Helmut-Freuen-Ring erinnert an langjährigen Mönchengladbacher Oberstadtdirektor

Foto: Stadt Mönchengladbach

Helmut Freuen (*1932 in Rheydt) galt nicht nur als einer der dienstältesten Verwaltungschefs des Landes – er war auch der jüngste einer Großstadt, als er 1968 im Alter von nur 35 Jahren an die Spitze der Rheydter Verwaltung gewählt wurde. Nach der Städtefusion von 1975 wurde der gelernte Jurist, der seine ersten beruflichen Schritte bei der Deutschen Bank, beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Bonn und als Leiter des Rechtsamtes der Stadt Rheydt machte, zum ersten Oberstadtdirektor der neugebildeten Stadt Mönchengladbach. Dies blieb er bis 1994. Im November 2008 starb Helmut Freuen im Alter von 76 Jahren.

Gestern hat seine Witwe Anneliese Freuen gemeinsam mit Barbara Gersmann, Bezirksvorsteherin der Stadtbezirks Süd, ein Straßenschild zu Ehren des langjährigen Verwaltungschefs enthüllt.

Begleitet wurde die kleine Feier von Vertretern der Rheydter Kommunalpolitik sowie Helmut und Anneliese Freuens Kindern Monika Heuser und Christian Freuen. Der Rat der Stadt hatte 2016 beschlossen, die neue Erschließungsstraße an der Heinrich-Pesch-Straße nach Helmut Freuen zu benennen.

Schon zu Lebzeiten war Helmut Freuen für seine Verdienste um die Entwicklung der Stadt Mönchengladbach und den Auf- und Ausbau guter Beziehungen zu den Niederlanden und Großbritannien mehrfach ausgezeichnet worden: 1987 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande, 1992 wurde er im Namen der Königin der Niederlande zum „Offizier in de Orde van oranje Nassau“ ernannt. Im Mai 1995 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen, und in Anerkennung seiner Verdienste um die Förderung der deutsch-britischen Beziehungen ernannte ihn Königin Elisabeth II. 1994 zum „Commander“ des Ordens „The Most Excellent Order of the British Empire“.