Schlagwort: SPD

  • Oberbürgermeister Felix Heinrichs erneut in den Landesvorstand der NRWSPD gewählt

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs erneut in den Landesvorstand der NRWSPD gewählt

    Am vergangenen Samstag fand der Landesparteitag der NRWSPD statt, auf dem der Mönchengladbacher Sozialdemokrat und Oberbürgermeister Felix Heinrichs erneut in den Landesvorstand der NRWSPD gewählt wurde.

    Die Delegierten aus allen Teilen des Landes gaben ihm mit 311 Stimmen ein deutliches Mandat für die kommenden zwei Jahre.

    Felix Heinrichs betont die Bedeutung der Arbeit für die Vielen und hob dabei hervor: „Wir arbeiten für die Belange der Menschen, die sich für die Gesellschaft einsetzen, die sich an die Regeln halten, die sich um ihre Familie sorgen, die jeden Morgen zur Arbeit gehen oder sich um ihre Bildung kümmern, die sich anstrengen und die sich ihr Leben lang angestrengt haben. Wir arbeiten für die Vielen.“

    Angesichts wachsender Sorgen in der Bevölkerung und alarmierender Umfrageergebnisse am rechten Rand der politischen Landschaft unterstrich Heinrichs die Dringlichkeit der Lage: „Wir gehen in die Offensive, denn die Sorgen der Menschen in unserem Land wachsen von Tag zu Tag. Und die Umfragezahlen des rechten Randes sind ein deutliches Alarmsignal. Wir müssen ein Erstarken der Blau-Braunen-Brut verhindern!“

    Felix Heinrichs mit den neuen Landesvorsitzenden Sarah Philipp und Achim Post

    Heinrichs zeigte sich erfreut über seine Wiederwahl in den Landesvorstand der NRWSPD: „Ich freue mich sehr, auch in den nächsten beiden Jahren dem Landesvorstand meiner NRWSPD angehören zu dürfen. Die 311 Stimmen der Delegierten aus allen Teilen des Landes heute beim Landesparteitag sind eine Verpflichtung für mich, gemeinsam mit dem ganzen Team für die Erneuerung der Partei, aber vor allem für die Menschen in unserem Land zu arbeiten.“

    Der Oberbürgermeister gratulierte zudem den neuen Landesvorsitzenden Sarah Philipp und Achim Post: „Den beiden neuen Landesvorsitzenden Sarah Philipp und Achim Post gratuliere ich herzlich! Mit Freddy Cordes haben wir einen erstklassigen Generalsekretär. Natürlich freut es mich auch, mit Dörte Schall und Veith Lemmen zwei stellvertretende Landesvorsitzende mit Mönchengladbach-Bezug an der Seite zu haben.“

    Abschließend dankte Felix Heinrichs dem ehemaligen Landesvorsitzenden Thomas Kutschaty für dessen Einsatz und Vertrauen.

    „Wir freuen uns, dass mit Felix Heinrichs, Dörte Schall und Veith Lemmen gleich drei Personen mit Mönchengladbacher Hintergrund in den Landesvorstand der SPD in NRW gewählt worden sind!“, so die Vorsitzende der Mönchengladbacher Sozialdemokraten Gülistan Yüksel MdB.

    Die SPD Mönchengladbach blickt zuversichtlich in die Zukunft und freut sich auf die Fortführung der engagierten Arbeit im Landesvorstand der NRWSPD.

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  • Grüne trauern um Dr. Michael Graefe

    Durch einen tragischen Radfahrunfall ist im vergangenen Juli unerwartet der ehemalige Grünen-Ratsherr Dr. Michael Graefe gestorben.

    Graefe wäre in diesem August 70 Jahre alt geworden. In der Ratsperiode von 2004 bis 2009 gehörte Dr. Michael Graefe dem Mönchengladbacher Stadtrat an.
    Weiterhin war er in der vergangenen Ratsperiode Mitglied im Umweltausschuss der Stadt sowie diverser Arbeitsgruppen. Zuvor hatte er u.a. auch der Verbandsversammlung des Niersverbandes angehört. Seine politischen Vorlieben galten vorrangig den Umwelt-, Natur- und Verkehrsthemen.  
    In den letzten Jahrzehnten war Michael Graefe – den es zuletzt nach Aachen gezogen hatte, wo er sich politisch für die dortigen Grünen engagierte – intensiv in den Belangen des Radverkehrs engagiert; umso trauriger ist der Umstand, dass ihn ausgerechnet ein Radunfall aus einem nach wie vor sehr aktiven Leben riss.

    Dr. Michael Graefe

    Die grüne Fraktion Mönchengladbach betrauert Michael Graefes Tod, seiner Familie gehört das aufrichtige Mitgefühl.

