CO21-Eröffnungsparty
Coworking immer beliebter – in Mönchengladbach ebenfalls

Christoph Schlee und Supervisorin Grit Grüttner begrüßen die Eröffnungsgäste. Mit dabei: die Jazzband Squaremax

Am Freitag präsentierte sich das CO21-Coworking der interessierten Öffentlichkeit auf der Hindenburgstraße 92.

Nach nur einem Monat Renovierungsphase ist aus der ehemaligen Anwaltskanzlei auf 260 Quadratmetern eine chillige Arbeits- und Bildungslandschaft entstanden – mit Liegestühlen und Wasserbassin im Eingangsbereich. Die ersten Mieter sind bereits eingezogen, zum Beispiel der Graffitikünstler und Kommunikations-Design Student Steffen Mumm, der sich ein kleines Atelier eingerichtet und seine ersten Ölfässer besprüht hat.

Vor zahlreichen Gästen sorgte die junge Jazzband Squaremax mit Klassikern und Eigenkompositionen für gute Stimmung. Unter die Gäste mischten sich auch Lokalpolitiker und Aktivisten der Musik- und Kunstszene.

Das CO21 bietet neben WLAN-Arbeitsplätzen auch eine Mietpraxis für Psychologen oder Therapeuten, die auch tageweise zur Verfügung steht. Ein voll eingerichteter Seminarraum mit Beamer und Whiteboard bietet 20 Teilnehmern Platz, der Besprechungsraum kann von 8-12 Personen genutzt werden. Erste Mietanfragen von Parteien und Bildungsträgern sind bereits eingegangen. Die Tarife finden sich auf der CO21-Homepage.

Nach Auskunft von Christoph Schlee, Filmemacher bei allmende-film und Leiter des CO21, sind noch einige Coworking-Arbeitsplätze in der Hindenburgstraße 92 für 120 bis 180 Euro zu vergeben. Ist das Interesse weiter so groß, will er noch zusätzliche Räume anmieten. Er hofft neben den Aktivitäten der Wirtschaftsförderung und der Hochschule Niederrhein auf die Beteiligung von Unternehmen und Finanzinstituten der Stadt, die sich für junge Talente und Existenzgründer interessieren, die im CO21 ihre Heimat finden. „Coworkings werden deutschlandweit für Unternehmen attraktiv, hier tummeln sich Pioniere aus vielen Branchen – innovativ, jung und sehr gut vernetzt – in einer lockeren Arbeitsumgebung. Darum finanzieren einige Unternehmen auch Coworking-Arbeitsplätze oder verlagern Coworking in ihre eigenen Räume“, so Schlee.

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Geplant ist – neben den bereits im CO21 gehängten Bildern – auch ein alternatives Kunst- und Literaturevent in der fabrikähnlichen Halle im 1. Stock des Gebäudes. Dazu hat Christoph Schlee mit mehreren Interessenten Kontakt aufgenommen. Im CO21 gibt es jede Woche den „langen Donnerstag“, am Monatsende die Ideenparty und Anfang Mai eine Veranstaltung zum Thema „Sozialunternehmen und Coworking“.

Auch die Existenzgründertreffen der Hochschule sollen zukünftig im CO21 stattfinden. Da ist es gut, dass sich im CO21 neben dem Gründer bereits ein Organisationsteam gefunden hat, das die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt – Fachkräfte aus den Bereichen Supervision und Gründungsberatung, aber auch Menschen, die im praktischen und handwerklichen Bereich zur Hand gehen. „Ich habe ein tolles Team, das hier viel ehrenamtliche Arbeit reinsteckt, aber ich bin weiter offen für Mitarbeiter, die von der Idee so fasziniert sind wie wir“, sagt Christoph Schlee.

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