Kommt der „Alufant“ in den Hugo-Junkers-Park? – Ergebnis der Infoveranstaltung eindeutig

Alufant (3) (Kopie)Die fast 100 gekommenen Bürger waren sich letztlich fast einig: weder der Tellmann-Platz noch das ehemalige Lankes-Gelände, noch der Harmonie.Platz sind geeignete Standorte für das Riesen-Teil.
Der das Kunstwerk schaffende Künstler Gerhard Wind nennt seine Groß-Skulptur zwar „Figuration“, doch der Volksmund machte daraus schnell Alufant –  es sieht dem Rüsseltier sehr ähnlich.
Die eingereichten Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger wertete eine Jury mit Museumsleiterin Susanne Titz, Stadt-Baudezernent Andreas Wurff und dem Rheydter Künstler Vaago Weiland aus.

 

 

Dabei soll es zu Unstimmigkeiten gekommen sein, erklärte ein anwesender Rheydter Bürger. Weiland fühlt sich nach dessen Vortrag von den beiden anderen Jury-Mitgliedern ausgebootet.
Zu einem Besichtigungstermin sei er nicht eingeladen worden, er habe ohne ihn stattgefunden.

Die Meinungen der Bürger hingegen waren nach emotionaler Diskussion eindeutig.
Kaum jemand möchte den Alufanten auf dem Tellmann-Platz sehen. Auch das ehemalige Lankes-Gelände findet keine Fürsprecher.
Der außerdem vorgeschlagene Harmonieplatz wurde komplett abgelehnt. Zu wuchtig erscheinen die Dimensionen des Ungetüms.

Wenn er denn überhaupt wieder aufgestellt werden muss, dann bitte in den neu gestalteten Hugo-Junkers-Park, war eindeutiges Resumee der Anwesenden.

Nun entscheidet die Bezirksvertretung Süd in ihrer nächsten Sitzung über den möglichen Aufstellungsort.
Der an der Info-Veranstaltung teilnehmende Bezirksvorsteher Karl Sasserath ließ seine Ideal-Vorstellung nicht erkennen.