Bürger spazierten mit den Planern durch den Hugo-Junkers-Park

Landschaftsplaner  und Projektleiter für den Hugo-Junkers-Park, Kai Beschorner vom Berliner Büro Mettler hat wahrlich keinen einfachen Sonntagvormittag erlebt.
Dafür sorgten zum einen die nicht funktionierende Technik wie Laptop und Beamer.
Auch die gekommenen etwa 50 Bürger, darunter viele Kinder und nicht nur Anwohner, sagten engagiert, was sie vom neugestalteten Park erwarten.

 

Forderungen wie:

  • kostenfreie Parkplätze,
  • sehr gute Parkpflege, eventuell einen Parkwächter,
  • ordentliche Bänke,
  • richtige Tore für die Jugend,
  • möglichst wenige Baumfällungen,
  • Beseitigung der vorhandenen Angsträume,
  • hundefreie Spielwiesen,

wurden gestellt.

Aber es gab auch Stimmen, die den Park so belassen möchten wie er aktuell ist.
Nur ein wenig Ordnung und Pflege sei nötig, das würde sehr viel Geld einsparen glauben sie.
Da blieb für Beschorner nicht viel Platz, bei allen seine fachlichen Vorstellungen anzubringen.
Zufrieden zeigten sich die Bürger über die Information, dass die Mammutbäume bis auf ein pilzbefallenes Exemplar erhalten werden.

Viele der anwohnenden Teilnehmer waren nicht zufrieden mit den Planungen und kommentierten das mit: „Die wohnen ja nicht hier!“

Was aus der alten Villa im Besitz der Kreisbau AG wird, wurde nicht klar.
Der von vielen als Angstraum empfundene Teil des Parks soll im Unterholz stark gelichtet werden.
Dagegen argumentierte der Mieter der Villa vor allem mit den dort lebenden Vögeln und hofft auf ein Einlenken der Planungsexperten.

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