Corona-Impfung soll nach Weihnachten in den Pflegeeinrichtungen starten

Beispielbild: Ralph Köllges, Mit-Initiator des Mönchengladbacher Impfbündnisses, impft Sozialdezernentin Dörte Schall. Foto: Stadt MG

Das Land Nordrhein-Westfalen hat der Stadt Mönchengladbach gestern Abend (16. Dezember) mitgeteilt, dass mit einer Zulassung des Impfstoffs gegen SARS-CoV-2 der Firma BioNTech bereits vor Weihnachten 2020 zu rechnen ist.

Die ersten Impfungen können nach den aktuellen Informationen des Landes am 27. Dezember in NRW starten. Wie viel Impfstoff der Stadt Mönchengladbach bei der ersten Lieferung zugeteilt wird und wann genau, steht allerdings noch nicht fest.

“Aufgrund des besonders hohen Risikos schwerer Erkrankungsverläufe strebt Nordrhein-Westfalen an, mit den ersten, limitiert zur Verfügung stehenden Impfdosen betreuten oder gepflegten Personen in stationären Pflegeeinrichtungen sowie dem dortigen Personal ein Impfangebot zu unterbreiten. Gleiches gilt für vergleichbare Einrichtungen der Eingliederungshilfe”, teilt das Land weiter mit. Dies entspricht den vorläufigen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission.

Die Stadt Mönchengladbach hat heute der Kassenärztlichen Vereinigung wie vom Land gefordert einen Impfplan für die 43 betreffenden Einrichtungen übermittelt. Er ist die Grundlage für die Einsatzplanung der mobilen Impfteams.

Das Land hat darüber hinaus detailliert festgelegt, wie und von wem der Ablauf der Impfungen in den Pflegeeinrichtungen zu organisieren ist. Die Pflegeeinrichtungen erhalten rechtzeitig in persönlichen Gesprächen von der Kassenärztlichen Vereinigung auch die Aufklärungs-, Einwilligungs- und Anamnesebögen sowie weitere Informationsmaterialien zur Verfügung.