Bürgerbegehren für besseren Radverkehr auf den Weg gebracht

Foto: Ralph Kettler

Gestern, am Freitag, 28.5.2021, übergaben die drei Vertretungsberechtigten des Radentscheids Mönchengladbach Herrn Oberbürgermeister Felix Heinrichs im Innenhof des Rathauses Abtei ihr Anliegen und beantragten die Kostenschätzung zum Bürgerbegehren für besseren Radverkehr nach § 26 Gemeindeordnung.

Claudia Busenius-Pongs begründete den Schritt: „Es ist höchste Zeit, dass auch in Mönchengladbach gesicherte Fahrradwege gebaut werden – und zwar mit derselben Selbstverständlichkeit wie bisher die breiten Straßen für den motorisierten Verkehr! Nur mit gesicherten Fahrradwegen – gleichberechtigt neben den Autostraßen – kann Leben gerettet werden.“
Lucas Vasarhelyi Nagy machte deutlich: „Radfahren bedeutet Unabhängigkeit. Besonders für junge Menschen ist das Fahrrad in der Stadt eine kostengünstige und effiziente Alternative zum Auto. Ich wünsche mir für Mönchengladbach ein sicheres Radnetz, welches die Freude am Radfahren auch in der Stadt erlebbar macht.“

Susanne Jud ist sich sicher: „Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt ist, die Weichen für eine zeitgemäße Gestaltung unserer Stadt zu stellen. Der Nationale Radverkehrsplan schafft ganz neue Voraussetzungen, und zwar finanziell wie rechtlich.“
Unterstützt wird der Radentscheid von Tante Lemi/ Eine Erde.V., VCD, ADFC, RADKOMM, Changing Cities, BUND, NABU, BSK und Pulse of Europe.
Bürgermeister Hajo Siemens, Bündnis 90/ Die Grünen, sagte spontan seine Unterstützung zu.
Liegt die Kostenschätzung der Stadt Mönchengladbach vor, beginnt die Sammlung der Unterschriften für das Bürgerbegehren.