Neue Radstation hinter dem Hauptbahnhof
Planungsausschuss entscheidet am 4. November

Betreiber möchte u.a. auch Rollstuhlfahrer beschäftigen

radstationNach dem Rheydter Vorbild soll auch am Mönchengladbacher Hauptbahnhof eine Radstation errichtet werden.
Anders als ursprünglich geplant soll die Station ihren Standort nicht auf Bahngelände am Europaplatz zwischen Hauptbahnhof und Parkhaus, sondern auf einem städtischen Grundstück hinter dem Hauptbahnhof am Platz der Republik finden.
Grund für die „Verlegung“ waren Probleme beim Brandschutz, die sich aus der umliegenden Bebauung ergeben haben. Die Alternativpläne, bei denen auch der ADFC eingebunden wurde, stellte die Bauverwaltung jetzt in den beiden Bezirksvertretungen Nord und Ost vor. Die abschließende Entscheidung trifft der Planungs- und Bauausschuss in seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 4. November.

Radstation-AnimationenDie eingeschossige Radstation, die parallel zum Bahnkörper errichtet wird, und die im Entwurf aus demselben Architekturbüro (Ledwig + Spinnen) stammt, passt sich in Optik und Ausstattung dem Rheydter Modell an.

Demnach soll die zum Platz hin voll verglaste Station 666 Fahrradabstellplätze zählen sowie verschiedene Serviceleistungen rund um das Fahrrad (Fahrradverleih, -reinigung, -codierung und -wartung sowie Informationen zu Radrouten) bieten.

Der neue Standort soll zudem den rückwärtigen Bahnhofsbereich aufwerten und bietet die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt auch den Überlandbusbahnhof von der Hindenburgstraße an den Platz der Republik zu verlagern und diesen mit Radstation und Taxistand zu kombinieren.

Die Radstation, wird mit Kosten in Höhe von rund 1,15 Millionen Euro veranschlagt, wobei etwa 750.000 Euro als Förderzuschüsse vom Land erwartet werden.
Betrieben werden soll die Radstation wie in Rheydt von der Diakonie im Zusammenhang mit einem Sozialprojekt.

Die Gebühren betragen 70 Cent pro Tag, 7 Euro im Monat und 70 Euro im Jahr.
Die Radstation soll über einen Chip 24 Stunden am Tag genutzt werden.