröstet wurde, die Tage gemütlich ausklingen. Für einen fröhlichen Start in den Tag sorgten dann morgens die begleitenden Lehrer, die die Kinder mit Musik weckten, ein schönes Ritual, das vielen besonders in Erinnerung bleiben wird.

    Die Kombination aus bestem Wetter, abwechslungsreichem Programm und gemeinsam erlebten Abenteuern machte die Klassenfahrt zu einem vollen Erfolg. „Viele Schüler sind mit wunderbaren Erinnerungen zurückgekehrt und nach ihrer Monschau-Reise nun gestärkt für ihre Reise zum Abitur“, so Anne Sablotny, die Unterstufenkoordinatorin des Hugo-Junkers-Gymnasiums.

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  • 90 Hugoianer ‚eroberten‘ das Römerlager Xanten

    90 Hugoianer ‚eroberten‘ das Römerlager Xanten

    Einen lebendigen Einblick in die Welt der Antike erhielten 90 Schüler der Jahrgangsstufe 6 des Hugo-Junkers-Gymnasiums bei einer Tagesfahrt in den Archäologischen Park Xanten.

    Deutschlands größtes archäologisches Freilichtmuseum, die damalige Colonia Ulpia Traiana, war nach Köln und der Kaiserstadt Trier die bedeutendste römische Stadt auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Begleitet von sechs Lehrern absolvierten die Forschungsreisenden eine ‚Römerrallye‘, die die Museumspädagogen für junge Besucher anbieten.

    Der Start in einen sonnigen Tag voller Geschichte fand auf den Rängen des Amphitheaters statt und führte von dort über die den Originalstraßen folgenden Wege zu den Sehenswürdigkeiten des weitläufigen Geländes von augenblicklich 67 Hektar.

    So erkundeten die Schüler eines der rekonstruierten Stadttore, die Stadtmauer, den Hafen-Tempel oder die wiederaufgebaute Herberge. Die Krönung der ‚Fahrstuhlfahrt in die Römerzeit‘ war der Besuch der Thermen und des großartigen Museums, das seit 2008 erlesene Funde zeigt, die in Xanten geborgen wurden, so zum Beispiel den Spannrahmen einer kleinen Artilleriewaffe aus dem 1. Jahrhundert nach Christus, mit der Pfeile verschossen wurden. Dieses Stück aus Metall ist der am besten erhaltene Fund seiner Art im gesamten Römischen Reich.

    Geschichtslehrer Dimitrios Kristimos, der die Fahrt organisierte, die mit Mitteln des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) ermöglicht wurde, blickte zum Abschluss des intensiven Tages sehr zufrieden auf die Begeisterung seiner Schützlinge: „Neben dem Unterricht sind solche Fahrten von elementarer Bedeutung, da sie das Bücherwissen lebendig werden lassen und den Zusammenhalt der nächsten Generation stärken.“ Und sein Kollege Reinhard Bitter ergänzte mit Blick auf die fröhlichen Hugoianer um sich herum, dass „viele Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums Vorfahren aus anderen Ländern haben, doch ob diese nun aus Marokko, Syrien, Kroatien oder der Türkei stammen: Die Römer nannten das Mittelmeer ‚mare nostrum‘, unser Meer – und aus diesem Grunde sind wir aus einer Wurzel gewachsen und alle Römer.“

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  • Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums besuchten die SchulBrücke in Lübeck

    Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums besuchten die SchulBrücke in Lübeck

    Im Rahmen einer internationalen Jugendbegegnung trafen sich acht Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums mit Jugendlichen aus drei anderen europäischen Ländern in Lübeck.

    Gemeinsam beschäftigten sie sich mit aktuellen Fragen und Herausforderungen der europäischen Politik. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Deutschen Nationalstiftung, die seit mehr als 20 Jahren den Austausch junger Menschen aus ganz Europa fördert.

    Die Schüler aus Deutschland, Bulgarien, Polen und Italien hatten die Gelegenheit, sich in Workshops und intensiven Diskussionen mit Themen aus den Bereichen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zu beschäftigen. In diesem Zusammenhang erarbeiteten die Teilnehmer neue Perspektiven für eine erfolgreiche Zukunftsgestaltung und tauschten ihre Sichtweisen zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen – wie zum Beispiel dem iran-Krieg – aus.

    Als Gäste bereicherten der Fernsehautor Axel Sommer, der lange bei RTL war und heute für den WDR arbeitet, und die Geo-Photographin Dörthe Hagenguth die Diskussionen mit wertvollen Impulsen und Praxisbeispielen. In internationalen Teams setzten sich die Schüler unter ihrer Anleitung mit literarischen Texten auseinander, drehten Filme und erstellten Fotostrecken.

    Neben den intensiven Workshops wurde das Programm durch Exkursionen bereichert. Highlights waren die Besuche der Altstadt von Lübeck, in der die Teilnehmer sich an der Schönheit der ‚Königin der Hanse‘ erfreuten, die eine Handels- und Brückenstadt in viele Teile Europas war und über den internationalen Tourismus nach wie vor ist. Die gemeinsamen Erkundungen förderten den interkulturellen Austausch und ermöglichten den Jugendlichen, die Geschichte und Kultur Deutschlands hautnah zu erleben.

    Julian Kamphausen, Projektkoordinator der Deutschen Nationalstiftung, zeigte sich tief beeindruckt von der diesjährigen Begegnung: „Wir sind sehr glücklich, im Jahr 2026 in Lübeck und anderen Orten wie Wittenberg und Weimar erneut sechs Schulbrücken finanzieren zu können. In den vergangenen 24 Jahren haben rund 5600 Teilnehmer in den verschiedenen Projekten die Zukunft Europas diskutiert, Verständnis füreinander entwickelt und Freundschaften geschlossen.“

    Ein zentrales Element der internationalen Begegnung ist auch der Alumni-Verein der Deutschen Nationalstiftung, der ehemalige Teilnehmer zusammenbringt und den Austausch seit Jahren fördert. Der Verein bietet jungen Menschen aus ganz Europa eine Plattform, sich gesellschaftlich zu engagieren und die Erfahrungen ihrer SchulBrücken-Projekte weiterzugeben. Die Deutsche Nationalstiftung, gegründet 1993 von Helmut Schmidt und Richard von Weizsäcker im Kontext der deutschen Wiedervereinigung, verfolgt mit ihren Projekten das Ziel, den Nationalitätsbegriff nicht den Nationalisten zu überlassen, sondern ein Europa der Verständigung und Zusammenarbeit zu fördern. Neben der Durchführung von Jugendprojekten ist die Stiftung auch für den jährlich vergebenen Nationalpreis bekannt und engagiert sich mit der Veröffentlichung der ‚Berichte zur Lage der Nation‘.

