Jusos lehnen Abschiebung von Daouda Guilavogui strikt ab

Die Jusos Mönchengladbach sind geschockt von der geplanten Abschiebung Daouda Guilavoguis, der 2014 von Guinea nach Deutschland kam. Sie sehen es nicht ein jemanden, der schon mehrere Jahre hier lebt und eine Ausbildung absolviert, generell und besonders während der Corona-Pandemie abzuschieben.

Dazu meint die Vorsitzende, Lin Großmann: „Bei der jetzigen Lage in Guinea darf dorthin niemand abgeschoben werden. Gerade während der Corona-Pandemie kann man es nicht hinnehmen Menschen abzuschieben und ihrem Schicksal zu belassen. Daouda Guilavogui ist bestens integriert, als Auszubildener beim Mönchengladbacher Unternehmen Steup gern gesehen und hochmotiviert. Wo bleibt der Spurwechsel? Guilavogui floh aus Perspektivlosigkeit und baute sich hier eine auf. Diese wird jetzt ausgemerzt.“

„Das Verhalten der Ausländerbehörde Viersen ist sehr fragwürdig“, so Vorsitzender, Ibrahim Ahmad. „Nicht nur wurden ihm 2017 und 2018 eine Ausbildung verwehrt, gegen die Ausbildung bei Steup wird beim Gericht Beschwerde eingelegt. Seine Geburtsurkunde wird schlicht nicht anerkannt, obwohl eine Expertenkommission des Staates Guinea Guilavoguis Geburtsurkunde für richtig befindet. Zu verlangen, dass er am 12. April ausreisen soll, ergibt sich uns nicht. Wir sehen die rechtlichen Möglichkeiten, mit denen er bleiben kann, noch nicht ausgeschöpft.“ Die Jungsozialist:innen stehen hinter allen Bestrebungen die Abschiebung von Daouda Guilavogui zu verhindern. Gerade als sicherer Hafen sei es wichtig, dass in der Stadt sich zu Guilavogui bekannt wird. 
Lin Großmann: „Wir als Jusos sehen uns natürlich in der humanitären Pflicht dagegen laut zu werden. Schutzsuchenden muss der Schutz geboten werden.“

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