„Mönchengladbach Arcaden“ feierten Grundsteinlegung – Rohbau noch in diesem Jahr fertig

_DSC0063 (Kopie)mit Slideshow von der Grundsteinlegung

Sechs bis zu 75 Meter hohe und weithin sichtbare Drehturmkräne prägen derzeit Mönchengladbachs größte Baustelle, die heute feierliche Grundsteinlegung hatte.
Noch lässt sich nach den ersten Betonarbeiten der letzten Wochen in der zwölf Meter großen Baugrube kaum erahnen, wie zukünftig einmal die „Mönchengladbach Arcaden“ aussehen werden. Um so konkreter sind die Pläne, Informationen und Fotos in dem vom Essener Investor mfi wenige Meter weiter im alten Finanzamt in der Kleiststraße eingerichteten „Showroom“, der aufzeigt, mit welchen Materialien gearbeitet wird und welches Shopping-Erlebnis die Besucher erwartet (geöffnet mittwochs von 15 bis 17 Uhr). „Wir liegen voll im Plan und werden voraussichtlich noch innerhalb dieses Jahres den Rohbau fertigstellen“, erklärten heute mfi-Vorstandsvertreter Ulrich Wölfer und mfi-Projektleiter Carsten Faust.
Die Arcaden sollen im Herbst 2014 eröffnet werden.

 

2010 wendete sich das Blatt zugunsten der mfi, die inzwischen schon sichtbar mit dem Rohbau angefangen hat.
Auch die Vermietung befindet sich auf gutem Weg.
Carsten Faust: „Die uns vorliegenden Verträge decken bereits knapp 50 Prozent der Handelsfläche ab. Auf den vier Verkaufsebenen wird es eine Vielzahl neuer Marken und Konzepte geben. Derzeit verhandeln wir mit einigen interessanten amerikanischen Labels, die über Mönchengladbach in den deutschen Markt einsteigen wollen. Ein Anziehungspunkt wird sicher auch ein vielfältiger Gastronomiebereich, der innen wie außen neue Akzente setzen dürfte.“

slideshow?

Das Interesse ist groß, denn die Arcaden versprechen, umgeben von innovativer Architektur, ein außergewöhnliches Einkaufserlebnis, in dem alle Sinne angesprochen werden.
Der Mix aus extravaganten Materialien, Düften und Klängen, die speziellen Themenwelten angepasst sind, dürfte sogar bundesweit ein Novum sein.
Dank der günstigen Topographie ist es hier zudem möglich, dass alle drei Mallebenen prominente niveaugleiche Zu- und Ausgänge zur Hindenburgstraße besitzen. Schaufenster und Eingangsbereiche mit bis zu acht Metern Höhe sind bundesweit auch eher eine Rarität und suggerieren ein urbanes Shoppinggefühl.
Eines der wichtigsten Ziele des Großprojekts betrifft die Nachhaltigkeit, aber dies nicht nur in ökologischer, sondern auch ökonomischer und soziokultureller Hinsicht.
Schon vor einigen Monaten hat die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) die Mönchengladbach Arcaden mit der bestmöglichen Bewertung (in Gold) vorzertifiziert.
Das Management der mfi ist fest davon überzeugt, nach Eröffnung auch das goldene Endzertifikat in Empfang nehmen zu dürfen.

„Mit der am Freitag erfolgten Grundsteinlegung geht der Bau der Mönchengladbach Arcaden in die konkrete Realisierungsphase. Ich freue mich schon jetzt auf das neue und seit Jahren geplante Einkaufszentrum, das unser Stadtbild im Zentrum von Mönchengladbach positiv verändern wird“, betonte Oberbürgermeister Norbert Bude.

Dazu soll auch der noch zu planende, später dann zu realisierende Platz dienen, der zwischen den Mönchengladbach Arcaden, dem Sonnenhaus und dem angrenzenden Hans-Jonas-Park entstehen wird. Er wird eine zentrale Funktion in der Innenstadt einnehmen und als neuer Treffpunkt für Mönchengladbacher sowie Besucher von außerhalb zum Verweilen einladen.
„Die Mönchengladbach Arcaden sind ein großer und wichtiger Baustein für die Stadtentwicklung, schließlich erfährt das Areal eine attraktive Neuordnung. Mit den Arcaden in Mönchengladbach und dem Innenstadtkonzept in Rheydt bringen wir beide Stadtzentren nach vorne und machen sie fit für die Zukunft“, so OB Norbert Bude weiter.

Vorstandsvertreter Ulrich Wölfer bezeichnete das Objekt als Paradebeispiel für hervorragende Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Unternehmen und der Stadt. Dank richtete er vor allem auch an die Nachbarn, die vieles zu ertragen hatten und weiterhin zu ertragen haben wegen der 150-Millionen-Baustelle, die in etwa acht Monaten Richtfest feiern wird.
(pmg)