Neuer Grenzinfopunkt der euregio unterstützt Grenzpendler

Keine Grenzen für grenzüberschreitendes Arbeiten – die euregio rhein-maas-nord bietet umfangreiches Beratungsangebot beim neuen Grenzinfopunkt.

Grenzpendler finden bei ihrem Start in den Job und bei Fragen jetzt noch leichter Hilfe. Mit einem neuen Grenzinfopunkt hat die euregio rhein-maas-nord das persönliche Informationsangebot für sie erheblich verbessert. Hier können sich Grenzpendler an Berater wenden, die für persönliche Gespräche zur Verfügung stehen. Dabei können die Berater unter anderem bei Fragen zu Steuern, Sozialversicherung und Arbeitsrecht weiterhelfen. Damit leistet die euregio rhein-maas-nord einen weiteren Schritt zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Arbeitsmobilität.

Bisher war das im Rahmen einer monatlichen Bürgersprechstunde möglich. Die große Nachfrage nach dieser kostenlosen Beratung, hat laut Antoin Scholten, Präsident der euregio rhein-maas-nord und Bürgermeister von Venlo, gezeigt, dass eine Erweiterung notwendig ist.

Seit dem 1. Januar gibt es nun im neuen Grenzinfopunkt im euregio-Haus in Mönchengladbach ein deutlich umfangreicheres Beratungsangebot. Heute (29. Februar 2016) wurde er im Mönchengladbacher Borussia-Park offiziell eröffnet. Für Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners ist der Grenzinfopunkt nochmals ein deutliches Zeichen, dass die euregio rhein-maas-nord wesentlich mehr ist als ein Verbund, in dem man sich austauscht: „Gerade bei Menschen, die über die Grenzen hinaus arbeiten, zeigt sich, dass die euregio auch gelebt wird. Es ist wichtig, dass sie die nötige Unterstützung bekommen, wie sie jetzt der Grenzinfopunkt bietet.“

Dabei bietet der Grenzinfopunkt auch die Möglichkeit, dass sich die Zahl der Grenzpendler noch erhöhen kann. Denn neben der Beratung kooperiert die euregio rhein-maas-nord im Bereich der Arbeitsvermittlung auch mit der Arbeitsagentur und dem UWV in den Niederlanden. Bei regelmäßigen Veranstaltungen können sich so Arbeitssuchende auch über freie Stellen im Arbeitsgebiet der euregio rhein-maas-nord informieren.

Der Grenzinfopunkt wird von den Mitgliedern der euregio rhein-maas-nord unterstützt und im Rahmen des INTERREG V A-Programms von der Europäischen Union gefördert. Das Land Nordrhein-Westfalen und die Provinz Limburg sind Kofinanzierer dieses Projekts.
(pmg)