Jusos protestieren gegen “Am Minto“-Umbenennung

Pressefoto Sebastian LaumenDer Vorschlag des Minto-Investors mfi, einen Abschnitt der Viersener Str. in “Am Minto“ umzubenennen, stößt bei den Jusos auf Widerstand. Die SPD-Jugend fordern die zuständige Bezirksvertretung Nord und vor allem die SPD-Fraktion in selbiger dazu auf, gegen den Vorschlag zu stimmen.
“Wir Jusos haben uns immer für den Bau des Einkaufszentrums ausgesprochen und hoffen, dass es die Erwartungen erfüllen kann. Wir sind aber zuversichtlich, dass es dies schafft, ohne dass Straßenschilder als Werbeträger genutzt werden müssten.“ erklärt Johannes Jungilligens, Vorsitzender der Jusos Mönchengladbach.

Wenn über die Umbenennung von Gladbacher Straßen diskutiert wird, verweisen die Jusos auf die seit langem kritisierten, nach Nazi-Größen benannten Straßen wie die Lettow-Vorbeck-Str..
“Würde die Viersener Str. ohne große Not nach einem Einkaufszentrum benannt werden während andere Straßen weiter Persönlichkeiten aus dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte ehren, müsste man dies wohl als blanken Hohn verstehen“, führt die stellvertretende Juso-Vorsitzende Josephine Gauselmann aus.

Auch Sebastian Laumen, sowohl Mitglied im Juso-Vorstand als auch in der Bezirksvertretung Nord, stellt sich gegen den mfi-Wunsch: “Ich bin zuversichtlich, dass die Bezirksvertretung gegen den Vorschlag stimmt. Das Minto wird auch mit der bestehenden Adresse ein Magnet für die ganze Region.“ Jungilligens fügt augenzwinkernd hinzu: “So schlimm ist Viersen nun wirklich nicht.“

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