Bleichwiese: Finanzausschuss macht den Weg frei für den Verkauf des städtischen Grundstückes

Bleichwiese soll verkauft werdenIm Finanzausschuss am Mittwoch ging es u.a. um die Frage, wie soll ein möglicher Optionsvertrag mit dem Investor aus den Niederlanden ausgestaltet werden.
CDU und SPD möchten zwar, dass an diesen verkauft wird, haben jedoch unterschiedliche Ansätze für eine vorgesehene Ausstiegsoption aus dem Vertrag.
Offensichtlich haben sich beide Fraktionen einigen können, so dass nun das Geschäft abgewickelt werden kann.
Der niederländische Investor soll in einem begrenzten Zeitraum das Projekt umsetzen.
Werden verschiedene Vertragspunkte zeitlich nicht erfüllt, ist die Stadt berechtigt vom Vertrag zurückzutreten.
Außerdem soll bei einer Verurteilung des Investors in einem möglicherweise anstehenden Strafverfahren gegen diesen der Vertrag ungültig werden.
Ob der Investor/Vertragspartner diesen Vertragsbedingungen zustimmen wird, ist noch völlig offen.
Im Gespräch mit dem aktuellen Betreiber des „Strandcafes“ auf der Bleichwiese war zu erfahren, sobald der Investor mit Arbeiten beginnt, wird der „Strandbetrieb“ unverzüglich eingestellt.
Dies sieht der Vertrag mit der Stadt ausdrücklich vor.
Da bekanntlich Mönchengladbacher Mühlen langsamer mahlen, kann dies durchaus noch etwas länger dauern.
In der Sitzung des Stadtrates am 22. Mai sollen die Fraktionen entgültig entscheiden.