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  • Die Bildung der Zukunft – Mönchengladbach und Jüchen setzen auf eine gemeinsame Strategie

    Die Bildung der Zukunft – Mönchengladbach und Jüchen setzen auf eine gemeinsame Strategie

    Wie kann die Schule junge Menschen bestmöglich auf eine sich rasant verändernde Welt vorbereiten?

    Mit dieser Leitfrage beschäftigten sich die Gymnasien Mönchengladbachs und Jüchens bei einer gemeinsamen Großveranstaltung in der Bischöflichen Marienschule. Unter dem Motto Zukunft LERNEN kamen rund 800 Vertreter aus den Kollegien, der Bildungsforschung, Stadtverwaltung, Wissenschaft sowie Schüler und Eltern am Bunten Garten zusammen.

    Die Konferenz ist ein Schulterschluss der Gymnasien beider Kommunen. Statt isolierter Einzelprojekte setzen die Schulen bewusst auf Austausch und Vernetzung. Die Veranstaltung ist in eine langfristig angelegte Strategie eingebettet, mit der die Städte die Qualitätsentwicklung stärken und Lehrkräfte in Transformationsprozessen unterstützen möchten.

    Für die in dieser Form ungewöhnliche Veranstaltung gab es prominente Unterstützung – und so eröffneten Schulministerin Dorothee Feller und Oberbürgermeister Felix Heinrichs den Kongress und richteten Grußworte an die Teilnehmenden.

    Den wissenschaftlichen Hauptimpuls lieferte Prof. Dr. Anne Sliwka von der Universität Heidelberg. Die Bildungsexpertin gilt als eine der prägenden Stimmen in der aktuellen Schulentwicklungsdebatte im deutschsprachigen Raum. In ihrem Vortrag zeigte die Wissenschaftlerin Perspektiven auf, wie Lernen zeitgemäß gestaltet und die Schulorganisation neu gedacht werden kann.

    Im Zentrum des Tages standen dann konkrete Herausforderungen des Schulalltags. In rund 80 Workshops und Diskussionsrunden ging es unter anderem um den sinnvollen Einsatz digitaler Technologien und Künstlicher Intelligenz im Unterricht, um demokratische Wertevermittlung im Schulkontext sowie um die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus.

    Darüber hinaus wurden Fragen der Lehrerprofessionalisierung, der mentalen Gesundheit und der Haltung im pädagogischen Beruf aufgegriffen. Ziel des Tages war es, nicht nur theoretische Konzepte zu diskutieren, sondern unmittelbar nutzbare Ansätze für die Praxis mitzunehmen.

    Daran anschließend widmeten sich zum Beispiel Johanna Koch und Marvin Kamphausen vom Alumniverein der SchulBrücken e.V., einem europäischen Jugendprojekt, und Reinhard Bitter, Lehrer am Hugo-Junkers-Gymnasium, in ihrem Workshop ‚Demokratiespiele‘ dann auch dem Thema, wie das Konzept der Demokratie über Spiele im Unterricht vermittelt werden kann.

    Sie fragten die Besucher ihrer Veranstaltung, was der Brettspiel-Klassiker ‚Die Siedler von Catan‘, eine Schulklasse und die Zukunft der Stadt Mönchengladbach miteinander zu tun haben?
    Die Antwort: Eine ganze Menge, zumindest dann, wenn man sich auf das Projekt Demokratiespiele einlässt, das bereits kurz vor den Sommerferien 2025 am Hugo-Junkers-Gymnasium Station machte. Die mediale Berichterstattung führte zu einer Vernetzung mit dem Schulamt und einer Einladung zum Bildungskongress.

    Die Veranstaltung verlief für die Teilnehmer sehr unterhaltsam und kam mitten aus dem Leben, denn während des Workshops wurde deutlich, wie viel Potenzial in einem legendären Brettspiel-Liebling stecken kann. Schon mit dem ersten Würfelwurf stellte sich nämlich die Frage, was Straßenbau, Rohstoffhandel und strategische Entscheidungen mit Politik und mit unserem Zusammenleben in der Vitus-Stadt konkret zu tun haben? Im Nachgang zu einer Spielrunde der teilnehmenden Pädagogen entwickelten sich aus dem Spielklassiker, der schon 30 Jahre alt ist, während und vor allem nach dem Spiel intensive Diskussionen über Gerechtigkeit, Regeln und Verantwortung.

    Marvin Kamphausen, Projektmoderator unter dem Dach der Deutschen Nationalstiftung in Hamburg, begleitet seit vielen Jahren europäische Jugendbegegnungen. Mit dem noch neuen Angebot der ‚Demokratiespiele‘, das vom Alumniverein der SchulBrücken gemeinsam mit der Vespasian-Gesellschaft entwickelt wurde, möchte er politische Bildung in Schulen oder in Jugendzentren niedrigschwellig ermöglichen.

    „Ob Ressourcenknappheit, faire Startbedingungen oder Protektionismus – im Spiel ‚Catan‘ steckt eine ganze Menge Politik“, berichtete Kamphausen. „Es geht darum, Parallelen zur Wirklichkeit zu entdecken und ins Gespräch zu kommen.“ In der anschließenden Reflexion stellten sich die teilnehmenden Lehrer schließlich die entscheidende Frage: Was können schon Schüler am ‚Spielbrett der Stadt Mönchengladbach‘ tun, damit unser Zusammenleben gelingt, gerade mit Blick auf die Landtagswahlen in diesem Jahr?

    „Zumal die Parallelen zur Realität frappierend sind“, erklärte Lehrer Reinhard Bitter. Er setzt auf das ‚peer-to-peer-Prinzip‘: Junge Erwachsene bereiten andere junge Menschen darauf vor, selbst aktiv zu werden – als Gesprächspartner, Vermittler, Demokratieförderer. „Catan“, so sieht er es, „ist ein Türöffner. Wenn wir über Gerechtigkeit, Regeln und Verantwortung sprechen, ist der Weg zu politischen Fragen plötzlich ganz kurz“.