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  • SPD Mönchengladbach ehrt langjährige Mitglieder

    SPD Mönchengladbach ehrt langjährige Mitglieder

    Was haben Caterina Valentes Nummer-eins-Hit „Ganz Paris träumt von der Liebe“ und die Ehrungsveranstaltung der Mönchengladbacher SPD am vergangenen Sonntag gemeinsam?

    Für beide Ereignisse ist das Jahr 1955 ausschlaggebend. Denn schon 67 Jahre dauert die längste Mitgliedschaft in der SPD an, die am Sonntag geehrt wurde.

    Rund 45 Genossinnen und Genossen sind der Einladung der Vorsitzenden Gülistan Yüksel am Sonntag ins Haus Erholung gefolgt. „Wir sind froh, dass wir nun nach Jahren der Coronapause endlich wieder unsere Mitglieder für ihre jahrzehntelange Treue und Mitwirkung gebührend auszeichnen können.“ sagt die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete.

    Im Rahmen eines Brunches wurden die Mitglieder der SPD für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Unter den Jubilaren waren unter anderem die ehemalige Bundestagsabgeordnete Hildegard Wester, der langjährige Kämmerer der Stadt Willich, Willy Kerbusch, der frühere DGB-Kreisvorsitzende Hartmut Wellsow und aktive Ratsmitglieder wie Reinhold Schiffers. Eingeladen waren alle Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, die ab dem Jahr 2019 ein Jubiläum zu feiern hatten und mindestens 40 Jahre in der Partei mitgewirkt haben. Sie erhielten eine Ehrenurkunde, eine Ehrennadel und ein kleines Geschenk.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs dankte in seinem Grußwort den Mitgliedern für Ihr Engagement für ihre Stadt und ihren Einsatz für das Allgemeinwohl. Beteiligung an Parteiarbeit sei auch immer Beteiligung am ehrenamtlichen Leben einer Stadt. „Die SPD ist nicht einfach nur eine Partei, nicht nur eine Institution. Die SPD sind wir alle gemeinsam.  Durch viele treue und engagierte Mitglieder, die sich mit viel Einsatz für eine bessere und gerechtere Zukunft einsetzen!“ sagte Gülistan Yüksel abschließend zu den anwesenden Jubilaren.

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  • Mönchengladbacher steuert SPD-Regionalratsfraktion

    Mönchengladbacher steuert SPD-Regionalratsfraktion

    Michael Hildemann, langjähriges Mitglied im Regionalrat bei der Bezirksregierung Düsseldorf, ist von der SPD-Fraktion zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt worden.

    Hildemann, bisher stellvertretender Vorsitzender, folgt Günter Wurm (Düsseldorf), der aus Altersgründen für diese Funktion nicht wieder zur Verfügung stand.
    Der Regionalrat, in dem alle kreisfreien Städte und Kreise der Planungsregion Düsseldorf vertreten sind, legt die planungsrechtlichen Grundlagen für alle Flächennutzungspläne und damit für die gesamte Bauleitplanung. So wird dort im groben Raster entschieden, in welchen Bereichen einer Kommune Wohnungsbau oder Gewerbe angesiedelt werden darf. Darüber hinaus setzt der Regionalrat in einer Vielzahl von Förderprogrammen (Städtebau, Stadtentwicklung, Mobilität, Kultur u.a.) die Prioritäten. Von diesen Festlegungen weicht die Landesregierung in der Regel nicht ab.

    „Ich freue mich auf diese Aufgabe. Gerade im Hinblick auf den Strukturwandel im Rheinischen Revier stehen viele Entscheidungen an, die regional gut miteinander abgestimmt sein müssen. Über lange Zeit endete der Blick an den Grenzen von Mönchengladbach. Nur im kommunalen Konsens werden wir von dem Umbruch gewinnen bzw. die Lasten gerecht verteilt bekommen“, so Hildemann.

    Ihm zur Seite stehen als stellvertretende Vorsitzende Sigrid Eicker (Kreis Kleve) und Rainer Thiel (Kreis Neus).

    Janann Safi, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, freut sich über die Nominierung von Michael Hildemann und betont mit Blick auf die städtebauliche Entwicklung Mönchengladbachs die Bedeutung eines engen Austauschs: „Mit Michael Hildemann hat die SPD-Fraktion im Regionalrat einen hervorragenden Experten in der Struktur- und Regionalplanung sowie der Stadtentwicklung. Wir freuen uns, dass wir die Zusammenarbeit weiter intensivieren können. Gerade für das Thema Wohnbebauung sowie die Ausweisung von Gewerbeflächen sind wir als Stadt auf eine gute Verzahnung zum Regionalrat angewiesen. Im Sinne Mönchengladbachs wollen wir diese Themen mit den Akteuren vor Ort angehen. “

