Mönchengladbach soll Familienkarte erhalten – GroKo nimmt kinderreiche Familien besonders in den Blick

v.l.: Monika Berten, Sprecherin der SPD-Fraktion im Jugendhilfeausschuss; Petra Heinen-Dauber, Sprecherin der CDU-Fraktion im Jugendhilfeausschuss

Mönchengladbacher Familien sollen nach einem gemeinsamen Beschluss der GroKo eine Familienkarte erhalten, die auch auf die Bedürfnisse von kinderreichen Familien eingeht. Von einer kinderreichen Familie spricht man ab dem dritten Kind. Einen entsprechenden Ergänzungsantrag haben die Kooperationspartner aus CDU und SPD im vorgestrigen Hauptausschuss gestellt. Dazu erklärt die jugendhilfepolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Petra Heinen-Dauber:
„Die Erfahrung aus anderen Städten lehrt: Die Familienkarte wird nur dann ein Erfolg sein, wenn sie ein klares und markantes Alleinstellungsmerkmal in der Region besitzt. Von der Familienkarte sollen in Mönchengladbach daher Familien mit drei oder mehr Kindern besonders profitieren. Dies kann durch entsprechende Vergünstigungen, nach der Kinderzahl besonders gestaffelte Angebote oder zielgruppenorientierte Freizeit- und Bildungsangebote geschehen. Wir danken insofern ganz besonders dem Verband kinderreicher Familien Deutschland und seiner Vorsitzenden Dr. Elisabeth Müller für die wertvollen Hinweise in den vergangenen Wochen. Durch die Familienkarte wird es uns im Rahmen der Entwicklungsstrategie mg+ gelingen, eine weitere Profilschärfung der wachsenden Stadt ins Werk zu setzen.“
Monika Berten, jugendhilfepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, erläutert: „Mit der Familienkarte wollen wir Mönchengladbachs Image in der Region als familienfreundliche Stadt noch stärker positionieren. Dabei ist selbstverständlich aber auch klar, dass alle Familien in Mönchengladbach von der neuen Karte profitieren sollen. Das neue Angebot soll Wertschätzung vermitteln, Rabatt beim Einkauf und der Freizeitgestaltung ermöglichen, aber auch überregionale Attraktionen wie etwa die Skihalle in Neuss oder das Eisstadion in Grefrath beinhalten. In Abstimmung mit der städtischen Marketinggesellschaft wird die Verwaltung bereits bald das Layout der Karte und die Informationsbroschüren entwerfen.“