    Für die Bildung der Zukunft in den Nachbarstädten Mönchengladbach und Jüchen war der Kongress ein großer Erfolg, daran glauben auch die Pädagogen des Hugo-Junkers-Gymnasiums. Denn während das Kollegium intensiv in den zahlreichen Workshops mitarbeitete, Lehrer Reinhard Bitter mit Referent Marvin Kamphausen, einem Absolventen des ‚Hugos‘, einen Workshop leitete, war das liberale Traditionsgymnasium an der Brucknerallee auch noch an anderer Stelle zentral vertreten. Birgit Sommer, die mit einer Gruppe Kollegen der anderen Schulen den Bildungskongress maßgeblich organisierte, begrüßte am Eingang mit leidenschaftlichem Einsatz hunderte Teilnehmer – und das an ihrem Geburtstag.

    Schulen, Lehrkräfte und Einrichtungen, die Interesse an einem ‚Demokratiespiele‘-Projekttag haben, können sich über die Website informieren und mit Blick auf die Wahlen der Zukunft eine Durchführung buchen: www.demokratiespiele.de

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  • Unbenannter Beitrag 86277

    Das Kollegium des Hugo-Junkers-Gymnasiums wünscht allen Schülern und Mönchengladbachern frohe Festtage – und einen fröhlichen Übergang in das Jahr 2026!

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  • Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums besuchten die SchulBrücke in Rheine

    Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums besuchten die SchulBrücke in Rheine

    Was verbindet und was trennt die Menschen auf unserem Kontinent? Welche Rolle spielt der Begriff Nationalität für den Einzelnen? Wie kann Europa in der Zukunft gestaltet werden?

    Mit diesen und weiteren Fragen setzten sich sechs Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums gemeinsam mit Jugendlichen aus fünf anderen europäischen Ländern im Rahmen einer internationalen Jugendbegegnung in Rheine auseinander. Die Veranstaltung wurde von der Deutschen Nationalstiftung organisiert, die seit 23 Jahren einen Austausch von jungen Menschen aus ganz Europa fördert.

    Die Schüler aus Deutschland, Frankreich, Ungarn, Kroatien, Rumänien und der Slowakei hatten die Gelegenheit, sich in Workshops und intensiven Diskussionen mit Themen aus den Bereichen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zu beschäftigen. In diesem Zusammenhang erarbeiteten die Teilnehmer neue Perspektiven für eine erfolgreiche Zukunftsgestaltung und tauschten ihre Sichtweisen zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen – wie dem Krieg in der Ukraine – aus.

    Als Gäste bereicherten der Schriftsteller Dr. Moritz Hildt und die Geo-Photographin Dörthe Hagenguth die Diskussionen mit wertvollen Impulsen und Praxisbeispielen. In internationalen Teams arbeiteten die Schüler an Recherchen und Analysen, bearbeiteten literarische Texte, drehten Filme und schrieben Kurzgeschichten.

    Neben den intensiven Workshops wurde das Programm durch Exkursionen bereichert. Ein Highlight war der Besuch der Altstadt von Münster, wo die Teilnehmer das weltberühmte Rathaus besichtigten, in dem 1648 der Westfälische Frieden unterzeichnet wurde. Auch der St.-Paulus-Dom und die Universität der ‚Friedensstadt‘ standen auf dem Programm. Diese Erlebnisse förderten den interkulturellen Austausch und ermöglichten den Jugendlichen, die Geschichte und Kultur Deutschlands hautnah zu erleben.

    Julian Kamphausen, Projektkoordinator der Deutschen Nationalstiftung, zeigte sich tief beeindruckt von der diesjährigen Begegnung: „Wir sind sehr glücklich, im Jahr 2025 in Rheine und anderen Orten wie Wuppertal – dort war der ehemalige Gesundheitsminister Hermann Gröhe zu Gast – erneut sechs Schulbrücken mit 460.000 Euro finanzieren zu können. In den vergangenen 23 Jahren haben rund 5300 Teilnehmer in den verschiedenen Projekten die Zukunft Europas diskutiert, Verständnis füreinander entwickelt und Freundschaften geschlossen.“

    Ein zentrales Element der internationalen Begegnung ist auch der Alumni-Verein der Deutschen Nationalstiftung, der ehemalige Teilnehmer zusammenbringt und den Austausch seit Jahren fördert. Der Verein bietet jungen Menschen aus ganz Europa eine Plattform, sich gesellschaftlich zu engagieren und die Erfahrungen ihrer SchulBrücken-Projekte weiterzugeben.

    Die Deutsche Nationalstiftung, gegründet 1993 von Helmut Schmidt und Richard von Weizsäcker im Kontext der deutschen Wiedervereinigung, verfolgt mit ihren Projekten das Ziel, den Nationalitätsbegriff nicht den Nationalisten zu überlassen, sondern ein Europa der Verständigung und Zusammenarbeit zu fördern. Neben der Durchführung von Jugendprojekten ist die Stiftung auch für den jährlich vergebenen Nationalpreis bekannt und engagiert sich mit der Veröffentlichung der ‚Berichte zur Lage der Nation‘.

    Für das Hugo-Junkers-Gymnasium ist die Teilnahme an dem einzigartigen und die Ländergrenzen übergreifenden Projekt eine feste Tradition. Als langjähriger und zuverlässiger Partner wird die Schule auch im kommenden Jahr wieder an einem der internationalen Treffen teilnehmen, um den europäischen Dialog weiter zu stärken und zu fördern – unter Umständen gelingt es auch, eine der sechs SchulBrücken, die jeweils rund 60.000 Euro kosten, in die Vitus-Stadt zu holen. „Nach der Schulbrücke ist vor der Schulbrücke“, lautet vor diesem Hintergrund das Motto von Reinhard Bitter, dem Organisator und begleitenden Lehrer am Hugo-Junkers-Gymnasium, der schon längst den nächsten Jahrgang junger Demokraten für die SchulBrücke 2026 in den Blick genommen hat.

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  • Tag der offenen Tür am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Tag der offenen Tür am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Am Samstag, dem 22. November 2025, findet in der Zeit von 9.00 bis 13.00 Uhr der Tag der offenen Tür des Hugo-Junkers-Gymnasiums in Rheydt statt.

