Bädertarife sollen einfacher werden – Stadtrat muß noch zustimmen

Voraussichtlich schon ab 1. Januar nächsten Jahres werden Besucher der städtischen Hallenbäder nur noch die Wahl zwischen drei Tarifen haben.
Hintergrund für diese Vereinfachung der bisherigen Tarifstruktur ist ein Beschluss des Rates der Stadt Mönchengladbach vom 21. Dezember des vergangenen Jahres.

 

Nach den Vorschlägen der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH, die mit der Erarbeitung der neuen Tarifstruktur durch den Rat beauftragt wurde, gibt es dann die Wahl zwischen Normaltarif, Tagestarif und Spättarif.
Der Normaltarif (Jugendliche 2,50, Erwachsene 4,50 und Familien 9,50 Euro) gestattet den Besuchern einen zweistündigen Badaufenthalt.
Wer länger bleibt, kann nachzahlen: Für jede angefangene halbe Stunde sind dann 50 Cent für Einzelschwimmer, 75 Cent für Familien fällig.
„Die Benutzerfreundlichkeit wird durch diese Nachzahlungsmöglichkeit erhöht, da der Badegast tatsächlich nur noch für die Zeit zahlt, die er auch wirklich im Bad verbringt“, erklärt Armin Marx von der NEW.
Der Normaltarif ist der am häufigsten gefragte Tarif. Im Tagestarif zahlen Jugendliche
5 Euro, Erwachsene 7,50 Euro und für Familien sind 15,50 Euro fällig.
Im Spättarif zahlen die Besucher 2, 4 oder 8 Euro.

Nicht weiter angeboten werden Vierstunden- und Sondertarife bei Nutzungseinschränkungen. Die Höhe der Eintrittspreise bleibt unverändert. „Im Preisvergleich mit Bädern in den umliegenden Gemeinden liegen wir in Mönchengladbach gut im Durchschnitt“, so Marx weiter.

Der Freizeit-, Sport- und Bäderausschuss stimmte dem Vorschlag bereits mit großer Mehrheit zu.
Nach weiterer Beratung und Zustimmung durch den Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen und dem Hauptausschuss am 10. Mai, wird die geänderte Fassung des Tarifes für die Hallenbäder dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt.
(pmg)