Aktualisierung: MG mags sauber – was ist daraus geworden?

wer will sich hier noch aufhalten?

Bereits am Dienstag, 19. Juni, wurden die beanstandeten Beete durch Mitarbeiter der mags in Ordnung gebracht. Es sieht wieder vorzeigbar aus auf dem Gelände. Ein Dankeschön an die mags.

Mit einem umfangreichen Maßnahmenkatalog hat der Rat der Stadt grünes Licht für eine Sauberkeitsoffensive ab 1. Januar 2016 gegeben.
Ziel des ganzen war die Bündelung aller bisherigen Abteilungen der Stadt und der GEM zum Wohle der Bürger, damit unsere Stadt – wie auf allen Ebenen immer wieder betont wurde –  sauberer zu machen, damit nicht nur die eigenen Bewohner, sondern auch die Gäste bemerken, wie sauber unsere Stadt  wird.

Die Vorstandsmitglieder  von  mags  Hans Jürgen Schnaß (Vorsitzender) , Gaby Teufel waren  optimistisch die Ziele erreichen zu können, und auch OB Hans Wilhelm Reiners (Vorsitzender mags-Verwaltungsrat) und Fred Hendricks (GEM Aufsichtsrat) unterstützten den Betrieb nach Kräften.
Die mags wollte und sollte alles besser machen, das war der Anspruch.

Heutzutage erlebt der, der offenen Auges durch etliche Anlagen der Stadt spaziert:
nichts hat sich gebessert, die Grünanlagen befinden sich in teilweise schlechtem Zustand.
Nicht nur der Städtische Hauptfriedhof wurde, nachdem Erdarbeiten an Gräbern unter grobem Maschineneinsatz durchgeführt wurden, in erbärmlichem Zustand zurückgelassen. Unwürdig für diese Stätte.

Auch sei beispielhaft die Grünanlage an der Peter Nonnenmühlen Allee genannt. Dort, in der früher gepflegten Anlage, sieht man kaum Rosen im Rosenbeet, sie werden in allen Beeten vom Unkraut überwuchert.
Nur 100 Meter weiter werden durch Bürgerengagement große Blumenbeete mit Unterstützung der mags werbewirksam bepflanzt. Welch ein Hohn.
In anderen Anlagen(s.o.) sieht es nicht nur nicht sauber, es sieht höchst ungepflegt aus.
Was ist aus dem Anspruch „Saubere Stadt“ geworden?

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4 Kommentare zu "Aktualisierung: MG mags sauber – was ist daraus geworden?"

  1. Daß die Stadt insgesamt sauberer geworden ist, unterschreibe ich derzeit nicht. Allerdings, den aktuellen Beschwerdeanlass außer Acht lassend, ist es in der Tat so, daß die „wilde“ Müllentsorgung deutlich zunimmt. Nach dem Lesen des Artikels, bin ich auf dem Weg zum Arbeitsplatz über den benannten Friedhofsteil gefahren. Er ist, wie das von gestern auf Facebook unter den Bewertungen zu lesen ist, beschämend verkommen. Und das liegt nicht am verantwortungslosen Bürger. Natürlich wirft ein Mensch, der über diesen Ruheplatz geht, einen Müllbeutel eher dort weg, wenn es an der Stelle so aussieht, wie es aussieht. Einen prallgefüllten Müllbeutel, zwischen zwei verfallenden Gräbern, neben einem Reisighaufen, habe ich in einen Container entsorgt. Wenn ich das Grab eines lieben Verstorbenen auf diesem Friedhof aufsuchen wollte, würde mir der Anblick, in Anbetracht der Würde, die einem solchen Ort eigen sein sollte, die Augen feucht werden lassen. Weder den Friedhof, noch den Fußweg entlang der Peter-Nonnenmühlen-Allee, habe ich jemals in einem derart erbärmlichen Zustand gesehen. Was die verantwortungslosen Bürger angeht, gibt es an der Stelle wirklich ein Problem, das wohl kein Müllentsorger der Welt beseitigen kann. Stadtteile zu sehen, wo regelmäßig schon am Sonntagmittag die gelben Säcke für die Abholung am Montag aufgestapelt sind, ist an der Tagesordnung. Sperrmüllhalden am Besten schon Samstags, damit bis zur Abholung genug Zeit bleibt, diesen ganzen Unrat meterweit auf dem Bürgersteig zu verteilen. Wenn die mags aber wenigstens nicht selber, wie es gerade geschieht, neuralgische Punkte schafft, wäre das auch schon ganz akzeptabel. Dann werde ich in den nächsten Tagen wohl öfter mal den heutigen Weg zum Dienst nehmen. Ob die mags Wort hält, das möchte ich schon wissen. Ansonsten finde ich es sehr in Ordnung, wenn Bürger der Stadt solche Ausfälle melden.

  2. Harald Wendler | 18. Juni 2018 um 15:10 | Antworten

    Auf Facebook erhalte ich gerade untenstehende Nachricht der mags:

    mags Wie versprochen, haben wir Ihr Anliegen an die Kollegen der Grünunterhaltung weitergeleitet. Uns wurde mitgeteilt, dass die Kollegen dort morgen hinfahren und sich um das Rosenbeet kümmern. Viele Grüße – das mags-Facebook-Team

  3. Horst Gerbmann | 18. Juni 2018 um 15:02 | Antworten

    Vor mehr als 3 Jahren gab es ein Credo der CDU-Mönchengladbach, vorgestellt durch den Fraktionschef Dr. Schlegelmilch.
    Die saubere Stadt mußte her, mit allen Mitteln. Insofern mag ich nicht erkennen, Herr Rainer Schwandt, wo sie in der Gesamtheit eine saubere Stadt erleben.
    Natürlich, auch ich mache dies ebenso wie im Artikel richtig dargestellt auch an einzelnen Fakten fest.
    Was Sie machen, ist eine Einzelfallbetrachtung, ein Detail der Mülleimer-Problematik, es geht um Sauberkeit in allen Bereichen. Dazu gehören selbstverständlich auch Anlagen, Friedhöfe und Wälder.

  4. Rainer Schwandt | 18. Juni 2018 um 13:44 | Antworten

    Insgesamt ist die Stadt sauberer geworden.Man sollte dies nicht, wie hier geschehen, an Einzelfällen festmachen.Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht, wird feststellen, dass das größte Problem noch immer die illegale Müllablagerung ist.Hier insbesondere der Hausmüll. Plastiktüten voller Hausmüll an Bushaltestellen, Pspiercontainern zeugen m.E. davon, dass keine Mülleimer vorhanden oder diese zu klein sind.M.E. sollten sämtliche Altglas- und Papiercontainer abgeschafft werden, damt keine Verstecke für illegalen Müll vorhanden sind.Für illegalen Müll trägt die Mags keine Verantwortung sondern einzig allein der verantwortungslose Bürger.

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