Friedensnobelpreisträgerin Jody Williams zu Gast in Mönchengladbach

Karten für die Veranstaltung am Dienstag, 5. Mai, 20 Uhr, in der KFH erhältlich

144234PAls 15. Frau in mehr als 110 Jahren Nobelpreis wurde die US-Amerikanerin Jody Williams 1997 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Sie erhielt die Auszeichnung gemeinsam mit der Internationalen Kampagne für das Verbot von Landminen. Dank ihrer Initiative wurde das Verbot durch den Vertragsabschluss in Ottawa am 3. Dezember 1997 von 122 Nationen bestätigt.

Am Dienstag, 5. Mai, begrüßt der Initiativkreis Jody Williams in der Reihe „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“.
Sie ist bereits die 23. Nobelpreisträgerin, die der Einladung des Initiativkreis seit seiner Gründung im Februar 2003 folgt.

Jody Williams ist eine von drei starken Frauen, die in diesem Jahr Mönchengladbach besuchen.
Star-Trompeterin Alison Balsom und Mode-Ikone Vivienne Westwood komplettieren das Trio.
2004 übernahm Jody Williams den Vorsitz der Nobel Women’s Initiative (NWI, Initiative der Nobelpreisträgerinnen), einer Organisation, der sechs Friedensnobelpreisträgerinnen angehören. Gemeinsam setzen Jody Williams, Shirin Ebadi, Rigoberta Menchú Tum, Leymah Gbowee, Tawakkol Karman und Mairead Maguire ihren Bekanntheitsgrad ein, um den weltweiten Einsatz von Fraueninitiativen für Frieden, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung zu unterstützen. Die Frauen repräsentieren mit ihren Herkunftsländern beinahe den gesamten Globus: Nord- und Südamerika, Europa, den Mittleren Osten und Afrika. Die Politikerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi aus Myanmar ist seit 2011 Ehrenmitglied. Über die Arbeit der Nobel Women’s Initiative berichtet Jody Williams an ihrem Abend in Mönchengladbach.

Jody Williams ist Lehrerin, Journalistin und Menschenrechts-Aktivistin. Sie studierte erst Englisch und Spanisch, bevor sie 1984 ihren Masterabschluss im Fach Internationale Beziehungen an der Johns Hopkins School of Advanced International Studies in Washington ablegte. Ihre humanitäre Arbeit nahm sie 1984 auf, zunächst als Koordinatorin des „Nicaragua-Honduras Lehrprogramms“, dann als Vizedirektorin der „Medizinischen Hilfe für El Salvador“. Von 1992 bis 1998 arbeitete sie als Koordinatorin der Internationalen Kampagne für das Verbot von Landminen (International Campaign to Ban Landmines, ICBL).

Schirmherr der Veranstaltung ist Dr. Max Reiners, Inhaber des Unternehmens Rhenus Lub und persönliches Mitglied im Initiativkreis Mönchengladbach.