Mönchengladbacher FDP-Chefs feiern 30 Jahre Mitgliedschaft

Foto: FDP

Als Mitglied der Jungen Liberalen fingen die gebürtigen Mönchengladbacher beide vor 30 Jahren an – der FDP-Kreisvorsitzende Andreas Terhaag sowie die FDP-Fraktionssitzende Nicole Finger. Beide engagierten sich im Laufe der Zeit in verschiedenen Ehrenämtern ihrer Partei.

Erste politische Erfahrungen sammelte Andreas Terhaag während seines Studiums in Köln als Büroleiter eines Abgeordneten im Landtag. Nach seinem Studium war Politik für ihn zunächst Ehrenamt und Hobby. Andreas Terhaag engagierte sich auf kommunaler Ebene in verschiedenen Ämtern in Partei und Fraktion. 2015 rückte er als Abgeordneter in den Landtag nach. Dort ist er vor allem für den Bereich Sport zuständig. Die Mönchengladbacher Liberalen vertritt er zusätzlich in den verschiedenen Parteigremien wie Bezirks- oder Landesvorstand. Seit Anfang des letzten Jahres führt Andreas Terhaag erneut als Kreisvorsitzender die Mönchengladbacher FDP an.

Auch Nicole Finger war neben ihrem Studium der Wirtschaftswissenschaften für einen Abgeordneten des Landtags tätig. Sie engagierte sich in ihren frühen politischen Jahren hauptsächlich bei den Jungen Liberalen.  Dort war sie unter anderem Mitglied im Bundesvorstand und stellvertretende NRW-Landesvorsitzende. Zwei Jahre zeichnete sie als Chefredakteurin auch für das Bundes-Mitgliedermagazin der Jungen Liberalen verantwortlich.

Nach Rückkehr in ihre Heimatstadt Mönchengladbach wählten die FDP-Mitglieder Nicole Finger zu ihrer Kreisvorsitzenden und entsandten sie als Delegierte zu Bundes- und Landesparteitagen. Seit 2014 ist Nicole Finger Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion.

Welches war das schönste Erlebnis in ihrer langen politischen Zeit?

Für Andreas Terhaag war es zweifellos, „Dass ich 2017 für meine Partei den zwölften deutschen Bundespräsidenten mit wählen durfte: Frank-Walter Steinmeier. Ein einmaliger Moment.“  Die schönsten Erfahrungen machte Nicole Finger bei den Jungen Liberalen, vor allem die ersten gemeinsamen Kongresse mit den ostdeutschen Landesverbänden. „Da war so greifbar, wie wertvoll die Freiheit ist, in der wir leben dürfen.“

Gibt es für beide noch Ziele nach diesen erfolgreichen Polit-Karrieren?

„Aber ja,“ erwidert Nicole Finger, „mein Ziel ist es, Mönchengladbach zu einer Stadt zu machen, in der meine Kinder später mit ihren eigenen Familien leben wollen.“ Die Rahmenbedingungen für Familien zu verbessern, stehe deshalb ganz vorne auf ihrer Agenda, seit sie dem Rat angehöre. „Das sind tatsächlich auch schon fast 17 Jahre.“

Für Andreas Terhaag hat die derzeitige Corona-bedingte Situation Priorität. „Die Auswirkungen der Pandemie in meinem Bereich, dem Sport, so schnell wie möglich zu normalisieren und wieder in den alltäglichen Betrieb zu führen.“

Bleibt bei all dem Engagement eigentlich noch Zeit? Welche Hobbys pflegen beide? Nicole Finger verbringt mit ihrem Mann viel ihrer freien Zeit beim Handball, um die beiden Kinder anzufeuern. Die Familie reist gerne, wegen der Schule allerdings nur während der Ferien. Eine neue Freizeitbeschäftigung entdeckten Nicole und Michael Finger für sich erst vor zwei Jahren: Tennis.

„Laufen!“ Für den Sport begeisterten Andreas Terhaag, der auch gerne Rad fährt und Tennis spielt, keine Frage. Die Politik sei zwar lange Jahre ebenfalls Hobby gewesen bevor sie zum Beruf wurde. “Aber Politik ist nicht alles im Leben!“ Genau, es gibt auch noch das Private.

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