    An diesem Tag freut sich die Schulgemeinde auf den Besuch vieler Grundschulkinder und lädt sie ein, im nächsten Schuljahr Teil der Hugo-Familie zu werden. Eltern und Kinder erhalten in entspannter Atmosphäre die Gelegenheit, die Harmonie der ‚Fairtrade‘-Schule im Unterricht und bei anderen Aktivitäten kennenzulernen.

    Geführt von den fröhlichen Schülern der Jahrgangstufen 7 und 8 können vielfältige Veranstaltungen besucht werden. Im Bereich der Naturwissenschaften heißt das zum Beispiel ‚Mint, Mathe und mehr‘, darüber hinaus gibt es Einblicke in die Welt der Physik und Chemie, den 3D-Druck im Fach Informatik oder die Arbeit am Mikroskop.

    Die Klassen der Stufen 5 und 6 werden auch in diesem Jahr Schnupper- und KULT-Stunden zeigen, so dass der Unterricht an einer über die ‚Schulbrücke‘ und die ‚Europatage‘ international ausgerichteten ‚Schule ohne Rassismus’ hautnah erlebt werden kann.

    Das Fach KULT, das alles umfasst, was mit kultureller Bildung zu tun hat, gibt es in dieser Form in Mönchengladbach allein am Hugo-Junkers-Gymnasium. Im Laufe der Jahre erproben sich die Schüler zum Beispiel als Schauspieler, Regisseure oder Bühnenbildner. Um die Bandbreite des kulturellen Schullebens zu zeigen werden ein Konzert der Chorklasse, ein ‚Stomp-Workshop‘, eine Videoinstallation zum jährlich produzierten Musical, eine Big Band-Probe, zwei Einblicke in Theaterproduktionen und eine ‚Mitmachprobe‘ angeboten.
    Darüber hinaus können sich die Besucher über das ‚Gesunde Frühstück‘, das Projekt ‚Soziale Kompetenz‘ in der 9. Klasse, den Schulgarten, das Planspiel Börse, die Juniorwahlen, den Buchclub, den Projektkurs Segelfliegen, das Selbstlernzentrum in der Schulbibliothek informieren – und im großen Klausurraum der Schulleitung jede nur erdenkliche Frage rund um das Thema ‚Anmeldung‘ stellen.

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  • ‚Erlebnistage‘ am Hugo-Junkers-Gymnasium

    ‚Erlebnistage‘ am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Das Hugo-Junkers-Gymnasium bietet in der letzten Septemberwoche Veranstaltungen an, die es Grundschülern der vierten Klassen ermöglichen sollen, im Vorfeld des Schulübergangs im nächsten Jahr die herzliche Atmosphäre der Schule kennenzulernen.

    Während der ‚Erlebnistage am Hugo‘, die am Montag, dem 22. September und am Dienstag, dem 23. September 2025, jeweils nachmittags zwischen 15.00 und 16.45 Uhr stattfinden werden, besteht für die zukünftigen Gymnasiasten die Möglichkeit, an einer Vielzahl spannender Workshops teilzunehmen. Über www.hugo-junkers-gymnasium.de ist die reichhaltige Liste der Angebote zu finden – und die Möglichkeit gegeben, sich für die Veranstaltungen telefonisch über das Sekretariat (02166/628700) anzumelden.

    So gibt es zum Beispiel das Angebot, Einblick in die faszinierende Welt geometrischer Körper zu bekommen, im Fach Kunst liebe, freche oder gruselige ‚Monster‘-Wesen aus Ton zu formen, in Erdkunde an einem Quiz teilzunehmen, in Chemie die Frage ‚Rotkohl oder Blaukraut?‘ zu stellen, in der ‚Maker-AG‘ mit einem Lasercutter Bilder aus Holz zu schneiden oder im Fach Informatik an einem Ozobot-Workshop teilzunehmen – und einen Einblick in die Programmierung von Minirobotern zu bekommen.

    Im Fach Kult, das es in Mönchengladbach nur am Hugo-Junkers-Gymnasium gibt, werden Interessierte in die ‚Welt der Bühne‘ eingeführt. In diesem Workshop zeigen Schüler und Lehrer jungen Besuchern, welche Vielfalt es im Bereich ‚Theater und Musical‘ an der traditionsreichen wie liberalen Schule gibt.

    Überhaupt deckt die Bandbreite der Projekte im Laufe der Schuljahre alle nur denkbaren Themen ab, die für Schüler interessant sind: Die Schule besitzt die Zertifizierungen als ‚Schule ohne Rassismus‘ und ‚Fair Trade-Schule‘, veranstaltet passend zu realen Urnengängen die Juniorwahl, sammelt Geld für die Kriegsgräberfürsorge, ermöglichte vielen Schülern Begegnungen mit, zum Beispiel, Oberbürgermeister Felix Heinrichs, der langjährigen Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel und Dr. Günter Krings – einem Absolventen der Schule ­–, der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Britta Haßelmann, dem ehemaligen SPD-Fraktionsvorsitzenden Rolf Mützenich oder der damaligen Bundestagspräsidentin und jetzigen Arbeitsministerin und SPD-Vorsitzenden Bärbel Baas.

    Das Engagement für die Stadtgeschichte spiegelt sich auch in der Stiftung von bisher drei Stolpersteinen für von den Nationalsozialisten ermordete Mitbürger und der Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv wider. Auch wird im Geschichtsunterricht der sechsten Klasse mit originalen Steinzeitwerkzeugen gearbeitet, um das Leben der frühen Mönchengladbacher besser zu verstehen.

    Die Bigband der Schule veranstaltet in jedem Jahr ein Weihnachtskonzert am Rheydter Markt, es gibt einen ‚Science Slam‘, Jugend forscht, und einen Schulgarten. Viele Hugoianer nehmen als junge Repräsentanten der Stadt an internationalen Begegnungen wie der ‚Schulbrücke‘ und den ‚Europatagen‘ teil – und engagieren sich jährlich während des ‚Courage-Tages‘ oder des ‚Red Hand Days‘, um gegen den Missbrauch von Kindersoldaten zu protestieren.

