Bungtbach-Renaturierung und Konstantinplatz sind Thema der Bezirksvertretung Ost am 16. Juni im Volksbad

Dass diese Renaturierung den Vertretern der Grünen in der Bezirksvertretung Ost ein ganz wichtiges Anliegen ist, liegt in der Natur der Sache.
Nachdem der 1. Bauabschnitt durch die NVV fertiggestellt wurde, stellen die Grünen Forderungen für den 2. Bauabschnitt.

Der 1. Bauabschnitt fand statt neben dem Volksbad, von der Korschenbroicher Str.
bis zur Peter-Krall Str.
Der 2. Bauabschnitt soll stattfinden durch den Bungtwald, vom Volksbad bis zur Hardterbroicher Str.

Die aktuelle Planung ist es, die den Grünen ganz und gar nicht passt.
So haben sie einen Brief an die mit der Umsetzung betraute NVV geschrieben, sie fordern darin eine umweltfreundlichere Ausführung des grundsätzlich begrüßenswerten Vorhabens.

„Wir möchten, dass die NVV die geplante Umsetzung der Maßnahme in der vorgelegten Genehmigungsplanung modifiziert“, so Hajo Siemes, Fraktionssprecher der Grünen in der Bezirksvertretung Ost, dies nach den heutigen Erkenntnissen und Möglichkeiten so umweltverträglich wie möglich umzusetzen und weitgehende Eingriffe in die Natur und in den Landschaftsschutz zu vermeiden.

Die NVV AG beabsichtige, eine 15 bis 30 Meter breite Schneise auf einer Länge von ca. 800 Metern durch den Bungtwald zu schlagen und dabei rund 100 Bäume zu fällen, sagt Siemes.

„Die in diesem Gebiet vorhandenen Erlen- und Eschenwälder sowie die Buchen- und Eichenbestände bieten vor allem Fledermäusen, Amphibien und Libellen und vielen Vogelarten wie Zaunkönig, Ringeltauben, Amsel, Kohlmeise, Buchfink, Buntspecht, Rotkehlchen Lebensraum und Unterschlupf“, schreibt Hajo Siemes der NVV AG.

Die Grünen beziehen sich bei ihrer Stellungnahme auf die Empfehlungen des Landesbüros der Umweltverbände (LNU) und des BUND und wollen nun zunächst das weitere Vorgehen mit den Ampelpartnern von SPD und FDP in der Bezirksvertretung Ost abklären, um dann über die Bauleitplanung Einfluss auf die Umsetzung des Vorhabens zu nehmen. Die Umweltverbände sprechen sich für eine andere umweltverträglichere Vorgehensweise bei der Renaturierungsmaßnahme aus, sodass der bestehende Wald in seinem jetzigen Zustand weitgehend erhalten bleiben kann.

Beim Thema Konstantinplatz geht es um einen Bericht zur Verkehrssituation, hier war es zu kleineren Unfällen gekommen.