Zur Kommunalwahl 2025 ist die CDU mit einem klaren verkehrspolitischen Versprechen angetreten. Mönchengladbach braucht ein Verkehrskonzept, das verständlich ist, im Alltag funktioniert und von den Bürgerinnen und Bürgern akzeptiert wird.
Grundsätzlich soll Tempo 50, insbesondere auf Hauptstraßen, Vorrangstraßen und wichtigen Durchgangsstrecken gelten. In Wohngebieten sollen Tempo-30-Zonen gestärkt werden, wenn sie zu mehr Ruhe, mehr Sicherheit und mehr Lebensqualität beitragen.
Für die CDU-Ratsfraktion braucht gute Verkehrspolitik Augenmaß. Straßen erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Wohnquartiere verlangen besonderen Schutz und mehr Rücksichtnahme. Übergeordnete Verkehrsachsen müssen erreichbar, leistungsfähig und verlässlich bleiben. Gerade das Hin und Her auf einzelnen Durchgangsstrecken sorgt vielerorts für Unverständnis und Verärgerung. Deshalb setzt sich die CDU dafür ein, bestehende Tempo-30-Regelungen auf Vorrang- und Durchgangsstrecken regelmäßig zu überprüfen und dort, wo es rechtlich möglich und verkehrlich sinnvoll ist, wieder zu einer einheitlichen Tempo-50-Regelung zurückzukehren.“
Henry Ferl, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion Mönchengladbach, erklärt weiter:
„Wir wollen ein Verkehrskonzept, das für die Menschen in unserer Stadt verständlich ist und im Alltag überzeugt. Tempo-30-Zonen in Wohngebieten sind ein sinnvoller Beitrag zu mehr Ruhe und Sicherheit. Hauptverkehrsachsen müssen ihre Funktion für den gesamtstädtischen Verkehr zugleich zuverlässig erfüllen. An besonders sensiblen Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen und Altenheimen gelten selbstverständlich besondere Schutzmaßstäbe. Hier unterstützt die CDU gezielte Regelungen, sofern sie rechtlich möglich und sachlich geboten sind. Dazu können auch zeitlich befristete Geschwindigkeitsbegrenzungen gehören, etwa dann, wenn sie sich an den tatsächlichen Nutzungszeiten vor Ort orientieren. Eine pauschale Ausweitung von Tempo 30 auf weitere Straßenabschnitte hält die Ratsfraktion dagegen für den falschen Weg.“
Simon Schmitz, Mitglied im Fraktionsvorstand der CDU-Ratsfraktion Mönchengladbach, betont:
„Die Menschen erwarten zu Recht eine Verkehrspolitik, die nachvollziehbar, verlässlich und alltagstauglich ist. Mehr Sicherheit und Lebensqualität in den Wohngebieten und zugleich funktionierende Verkehrsachsen in der ganzen Stadt schließen sich nicht aus. Genau diese Balance wollen wir für Mönchengladbach sichern.“
MG-Heute meint dazu:
Zu einem guten Verkehrskonzept ist es notwendig, auch den Parkraum der Verkehrswege genau zu beleuchten.
Wie oben schon genannt: Wohnquartiere verlangen besonderen Schutz und mehr Rücksichtnahme.


Kommentare
Ein Kommentar zu „Ein neues Verkehrskonzept soll her, sagt die CDU“
Lebt der Bürger in einem Wohngebiet, ist er fein raus, denn da muß er geschützt werden. Wer in einem Mischgebiet lebt, also mit einem Betrieb in der Nähe, braucht diesen Schutz nicht.
Situation ist , rechts vor links an einer schmalen Straße. Wer von rechts kommt, sollte in keinem Fall so tun als hätte er Vorfahrt. Denn um überhaupt sehen zu können ob für ihn jemand von rechts kommt, steht er wegen beidseitiger Beparkung, schon mitten in der Einmündung. Der, der ihm Vorfahrt gewähren müsste, hat aus demselben Grund keine Chance ihn früh genug zu sehen. Und wenn die zwei Fahrer sich entdecken, kommen sie nicht aneinander vorbei, weil eben beidseits geparkt wird. Und diese Situation ist keine Ausnahme, sondern die Regel. immer und immer wieder im Laufe eines Tages. Ach ja, da müssen auch noch Kinder zur Schule, Radfahrer in den Ort und Senioren mit ihrem Rollator zum Einkauf.
Wo bitte ist hier der Bürgerschutz? Offensichtlich gibt es zwei Gruppen von Bürgern. Ich würde gerne zu den Geschützten gehören. Da wir aber das Pech haben, in einem Mischgebiet zu wohnen, ist das nix mit Schutz , Sicherheit und Ruhe. Macht echt Spaß. Jeden Tag von Neuem und ist kein bisschen gefährlich.