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  • 51 Bildungsritter hielten Rat in Mönchengladbachs ‚guter Stube‘

    51 Bildungsritter hielten Rat in Mönchengladbachs ‚guter Stube‘

    Die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen sind vorüber – und so trafen sich die Lehrer des Hugo-Junkers-Gymnasiums, um das Schuljahr zu eröffnen. Miriam Lentzen und Stephan Merschieve, die seit vielen Jahren am ‚Hugo‘ unterrichten, hatten die schöne Idee, dies nicht im Lehrerzimmer zu tun, sondern im Rittersaal von Schloss Rheydt, der ‚guten Stube‘ der Vitusstadt, um das Wiedersehen und die Organisation des Schuljahres in einer inspirierenden Atmosphäre zu ermöglichen.

    Nils Kappen, der stellvertretende Museumsleiter, und seine freundlichen Kollegen erwarteten die Pädagogen, um sie nach der Begrüßung zunächst durch die herrlichen Räume des Haupthauses mit ihren hinreißenden Ausstellungsstücken zu führen. Für die, die sich in das ‚Museum der Zukunft‘ einbringen wollten, bot der hoch engagierte Museumsmann parallel zu den Führungen einen Ideen-Workshop in der Vorburg an, die seit geraumer Zeit umfassend saniert wird.

    Im Anschluss an die fröhliche Produktion eines aktuellen Bildes des Kollegiums im Hof des Herrenhauses wurde im prächtigen Rittersaal gearbeitet, denn die Zwischenprüfung der zehnten Klassen, die Lernstandserhebung des Jahrganges 8 und viele Dinge mehr, die im Schuljahr 2025/2026 getan werden müssen, werfen ihre Schatten voraus.

    Auch ein Rückblick auf die Aktivitäten der international ausgerichteten Schule, die sich als ‚Schule ohne Rassismus‘, ‚Fair Trade-Schule‘ und digitale Pilotschule mit starken Kultur- und MINT-Zweigen positioniert hat, fand statt.

    So wurde zum Beispiel auf die Schulbrücke in Lübeck zurückgeblickt, die Schüler aus vielen Ländern Europas zusammenbringt, aber auch die Zukunft geplant und, um nur einige Termine zu erwähnen, über die schon nahen Erlebnistage für Grundschüler am 22. und 23. September, eine Lesung aus dem Tagebuch der Anne Frank, die Spendensammlung für die Kriegsgräberfürsorge, die Verkehrserziehung der fünften Klassen, den ‚Tag der offenen Tür‘ am 22. November, die Europatage in Plauen und die Schulbrücke in Rheine gesprochen. Den Abschluss der Konferenz in der einzigen heute vollständig erhaltenen Renaissance-Schlossanlage am Niederrhein bildete ein Besuch im Purino. Im Schlossrestaurant stärkte sich die Pädagogenschar für die freudige Wiederbegegnung mit ihren Schützlingen im traditionsreichen Hugo-Junkers-Gymnasium, das 2027 seinen 200. Geburtstag feiert.

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  • ‚Die Siedler vom Hugo‘: Demokratiespiele-Projekttag am Hugo-Junkers-Gymnasium

    ‚Die Siedler vom Hugo‘: Demokratiespiele-Projekttag am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Was haben ein Brettspiel-Klassiker, eine 10. Klasse und die Zukunft der Stadt Mönchengladbach miteinander zu tun? Eine ganze Menge, zumindest dann, wenn man sich auf das Projekt ‚Demokratiespiele‘ einlässt, das noch kurz vor den Sommerferien am Hugo-Junkers-Gymnasium Station machte.

    Im Rahmen des Politikunterrichtes verlief der Vormittag für die Hugoianer äußerst unterhaltsam und kam mitten aus dem Leben, denn während des Projekttages ‚Demokratiespiele‘ am Hugo-Junkers-Gymnasium wurde deutlich, wie viel Potenzial in einem legendären Brettspiel-Liebling stecken kann. Schon mit dem ersten Würfelwurf stellte sich nämlich die Frage, was Straßenbau, Rohstoffhandel und strategische Entscheidungen mit Politik und konkret mit unserem Zusammenleben in der Vitus-Stadt zu tun haben? In der 10a des ‚Hugos‘ entwickelten sich aus dem Spielklassiker ‚Die Siedler von Catan‘, der in diesem Jahr 30 Jahre alt wird, während und vor allem nach dem Spiel intensive Diskussionen über Gerechtigkeit, Regeln und Verantwortung.

    Julian und Marvin Kamphausen, Projektkoordinatoren der Deutschen Nationalstiftung, die den Projekttag leiteten, begleiten seit vielen Jahren europäische Jugendbegegnungen. Mit ihrem neuen Angebot ‚Demokratiespiele‘, das vom Alumniverein der SchulBrücken e.V. gemeinsam mit der Vespasian-Gesellschaft entwickelt wurde, möchten sie nun auch vor Ort politische Bildung niedrigschwellig ermöglichen – etwa an Schulen oder in Jugendzentren.

    „Ob Ressourcenknappheit, faire Startbedingungen oder Protektionismus – im Spiel Catan steckt eine ganze Menge Politik“, erklärt Julian Kamphausen. Die Jugendlichen seien sofort eingestiegen, es brauche keinerlei Vorerfahrung. „Es geht darum, Parallelen zur Wirklichkeit zu entdecken und ins Gespräch zu kommen.“ In der anschließenden Reflexion stellten sich die Schüler schließlich eine zentrale Frage: Was können wir am ‚Spielbrett der Stadt Mönchengladbach‘ tun, damit unser Zusammenleben gelingt – gerade mit Blick auf die Kommunalwahl 2025?

    Ursprünglich war das Projekt mit Blick auf die Bundestagswahl entwickelt worden, doch durch die vorgezogenen Neuwahlen musste umgeplant werden. „Im Grunde sollte politische Bildung aber nicht an Wahltermine gebunden sein – das hören wir auch immer wieder von den Lehrern, mit denen wir zusammenarbeiten“, so Kamphausen.

    „Zumal die Parallelen zur Realität frappierend sind“, findet auch Marvin Kamphausen. Er setzt auf das ‚peer-to-peer-Prinzip‘: Junge Erwachsene bereiten andere junge Menschen darauf vor, selbst aktiv zu werden – als Gesprächspartner, Vermittler, Demokratieförderer. „Catan“, so sieht er es, „ist ein Türöffner. Wenn wir über Gerechtigkeit, Regeln und Verantwortung sprechen, ist der Weg zu politischen Fragen plötzlich ganz kurz“.

