Neujahrs-Empfang der SPD-Nord: Aufruf zu gesellschaftlicher Einigkeit – Gast: Michael Groschek

Felix Heinrichs SPD

Ein frohgestimmter Vorsitzender Felix Heinrich begrüßte die Anwesenden am frühen Sonntagmorgen, dem Dreikönigstag und seine Stimmung steckte alle schnell an.
Im schönen Ambiente des Wasserwerkes Helenabrunn kam Heinrichs schnell zu den einzelnen Kernthemen seiner Rede.
Er sprach über das Bemühen der SPD seit Jahren, im Dialog mit allen politischen Kräften der Stadt zusammen zu arbeiten.
Die ehrenamtlich tätigen Bürger in Mönchengladbach hob Heinrichs ganz besonders hervor und er bedankte sich bei ihnen für ihre wertvolle Arbeit.

 

In seinen Augen gibt es auch eine beachtenswerte neue Initiative in unserer Stadt, er betitelte sie mit „aktive Bürgergesellschaft“.
Sie engagieren sich in ihren Stadtteilen, sie lieben ihre Stadt, ihre Heimat.
Für Heinrichs ist der Abteiberg mit Münster der Ort, der ihm Heimat bedeutet, das ist für ihn persönlich Mönchengladbach.

Er ruft dazu auf, nicht nur pessimistisch zu kritisieren, sondern optimistisch die positiven  Seiten herauszuarbeiten und engagiert darzustellen.
„Wir müssen positiv in die Zukunft schauen, hat vor Jahren schon Willi Brandt gesagt,“ so Heinrichs.

Er ging auch auf die Diskussion zur Stadtbibliothek ein.
„Keiner hier im Raum möchte einen Prestige-Bau, den wir uns nicht leisten können,“ erklärte der Nord-Vorsitzende. Er fordert Augenmaß von den Verantwortlichen und möchte die Diskussion über einen Neubau möglichst schnell zu Ende führen.

Als Gastredner war der nordrhein-westfälische Minister für Bauen, Wohnen,
Stadtentwicklung und Verkehr, Michael Groschek, ins Wasserwerk gekommen.

Auch er nannte den Zusammenhalt der Gesellschaft eines der dringlichsten Ziele in nächster Zeit.
Die immer weiter auseinander klaffende Schere zwischen Arm und Reich, die unsoziale Realität für die Millionen Mini-Jobber, all dies muss geändert werden , so Groschek.
Er sprach über die nicht vorhandene Steuergerechtigkeit und machte sie fest am Beispiel mit Amerika.

Ein weiteres Thema war der Schuldenabbau in den Kommunen.
Für Mönchengladbach lobte er Hans Willi Körfges als emsigen Arbeiter für seine Stadt.

Bildung kam ebenfalls zur Sprache. Für Groschek ist Bildung die Voraussetzung für den Lebensweg jedes Einzelnen, nur so ist man in der Lage, sein Leben derart zu gestalten, dass eine Familie gegründet, für das Alter vorgesorgt werden kann
und nicht auf staatliche Unterstützung oder gar auf den Weg zur „Tafel“ angewiesen ist.