Etwa 120 Einsätze der Polizei in der Silvesternacht

Etwa 120 Einsätze der Polizei in der Silvesternacht

In der diesjährigen Silvesternacht musste die Polizei Mönchengladbach etwa 120 Einsätze wahrnehmen.
Herausragend waren zwei Verkehrsunfälle auf der Kaldenkirchener Straße und auf der Nordstraße mit insgesamt zwei schwer,  davon einmal lebensgefährlich verletzten und zwei leicht verletzten Personen. Auffällig ist, dass beide Schwerverletzen beim Anzünden von Feuerwerk auf der Fahrbahn von Pkw erfasst wurden.
Weiterhin wurde die Berufsfeuerwehr Mönchengladbach an sieben Brandorten unterstützt. Am Windmühlenweg brannte ein Pkw mit Gasanlage in einem Vorgarten; auf der Jakobshöhe geriet die dortige Weihnachtskrippe in Brand, nachdem vermutlich Kinder mit Feuerwerkskörpern gespielt hatten; auf der Bebericher Straße kam es zu einem Kellerbrand, auf der Trierer Straße verursachte einfliegendes Feuerwerk einen Wohnungsbrand; auf der Eickener Straße konnte gerade noch verhindert werden, dass der Brand einer Gartenlaube auf die benachbarten Gebäude übersprang und auf der Jenaer Straße brannte ebenfalls ein Balkon, vermutlich ebenfalls durch Feuerwerk verursacht. Personen kamen nach hiesigem Erkenntnisstand nicht zu Schaden.

Außerdem kam es zu einer Vielzahl von silvestertypischen Einsätzen, darunter 19 Fälle von Körperverletzung, vier Sachbeschädigungen und zehn Hilfeersuchen, bei denen sich sieben Personen meist alkoholbedingt in hilfloser Lage befanden. Diese Einsätze verliefen ohne weitere Besonderheiten.

Einer Vielzahl von gemeldeten Ruhestörungen, die bereits ab 20.00 Uhr meist über Notruf eingingen, konnte aufgrund der Gesamteinsatzlage nicht nachgegangen werden.