    Auch Reinhard Bitter, Lehrer an dem international ausgerichteten und liberalen Traditionsgymnasium, war tief beeindruckt von der Leidenschaft seiner Schüler: „Es bereitet mir große Freude zu sehen, wie durch den Vergleich zwischen Spiel und Wirklichkeit intensive Diskussionen entstehen, die das politische Bewusstsein junger Demokraten stärken.“

    Möglich gemacht wurde das Projekt durch eine großzügige Förderung in Höhe von 2.000 Euro aus der PS-Lotterie der Stadtsparkasse Mönchengladbach, die den innovativen Ansatz des Projektes schätzt. Filialleiter Boris Schroeren besuchte das Projekt am Hugo-Junkers-Gymnasium – und war von der schönen Atmosphäre und positiven Energie so angetan, dass er sich kurzerhand selbst mit an den Spieltisch setzte und anschließend begeistert Bilanz zog: „Das ist ein Engagement aller Beteiligten, das ich richtig gut finde – und wenn Jugendliche so engagiert über Politik diskutieren, ist das genau die Art von Bildungsarbeit, die wir gerne fördern“.

    Schulen, Lehrkräfte und Einrichtungen, die Interesse an einem ‚Demokratiespiel‘-Projekttag haben, können sich über die Website oder den Instagram-Kanal des Alumnivereins der SchulBrücken e. V. informieren und mit Blick auf die Kommunalwahl 2025 in Nordrhein-Westfalen eine Durchführung beantragen.

    Der Alumniverein der SchulBrücken mit Sitz in Mönchengladbach wurde 2016 von ehemaligen Teilnehmern der europäischen Jugendbegegnung ‚SchulBrücken‘ gegründet.
    Seit 2001 haben mehr als 5.000 junge Europäer an dem Projekt teilgenommen. Kontakt zum Alumniverein der SchulBrücken e. V.: https://alumniverein.eu/

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  • ‚Musikalisches Märchentheater‘ des Hugo-Junkers-Gymnasiums: Schneewittchen und ihre Schwester

    ‚Musikalisches Märchentheater‘ des Hugo-Junkers-Gymnasiums: Schneewittchen und ihre Schwester

    Die Schüler des KULT-Kurses der 10. Klasse am Hugo-Junkers-Gymnasium bringen eine außergewöhnliche Eigenproduktion auf die Bühne.

    In dem Theaterstück Schneewittchen und ihre Schwester erzählen sie die bekannte Geschichte der Gebrüder Grimm neu – mit frischen Ideen, viel Humor und musikalischem Feingefühl.

    Im Fach Kult, das es in Mönchengladbach nur am Hugo-Junkers-Gymnasium gibt, werden junge Schauspieler und Musiker in die ‚Welt der Bühne‘ eingeführt. Ein großer Erfolg für das Ensemble der international ausgerichteten und liberalen Traditionsschule an der Brucknerallee war der Preis für das beste Zusammenspiel im Anschluss an die erste Aufführung im Rahmen des Jugendkulturfestivals ‚Let’s play 2025‘ des Theaters Krefeld und Mönchengladbach gewonnen wurde.

    Die offizielle Premiere findet am Samstag, dem 14. Juni 2025, um 19 Uhr statt. Eine weitere Aufführung folgt am Sonntag, dem 15. Juni, um 15 Uhr. Gespielt wird in der Aula des Gymnasiums an der Gartenstraße, da die hauseigene Bühne im Augenblick saniert wird.

    Verfasst wurde das Schneewittchen-Stück von Stephan Merschieve, der Lehrer am ‚Hugo‘ und Regisseur des Projekts ist. In seine moderne Version des Märchens hat er insgesamt 15 traditionelle Volkslieder eingebunden, darunter bekannte Melodien wie ‚Das Steigerlied‘ oder ‚Die Loreley‘.

    Gesungen werden die ‚Gassenhauer‘ von den Darstellern selbst – und begleitet vom Schulorchester ‚Die Big HUGs‘, das aus 17 Mitwirkenden besteht. Die musikalische Leitung liegt bei Musiklehrerin Susanne Leitmann, die die Lieder neu arrangiert und an das Theaterstück angepasst hat.

    „Die Idee war, ein Stück zu entwickeln, das tief in der deutschen Märchentradition verwurzelt ist, aber durch Musik und neue Perspektiven lebendig und überraschend wird“, sagt Stephan Merschieve. „Dass die Schülerinnen und Schüler sich mit so viel Herzblut engagieren, ist für mich das Schönste an diesem Projekt!“

    Auch Jessika Hergert, die die Rolle des Schneewittchens übernimmt, zeigt sich begeistert: „Es macht riesigen Spaß, Schneewittchen einmal ganz anders zu spielen, nämlich mutiger, lauter, widerspenstiger. Und wenn wir singen, fühle ich manchmal eine Gänsehaut von innen.“

    Und Malone-Lasse Maßen, der den König verkörpert, sagt: „‘Schneewittchen und ihre Schwestern‘ erinnert uns daran, dass wahre Stärke durch Nachdenken entsteht – und zwar immer dann, wenn wir uns nicht nur im Spiegel betrachten, sondern auch hinter ihn blicken.

    Der Eintritt für einen Abend voller Vergnügen beträgt sieben Euro, ermäßigt fünf Euro. Karten sind in den Schulpausen im Foyer des Hugo-Junkers-Gymnasiums oder an der Abendkasse des Gymnasiums an der Gartenstraße erhältlich.

    Reinhard Bitter

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  • Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums präsentieren die Ausstellung „Architekturelemente Rheydt“

    Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums präsentieren die Ausstellung „Architekturelemente Rheydt“

    In der Stadtbibliothek Rheydt wird noch bis Ende April die kreative Ader der Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums sichtbar, denn fünfzehn junge Künstler der Q2 haben sich in diesem Schuljahr auf eine architektonische Entdeckungsreise durch Rheydt begeben und ihre Eindrücke mit iPad und Pencil festgehalten.

