Erste Ergebnisse „Prekarisierung im Journalismus“

Im Winter 2020 wurde ein Forschungsprojekt zur Prekarisierung im Journalismus unterstützt. Nun können erste Kernergebnisse der Studie bekanntgegeben werden:

– Hauptberufliche Journalist*innen verdienen im Durchschnitt rund 2.340 € netto pro Monat. Die Zahl der Niedrigverdiener*innen ist im Vergleich zu vergangenen Studien gestiegen.
– Mit ihrem Beruf allgemein sind 43% eher zufrieden und 26% sehr zufrieden.
– Insgesamt 43% der hauptberuflichen Journalist*innen schätzen ihre Arbeitssituation als prekär ein.
– Die Mehrheit der hauptberuflichen Journalist*innen (58%) stuft ihr aktuelles Arbeitsverhältnis als „eher unsicher“ ein.
– Drei von fünf Journalist*innen haben berichtet, dass sich ihre Arbeitsbedingungen seit der Corona-Pandemie verschlechtert haben.
– Die Mehrheit der Journalist*innen (58%) ist der Meinung, dass prekäre Verhältnisse die Qualität des Journalismus bedrohen.**

Einer detaillierte Auswertung aller Daten für eine wissenschaftliche Publikationwird zur Zeit von der Ludwig-Maximilians-Universität München
erarbeitet.