FDP fasst Grundsatzbeschluss zum Verkehrsentwicklungsplan (VEP)

Der Kreishauptausschuss der FDP hat in seiner gestrigen Sitzung „Mindestanforderungen“ an den VEP festgelegt.
Einer der wesentlichen Punkte ist die Forderung nach Realisierung des
Lückenschlusses des „Mittleren Ringes“ zwischen Dahlener und
Monschauer Straße.
FDP-Verkehrsexperte Herbert Hölters: „Die Strecke ist wesentlich kürzer als der von der Verwaltung favorisierte Vorschlag einer „Westtangente“ entlang der Eisenbahn, die Straße leistungsfähiger und der Bau billiger, weil die Flächen
bereits im Eigentum der Stadt sind.“
Im Zusammenhang mit der Ablehnung der „Westtangente“ zwischen Hubertus- und Hohlstraße fordert die FDP, dass die Wickrather Straße Hauptverkehrsstraße bleiben muss, damit die leistungsfähige Verbindung zwischen dem Rheydter Ring und
der Autobahn 61 bestehen bleibt.

Die FDP stellt sich aber auch hinter einige Verwaltungsvorschläge für die Ertüchtigung und Entlastung des innerstädtischen Straßennetzes.
So werden die Maßnahmen „Spange Giebelsbusch“ zwischen der Kaldenkirchener und der Hohenzollernstraße und der Ausbau des Straßenzuges Südstraße/Am Gerstacker/Otto-Saffran-Straße ausdrücklich gewünscht.
Eindeutig nicht erwünscht sind Maßnahmen, die den Verkehr auf den Hauptverkehrsstraßen und den Verkehrsstraßen einschränken, wie beispielsweise der Wegfall einer Fahrspur.
Und nur auf diesen Straßen sollte es nach Meinung der FDP den Bussen erlaubt sein, sich per Knopfdruck ein vorrangiges Grün zu holen.

Im Zusammenhang mit dem Lärmaktionsplan beschlossen die Liberalen, dass es keine weiteren Beschränkungen wie Tempo 30 oder LKW-Verbote auf Hauptverkehrsstraßen und Verkehrsstraßen mehr geben soll.
Sobald Lärmgrenzwerte überschritten werden, wird die Verwaltung aufgefordert, die Problemlösung zunächst über den Einsatz von „Lärmoptimiertem Asphalt“
(Beispiel Gartenstraße) oder passivem Lärmschutz oder mit einer Kombination verschiedener Maßnahmen zu suchen.