    Die besten Ergebnisse dieser kreativen Auseinandersetzung sind nun in einer Ausstellung zu sehen, die die Öffentlichkeit einlädt, die vielfältigen Facetten der Rheydter Architektur zu entdecken.

    Die Hugoianer lenken in ihren Zeichnungen die Aufmerksamkeit auf die Fassadenelemente weniger bekannter Gebäude des Historismus in der Rheydter Innenstadt. Ihre Werke zeigen beeindruckende Stilblüten von der Neo-Gotik bis zum Jugendstil und geben einen einzigartigen Einblick in die architektonischen Schätze der Stadt.

    Die Würdigung der schon laufenden Ausstellung fand im Rahmen einer Vernissage statt. Zu den Gästen zählten der die Schüler begleitende Kunstlehrer Stephan Merschieve, der Leiter der Stadtbibliothek Rheydt Arno van Rijn, Schulleiter Marc Reese, Bezirksvorsteher Ulrich Elsen und die Schüler des Q2-Kunstkurses des Hugo-Junkers-Gymnasiums.

    Der leidenschaftliche Kulturförderer Ulrich Elsen gratulierte den Schülern zu ihrer beeindruckenden Leistung und betonte die Bedeutung des Engagements der Kunstschaffenden: „Solche Aktionen wirken wie Mosaiksteinchen, die die Schule in den Stadtbezirk hinein verbinden. Einfach gut für Rheydt – und gut für unser Hugo-Junkers-Gymnasium.“

    Die Ausstellung wird nicht nur durch die kreativen Zeichnungen bereichert, sondern auch durch eine vertiefende Literaturauswahl der Stadtbibliothek, die den Besuchern weitere Einblicke in die Architekturgeschichte Rheydts anbietet. Die Ausstellung Architekturelemente Rheydt ist ein gelungenes Beispiel, wie Kunst und Bildung Hand in Hand gehen können und gleichzeitig das Bewusstsein für die architektonischen Schätze einer Stadt stärken. Ein Besuch lohnt sich für alle, die die kreative Perspektive der jungen Mönchengladbacher Zeichner erleben möchten.

    Bildbeispiele:
    1. May Kabbani: Fassadenschmuck des Jugendstils, Frankfurter Straße.
    2.  Daria Konovalova:  Fensterrahmen des Jugendstils, van-Galen-Straße.
    3. Yen Ngoc Pham: Erker der Neo-Gotik, Brucknerallee.

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  • Erinnerung und Versöhnung: Gedenkstättenfahrt der 10. Klassen des Hugo-Junkers-Gymnasiums

    Erinnerung und Versöhnung: Gedenkstättenfahrt der 10. Klassen des Hugo-Junkers-Gymnasiums

    Im Rahmen eines eindrucksvollen Projektes zur Förderung des Dialogs und der Erinnerungskultur begaben sich die 10. Klassen des Hugo-Junkers-Gymnasiums für eine Woche auf eine Gedenkstättenfahrt, um sich intensiv mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und des Holocausts auseinandersetzten.

    Das vom Auswärtigen Amt und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge unterstützte Projekt fand in der Begegnungs- und Bildungsstätte Ysselsteyn statt – und bot Raum für eine einzigartige deutsch-niederländische Zusammenarbeit. Gemeinsam mit Schülern des Raayland College in Venray widmeten sich die Jugendlichen den Themen Erinnerungskultur und historischer Verantwortung.

    Der Veranstaltungsort Ysselsteyn trug zu einer besonderen Atmosphäre der bilateralen Begegnung bei, denn die dortige Kriegsgräberstätte und das Denkmal ‚Gates of Remembrance‘, das den jüdischen Opfern des Holocausts in den Niederlanden gewidmet ist, wurden zu zentralen Orten des Austausches zwischen den jungen Demokraten aus Deutschland und den Niederlanden.

    Die Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums und des Raayland College in Venray besuchten während ihrer Gedenkstättenfahrt den Erinnerungsort Ysselsteyn.
    Bilder: Hugo-Junkers-Gymnasium

    Drei Tage lang setzten sich die Schüler in Ysselsteyn in Workshops intensiv mit Themen wie Krieg, Gewalt und Versöhnung auseinander. Erfahrene Historiker und Pädagogen boten spannende Einblicke in die Geschichte und regten die nachwachsende Generation zu tiefgründigen Diskussionen an. Zudem wirkte die Gruppe an der Erstellung eines Podcasts der Kriegsgräberstätte Ysselsteyn mit, der die Bedeutung dieses Ortes für die Erinnerungskultur beleuchtet.

    Doch die Arbeit beschränkte sich nicht nur auf den Seminarraum. Während des zweiten Teils der Erinnerungsfahrt besuchten die Jugendlichen bedeutende Orte der NS-Verfolgung in den Niederlanden. Stationen wie das ehemalige Durchgangslager Westerbork, das Konzentrationslager Vught sowie die Gefängnisse in Amersfoort und Scheveningen transportierten die Gräueltaten der Nationalsozialisten auf eindringliche Weise in die Gegenwart der jungen Europäer.

    Während der gesamten Woche arbeiteten Holländer und Deutsche in englischer Sprache in gemischten Gruppen. „Durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit wurde deutlich, wie wichtig es ist, gemeinsam Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen“, so Viola Schmidt, die begleitende Geschichtslehrerin des Hugo-Junkers-Gymnasiums. „Es war berührend zu sehen, wie intensiv sich die Jugendlichen mit unserer gemeinsamen Geschichte auseinandergesetzt haben,“ sagt denn auch Dimitrios Kritsimos, der ebenfalls Geschichte an dem international ausgerichteten Traditionsgymnasium in Rheydt unterrichtet, im Rückblick auf intensive Tage, die bei allen Teilnehmern einen tiefen Eindruck hinterlassen haben. Auch für die Schüler bleibt die Gedenkstättenfahrt ein unvergessliches Erlebnis. „Es war so beeindruckend zu sehen, wie Menschen aus zwei Ländern mit unterschiedlichen Biographien zusammenarbeiten können, um die Geschichte lebendig zu halten,“ erzählt Lara W., eine Mönchengladbacher Teilnehmerin der Fahrt. Ihre Sicht steht für die Erfahrungen aller Beteiligten der beiden Nachbarländer, die in ihren Betrachtungen der bewegenden Zeit in Ysselsteyn und Umgebung ein neues Verständnis der Relevanz der Vergangenheit für die Gegenwart gewannen, das in zwei Wünsche mündete: Mehr europäische Zusammenarbeit – und nie wieder Krieg.

