Jubiläumsveranstaltung am 1. Oktober –
30 Jahre Unterstützung für Geflüchtete in der Stadt

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Im Rahmen der Interkulturellen Woche wird am 1. Oktober der Tag des Flüchtlings begangen.
Für den Flüchtlingsrat Mönchengladbach e.V. ist das Anlass auf 30 Jahre seines Bestehens zurückzublicken.

„Als sich der Flüchtlingsrat vor 30 Jahren aus Vertretern von Kirchengemeinden, politisch engagierten Menschen, ehrenamtlichen Helfern und Unterstützern von Flüchtlingen in der Stadt gründete, dachte niemand daran, dass dieses Engagement auch nach 30 Jahren noch notwendig sein würde“, schaut Reinhold Schiffers heute noch aktives Vorstandsmitglied auf die Gründungssituation zurück.

Heute deckt der Flüchtlingsrat ein breites Spektrum von Beratungs- und Unterstützungsangeboten mit hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Ehrenamtlichen ab.

„Im Laufe der letzten 30 Jahre konnte der Verein seine Arbeit Schritt für Schritt professionalisieren. So sichern wir heute in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes im ehemaligen JHQ mit die unabhängige Verfahrensberatung für bis zu 1000 Flüchtlinge, die dort z.Zt. untergebracht sind, haben mit dem Beschwerdemanagement die Möglichkeit den Flüchtlingen dort Gehör zu verschaffen, wenn dies in den Routinen des Alltags in einer Sammelunterkunft nicht gelingt. Mit der Regionalberatung bieten wir neben anderen Trägern in der Stadt Flüchtlingen, die hier heimisch werden können und wollen, die Unterstützung an, die sie zur Orientierung im deutschen Rechts-und Regelsystem benötigen. Mit unserer seit sieben Jahren tätigen Wegweiserin im deutschen Gesundheitssystem haben wir mit Unterstützung der Stadt ein viel beachtetes Pionierprojekt gestartet, das inzwischen für die Sicherung einer angemessenen gesundheitlichen Versorgung von Geflüchteten unentbehrlich geworden ist“ umreißt Ute Helene Becker die Vorsitzende die vielfältigen gegenwärtigen Aufgaben.

Der Flüchtlingsrat finanziert seine Angebote aus Fördermittel des Landes und der Stadt und als zwingend notwendige Ergänzung aus Spenden.

Der Flüchtlingsrat lädt Flüchtlinge, Wegbegleiter, Ehrenamtliche, Vertreter der Verwaltung und der Verbände mit denen man in der Stadt zusammengearbeitet, die Kommunal- und Landespolitik zu einer Feier ein, auf der Dank gesagt wird und keine Sonntagsreden gehalten werden:

1. Oktober pandemiebedingt in zwei Zeitfenstern um 14.30 – 16.00, und um 16.30 -18 Uhr im Ernst-Christoffel-Haus Wilhelm-Strauß-Straße 34 in Mönchengladbach.

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