Jugendlicher aus Problemgruppe in Untersuchungshaft

Gegen einen 17-Jährigen aus einer polizeibekannten Jugendgruppe ist ein Untersuchungshaftbefehl ergangen. Er steht im Verdacht, in den letzten Wochen insbesondere eine Vielzahl an Diebstahl-, Raub- und Körperverletzungsdelikten begangen zu haben.

Die Polizei hat den Jugendlichen am Donnerstag, 16. Juni, aufgrund des Untersuchungshaftbefehls festgenommen. Am Folgetag, dem 17. Juni, hat sie ihn einem Haftrichter vorgeführt, der den 17-Jährigen in Untersuchungshaft schickte.

Die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft hatte den Untersuchungshaftbefehl auf Anregung einer Ermittlungsgruppe der Polizei beantragt. Ein Richter hatte ihn aufgrund der bestehenden Wiederholungsgefahr erlassen. Die Polizei vollstreckte den Haftbefehl daraufhin umgehend: Am Donnerstag nahmen Beamte den 17-Jährigen fest. Bei der Durchsuchung im Polizeigewahrsam stellte sich zudem heraus, dass der Jugendliche Betäubungsmittel mit sich führte.

Ihm wird vorgeworfen, als einer der Rädelsführer in den Innenstädten von Rheydt und Gladbach mehrere Straftaten begangen haben. Dazu gehören insbesondere Diebstahl- und Raubdelikte sowie gefährliche Körperverletzungen.

Die Ermittlungsgruppe bei der Polizei Mönchengladbach war aufgrund der steigenden Zahl an Straftaten durch die Jugendgruppe in den letzten Wochen eingerichtet worden. Sie besteht unter anderem aus erfahrenen Jugendsachbearbeitern, die diese Straftaten bearbeiten und bekämpfen.

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