Fünf großartige Stimmen, fünf äußerst charmante Männer und pfiffige Lieder

– bei basta ergibt diese Kombination ein einmaliges A-cappella-Konzerterlebnis.

BASTA – Domino

Basta-1Am Samstag präsentierten die fünf Kölner im Kunstwerk Wickrath ihr brandneues Album „Domino“. Nach drei Jahren ist es endlich soweit: basta gehen endlich wieder auf große Deutschlandtournee. 

René Overmann, Werner Adelmann, William Wahl, Thomas Aydintan und Arndt Schmöle haben ein neues Programm im Gepäck.

Ihre Stimmen – die einzigen Instrumente, die sie für ihre Konzerte brauchen – beherrschen sie perfekt. Je nach Lied verbinden sie sich zu groovigen Popnummern, verschmelzen in sanften Balladen oder schlendern elegant durch Swing-Stücke. Töne, Rhythmus, Harmonien und Takt – musikalisch sitzt hier einfach alles. Aber darüber hinaus besitzen basta auch die wunderbare Gabe, das Publikum wirklich zu unterhalten: mit entspannter Bühnenpräsenz, mit frechem, manchmal bissigem Humor und mit großartigen Moderationen, in denen sich die fünf Kölner mit Vorliebe gegenseitig durch den Kakao ziehen. Überhaupt sprudeln basta nur so über vor Schalk im Nacken.

Ob sie als ihre eigene Vorband auftreten, im Lied „Der Mann, der keine Beatbox konnte“ das weltschlechteste Mundschlagzeugsolo aufführen oder in „Domino“ einen misslungenen Spieleabend mit 90er-Jahre-Mönchs-Pop kombinieren – nichts und niemand ist vor bastas Humor sicher. Am allerwenigsten basta selbst.

 Aber bei aller Komik sind es gerade die Zwischentöne, die die Lieder von basta auszeichnen. Auch das lieben die zahlreichen Fans so an ihnen: Wie sie die Poesie in den Widrigkeiten des Lebens finden, in den kleinen Momenten, die so leicht übersehen werden. Es sind Liebeserklärungen an das Leben, die basta macht.

 Allzu viel Ruhe sollte sich das Publikum vom Abend natürlich trotzdem nicht versprechen. Schließlich ist der Name „Domino“ Programm: Die neue basta-Show ist einfach umwerfend.

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