Machen Sie mit bei „Kettenreaktion Tihange“ – Stadt Mönchengladbach beteiligt sich

Am Sonntag, 25. Juni gibt es eine Protestaktion gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke unter anderem in Tihange. Jeder kann bei der „Kettenreaktion Tihange“ mitmachen!

Mit einer Menschenkette von Tihange über Lüttich und Maastricht bis nach Aachen möchte ein Aktionsbündnis die sofortige Abschaltung der Atomkraftwerke Tihange 2 und Doel 3 einfordern. Auch die Stadt Mönchengladbach beteiligt sich daran. Der Oberbürgermeister, Mitglieder des Umweltausschusses und auch Mitarbeiter der Verwaltung schließen sich der „Kettenreaktion Tihange“ an.

Dabei sollen sich alle Beteiligten am Sonntag, 25. Juni, zu einer tri-nationalen 90 Kilometer langen Menschenkette zusammenschließen.

Für alle Einwohner von Mönchengladbach ist hierfür ein Streckenabschnitt in der Belgischen Gemeinde Saint-Nicolas, direkt bei Lüttich, vorgesehen. Hier wird sich auch ein Großteil der offiziellen Vertreter der Stadt positionieren. Die genauen Koordinaten sind unter https://www.chain-reaction-tihange.eu/de/streckenzuordnung/ zu finden.

Auf der Homepage finden sich auch Gruppen, denen man sich an diesem Tag anschließen und bei denen sich eine Mitfahrgelegenheit bieten könnte.

Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hofft auf viele Unterstützer aus Mönchengladbach: „Wir teilen die Sorge der Bevölkerung um die Risiken, die von dem Weiterbetrieb des Atomkraftwerks in Tihange ausgehen. Dem wollen wir auch durch die Teilnahme bei der Aktion Ausdruck verleihen. Doch je mehr teilnehmen umso mehr Kraft wird natürlich von diesem Protest ausgehen können. Deswegen freue ich mich über jeden, der die Aktion mit unterstützt.“

3 Kommentare zu "Machen Sie mit bei „Kettenreaktion Tihange“ – Stadt Mönchengladbach beteiligt sich"

  1. Peter Josef Dickers | 23. Juni 2017 um 15:17 |

    Zu Torben Schultz: Mir ist das klar. Der marktschreierische Aufruf „Atomkraft abschaffen“ suggeriert jedoch dem Nicht-Wissenden bzw. dem Nicht-wissen-Sollenden: Alles, „was strahlt“, gehört abgeschafft. Das verstehe ich leider als partei-politische Propaganda, die dem Anliegen nicht gerecht wird.

  2. Peter Josef Dickers | 23. Juni 2017 um 11:44 |

    ATOMKRAFT ABSCHALTEN – Die Veranstalter wollen also z. B. alle Krankenhäuser mit Nuklear-Medizin schließen. Es ist ärgerlich, wenn mit widersinnigen Schlagworten Politik gemacht wird. Der positive Aspekt eines Protestes gegen den belgischen Meiler wird geopfert auf dem Altar plumper Bauernfängerei.

    • Atomkraft – oder auch Kernenergie, Atomenergie, Kernkraft, Nuklearenergie – ist klar die Begrifflichkeit für die Energieerzeugung durch Kernspaltung oder Kernfusion.

      Nuklearmedizin, also die Verwendung von radioaktiven Substanzen und kernphysikalischer Verfahren in der Medizin fällt da nicht drunter.

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