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  • Frohe Weihnachten

    Frohe Weihnachten

    Das Kollegium des Hugo-Junkers-Gymnasiums wünscht allen Schülern, Eltern, ehemaligen Hugoianern und Mönchengladbachern friedliche Feiertage – und einen stimmungsvollen Übergang in das Jahr 2025! 

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  • Tag der offenen Tür am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Tag der offenen Tür am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Am Samstag, dem 23. November 2024, findet in der Zeit von 9.00 bis 13.00 Uhr der Tag der offenen Tür des Hugo-Junkers-Gymnasiums in Rheydt statt.

    An diesem Tag freut sich die Schulgemeinde auf den Besuch vieler Grundschulkinder und -eltern und lädt sie ein, im nächsten Schuljahr Teil der Hugo-Familie zu werden. Alle Gäste erhalten in entspannter Atmosphäre die Gelegenheit, die Harmonie der ‚Fair Trade‘-Schule im Unterricht und bei anderen Aktivitäten kennenzulernen.

    So sind die Fachräume zu besichtigen, wird über die vielfältigen weiteren Aktivitäten informiert – und können, geführt von den fröhlichen Schülern der Jahrgangstufen 7 und 8, Kulturveranstaltungen wie eine Big Band- oder Theaterprobe erlebt werden.

    Die Klassen der Stufen 5 und 6 werden auch in diesem Jahr wieder in den Fächern Englisch, Mathematik, Kunst, Informatik, Politik, Geschichte und KULT Stunden zeigen, so dass der Unterricht an einer über die ‚Schulbrücke‘ international ausgerichteten ‚Schule ohne Rassismus’ hautnah erlebt werden kann.

    Das Fach KULT, das alles umfasst, was mit kultureller Bildung zu tun hat, gibt es in dieser Form in Mönchengladbach allein am Hugo-Junkers-Gymnasium. Im Laufe der Jahre erproben sich die Schüler zum Beispiel als Schauspieler, Regisseure oder Bühnenbildner. Darüber hinaus können sich die Besucher über die Mensa, den Schulgarten, das Planspiel Börse, die Juniorwahlen, den Buchclub, den Projektkurs Segelfliegen, das Selbstlernzentrum in der Schulbibliothek informieren – und im Musiksaal der Schulleitung jede nur erdenkliche Frage stellen.

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  • Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums besuchten die SchulBrücke in Lübeck

    Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums besuchten die SchulBrücke in Lübeck

    Wie wollen wir in Zukunft Europa gestalten und leben? Was bedeutet der Begriff Nationalität für den Einzelnen? Was verbindet die Menschen unseres Kontinents – und was trennt sie?

    Gemeinsam mit Jugendlichen aus Frankreich, Ungarn, Italien, Rumänien und der Slowakei widmeten sich sechs engagierte Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums mit ihrem Lehrer Reinhard Bitter diesen Fragen vor den Toren der alten Hansestadt Lübeck an der Ostsee.

    Während der internationalen Jugendbegegnung, die von der Deutschen Nationalstiftung seit 22 Jahren ermöglicht wird, diskutierten die Hugoianer sieben Tage in vielen Veranstaltungen auf hohem Niveau grundsätzliche Fragen aus den Bereichen Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.

    Konkret wurden in Workshops – unter anderem mit dem Schriftsteller Dr. Moritz Hildt und der Geo-Photographin Dörthe Hagenguth – neue Perspektiven für ein erfolgreiches Zusammenleben in Europa entwickelt.

    Die Schüler führten in internationalen Teams selbstständig Recherchen und Analysen durch, bearbeiteten literarische und philosophische Texte, übten sich in kreativem Schreiben oder drehten Filme.

    Ergänzt wurde das Programm unter anderem durch gemeinsame Exkursionen in die Altstadt von Lübeck. Die Seminarteilnehmer besuchten das Europäische Hansemuseum und diskutierten im angeschlossenen sogenannten ‚Beichthaus‘ mit Kira Geiss. Die ‚Miss Germany 2023‘ ist als Jugendbeauftragte des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes tätigund engagiert sich in der Politik. So trat sie im Juni 2023 unter anderem in das Bündnis der jungen Generation ein, das aus einer Initiative der Bundesministerin Lisa Paus entstand.

    Julian Kamphausen, Projektkoordinator der Deutschen Nationalstiftung, zeigt sich angesichts dieser Vielfalt von der internationalen SchulBrücke begeistert: „Wir sind sehr glücklich, im Jahr 2024 erneut sechs Schulbrücken mit 500.000 Euro finanzieren zu können, denn die bisher rund 5000 Teilnehmer in 22 Jahren diskutieren über die Zukunft Europas, entwickeln Verständnis füreinander und schließen zum Teil intensive Freundschaften, die seit vielen Jahren Bestand haben.“

    Aus den tausenden Teilnehmern ist auch ein die Grenzen überspannender Alumni-Verein entstanden. Dieser Verein bringt junge Menschen aus ganz Europa zusammen, um sich in den Bereichen Austausch, Kultur und Bildung gesellschaftlich zu engagieren.  

    Die überparteiliche, unabhängige und gemeinnützige Nationalstiftung wurde 1993 vor dem Hintergrund der deutschen Wiedervereinigung von Helmut Schmidt gemeinsam mit Richard von Weizsäcker gegründet. Der Name der Stiftung bringt die Absicht zum Ausdruck, den Nationalbegriff nicht den Nationalisten zu überlassen. Neben der Vergabe des Nationalpreises fördert die Stiftung unter anderem europäische Jugendprojekte und gibt jährlich die ‚Berichte zur Lage der Nation‘ heraus.

    Im Übrigen gilt für die traditionsreiche und international ausgerichtete Schule an der Brucknerallee: Nach der SchulBrücke ist vor der SchulBrücke, denn auch für das kommende Jahr hat das Hugo-Junkers-Gymnasium bereits die Zusage bekommen, wieder an einer der Veranstaltungen teilnehmen zu können, da die Schule als langjähriger und besonders zuverlässiger Partner von den Organisatoren der Deutschen Nationalstiftung hochgeschätzt wird.

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