Eier mit Speck

EiermitSpeck– ein heißes Wochenende

 

 

Freitag :     makelloser Sonnenschein gute Stimmung
Samstag :  kurzes aber deftiges Gewitter Stimmung hervorragend
Sonntag :   teils heiter, teils bedeckt Stimmung bis zu letzten Stück nicht zu übertreffen

Petrus hatte es gut gemeint und bescherte uns ein Wetter vom Feinsten…
Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke. Für die Gastronomie musste es wohl ein Traumwochenende gewesen sein!
Für die auftretenden Künstler wären etwas niedrigere Temperaturen mehr gewesenl!
Und trotzdem: Alle gaben ihr Bestes. Eier mit Speck war schon lange ausverkauft.

D r e i   T a g e   v o l l e s   H a u s,  ä h m  –   v o l l e W i e s e n...

zu den Bildern von Freitag… weitere folgen!

Bildern von Samstag und Sonntag… folgen!

Die Crew hatte alle Hände voll zu tun. Das Erfolgsrezept der Veranstalter: Die gute Mischung macht’s! Es wurde nicht eine oder zwei Stilrichtungen geboten! Nein, von allem etwas. Und so war auch für jeden etwas dabei. Interessanter Nebeneffekt: Auch Eltern mit ihren Kiddies waren vertreten. Für die Kleinsten war von Seiten der Eltern auch gut vorgesorgt. Neben Pampers und altersgerechter Verpflegung war der überwiegende Teil auch mit einem Hörschutz ausgestattet.pjk-ems-60

Die Grupppe „Linus“ – Gewinner des Young Talents Wettbewerb der Stadt Viersen – eröffneten am Freitag das „Eier mit Speck“- Festival. Gefolgt von „Negatretnu“ – Name nicht zu Ernst nehmen – und „La Confianza“. Der Sänger von „La Confianza“ wirbelte ohne Unterbrechung über die Bühne. Crowd Surfing war angesagt…! Am Ende lag er ausgepowert auf der Bühne. Seiner Crew ging es nicht viel besser.pjk-ems-51

Weiter ging es mit „Diving for sunken treasure“, „Heavens Basement“, „Großstadtgeflüster“ und „Ugly Kid Joe“. Der Abschluss für den Freitag kam von „Marky Ramone’s Blitzkrieg“. Auf den Zeltplätzen wurden bis in den Morgen ausgelassene „Aftershowparties“ gefeiert.

Der Freitag war einfach Klasse !

Der Samstag begann mit einer unangenehmen Überraschung in Form eines kurzen aber heftigen Gewitters. Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Trotz Regenguss stellten sich die Besucher geduldig in die lange Schlange für eine obligatorische Portion Eier mit Speck. Schließlich ist dies der Namensgeber für das Festival und gehört zum Ritual. Für „eingefleischte“ Vegetarier gab es eine „abgespeckte“ Variante…!
by the way: mehr als 14.000 Eier wurden für das Frühstück bei „Eier mit Speck“ geordert. Jetzt mal schnell gerechnet, wieviele Eierpaletten dafür benötigt wurden…! Der Hammer!

Der Regenschauer war schnell vergessen. Darauf folgte aber eine tropische Hitze, die bis in den Abend herrschte. Die Sonne knallte gnadenlos auf das Festivalgelände. Auch an diesem Tag herrschte eine phantastische Stimmung, die sich bis zum späten Abend hielt bzw. steigerte.Dabei hielt „Tappi“ Tappesser das Wohl seiner Gäste im Auge. Samstag – der heißeste Tag – wurden am Nachmittag einige hundert Liter Minaralwasser kostenlos an die Festivalbesucher verteilt. Und immer wieder forderte „Tappi“ dazu auf, ausreichend zu trinken. Von oben gab es Abkühlung in Form von kalten Duschen aus dem Schlauch…! Ein besonderer Gaudi!

Das Line Up für den Samstag war gut gewählt. Vom Anfang bis zum Ende! Für wirklich jeden etwas dabei.
Den Anfang macht „Lord of Giant“ aus Mönchengladbach mit ihrem Stonerrock. Das Richtige um das Publikum auf Vordermann zu bringen. Danach folgte Hiphop mit „Jay Farmer“ und Rock mit „Leaf“. Richtig gut war „Das Pack“ mit ihrem Liedermaching. Auf besondere Weise halten sie der Gesellschaft einen Spiegel vor. Sie greifen viele Themen auf und stellen sie teils überspitzt dar. Danach folgten „Pipes and Pints“ mit echtem Punk, der mit – wie der Name schon sagt – durch eine Prise Dudelsack verfeinert wurde. Der Funk Rock von Batacuda Sound Machine aus Neuseeland war energiegeladen, multilingual und multikulturell. Die „Graveyard Johnnys“ lieferten typischen Rockabilly. Sie haben auf der ganzen Welt einen exzellenten Ruf als fantastische Live-Performer. Satten irischen Folk präsentierte „Wallis Bird“ aus Irland. Man musste es einfach mögen. Eine unglaubliche Show lieferten „Hoffmaestro“. Das Publikum wurde fest in diese Show eingesogen: Die Masse bewegte sich vor der Bühne nach den Kommandos des Frontsängers. Alles war perfekt abgestimmt und einfach nur eine gute Mischung aus Ska und Reggea. Für einen gekonnten Abschluss des zweiten Tages sorgte „Turbonegro“ aus Norwegen. Neben dem eigenen Genre lieferten sie jeweils kurze Rückblicke in die Rockgeschichte. Von Nirvana bis Status Quo war alles vertreten.

Bravo, der Samstag war SUPER!

Der Sonntag begann mit einem bedeckten, grauen Himmel. Das Publikum ließ sich die Stimmung auf keinen Fall verderben. Nach dem obligatorischen Frühstück – wie war noch der Name? -, welches übringens im Eintrittspreis enthalten ist, machten „City Light Thief“ aus Grevenbroich den Anfang. ”Vacilando ist ein Wort für jemanden, der um des Reisens willen auf Reisen ist, der nicht wissen möchte, wo genau sein Ziel liegt und den es nicht schert ob er nun dort ankommt oder nicht.” Mit diesem Satz beschreiben sie die Musik ihrer neuen CD. Ein Satz, der es in sich hat…

„Patrick Richardt“ mit seinen Mannen aus Krefeld boten den Besuchern feinen Pop und Alternative. Fans dieser Musikrichtung kamen auf voll ihre Kosten. Ebenso bei dem Elektro von „Susanne Blech“. „Sonic Boom Six“ stammen aus Manchester/GB und sind würdige Vertreter von Punk, Ska und Elektro. Ihre Musik sorgte für den Anstieg des Stimmungsbarometers. Aus Frankreich waren „La Fanfare en Petard“ angereist und boten eine bunte Mischung aus Hiphop und Crossover, gewürzt mit einer fetzigen Bühnenshow. Die Band „Uncle Ho“war aus Wuppertal angereist, um „daran zu scheitern, sie unsterblich zu machen“ (Zitat aus dem Line Up). Die Zukunft wird es zeigen.
Die beiden letzten Gruppen des Festivals sorgten nochmals für einen ordentlichen Stimmungschub. Eine gewaltige Bühnenshow mit Punk, Ska und Reggea präsentierten „Karamelo Santo“ aus Argentinien. Alles perfekt abgestimmt, eine irre Mischung dieser Genre. Das Publikum konnte sich dem nicht entziehen.

Den Abschluss machten „Donots“ aus Ibbenbüren. Jahre hat der Veranstalter gebraucht, um diese Gruppe nach Viersen zu holen. Bevor er die Bühne für die Donots frei machte, bedankte sich Tappi überglücklich bei dem Publikum, seiner Crew und allen, die zum Gelingen des Festivals beigetragen haben. Und tatsächlich schafft es der Headliner dem Finale von „Eier mit Speck“ die Krone aufzusetzen. Die Fünf aus Ibbenbüren – wo ist das eigentlich? – heizten dem Publikum noch mal richtig ein.

"Tappi" Tapesser

„Tappi“ Tapesser

Wahnsinn, der Sonntag war der Hammer!

Ein unvergessliches Wochenende! Wir können sicher sein, dass es 2014 eine Fortsetzung geben wird.
Danke, dass wir dabei sein konnten. Wir sehen uns?!