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  • Thomas Kutschaty und die SPD sind startklar für NRW – Heinrichs erneut in den Landesvorstand gewählt

    Thomas Kutschaty und die SPD sind startklar für NRW – Heinrichs erneut in den Landesvorstand gewählt

    „Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Die NRWSPD hat mit ihrem digitalen Parteitag gezeigt, dass sie nicht nur technisch auf der Höhe der Zeit ist. Die Bewerbungsrede von Thomas Kutschaty hat deutlich gezeigt, dass er einen klaren Kompass für ein soziales und gerechtes Land hat.“, so die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete und Unterbezirksvorsitzende Gülistan Yüksel. „Für bezahlbare Mieten, beste Bildung, Klimaschutz und zukunftsfähige Wirtschaftsmodelle hat die NRWSPD die richtigen Pläne.“, erklärt Yüksel.

    Thomas Kutschaty, gleichzeitig auch Fraktionsvorsitzender im Landtag, erreichte bei seiner Kandidatur für den Landesvorsitz 90,5 Prozent. Gülistan Yüksel gratuliert im Namen der gesamten SPD Mönchengladbach: „Mit diesem Rückenwind starten wir als NRWSPD in die Wahlkämpfe der kommenden Monate und versammeln uns hinter Thomas Kutschatys Worten: Die Zukunft gehört den Mutigen.“

    Neben dem Landesvorsitzenden wurden auch alle anderen Vorstandsposten besetzt. Aus Mönchengladbach wurde der Oberbürgermeister Felix Heinrichs erneut in den Landesvorstand gewählt. Heinrichs gehört dem Gremium seit 2018 an. „Die große Zustimmung der Delegierten freut mich sehr. Ich möchte meine Erfahrungen aus der praktischen Arbeit vor Ort einbringen, um den Fortschritt im ganzen Land anzutreiben.“, so Heinrichs. „Mönchengladbach steht mit dem Strukturwandel vor einer gewaltigen Herausforderung. Es kommt jetzt darauf an, dass Land und Kommunen gemeinsam an einem Strang ziehen und Innovationen vorantreiben“, fordert Felix Heinrichs.

    „Natürlich möchte ich auch Dörte Schall herzlich gratulieren, die erneut zur stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt wurde. Ihre Arbeit schätzen wir nicht nur vor Ort als Mönchengladbacher Sozialdezernentin, sondern auch auf Landesebene“, sagt Yüksel.

    Statt in einer großen Veranstaltungshallte kamen die 450 Delegierten aus den einzelnen Kommunen digital zusammen. Nur wenige Menschen waren live im Studio, um den Landesparteitag zu moderieren. Daher müssen die Wahlen noch per Briefwahl bestätigt werden. Aus Mönchengladbach waren Josephine Gauselmann, Felix Heinrichs, Hans-Willi Körfges, Janann Safi und Gülistan Yüksel als Delegierte zugeschaltet.

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  • SPD-Mitglieder stimmen für den Kooperationsvertrag

    SPD-Mitglieder stimmen für den Kooperationsvertrag

    Natürlich gab es am Sonntag beim Sonderparteitag der SPD-Mönchengladbach neben großer Zustimmung auch kritische Stimmen.

    In der Videokonferenz wurde deutlich, es nahmen zeitweise 70 Mitglieder teil, der Text der Vereinbarung ist einigen Mitgliedern zu allgemein gehalten.
    Themen wie Ogata, Bürgerbeteiligung, der Sozialbereich, die Teilhabe oder auch die weitere Gesamtschule sind es, die besser und konkreter definiert werden sollten.
    Das Projektcontrolling war ein wichtiges Gesprächsthema, hier wird die Ausdehnung nicht nur auf die Fraktion sondern auf die Gesamtpartei gewünscht.

    Positiv wurden die geplanten Bürgerräte aufgenommen (Jugendbeirat und Seniorenbeirat. Zusätzlich ist ein Behindertenbeirat gewünscht.

    Nun werden die positiven Stimmabgaben per Videokonferenz zusätzlich in schriftlicher Form von den einzelnen Teinehmern dokumentiert, alle berechtigten Mitglieder der SPD haben diesen Stimmzettel erhalten, um an der Abstimmung teilnehmen zu können.

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  • Jetzt wird es ernst: Strukturwandel– SPD befürwortet weiteren Autobahnbau – BUND widerspricht

    Jetzt wird es ernst: Strukturwandel
    – SPD befürwortet weiteren Autobahnbau – BUND widerspricht

    Das Ende der Kohleförderung in Deutschland ist absehbar, schreibt die SPD. Bund, Länder und Gemeinden stehen vor einer Herkulesaufgabe. Jetzt legt der Bundeswirtschaftsminister den Entwurf für ein Strukturstärkungsgesetz vor. Hinter dem sperrigen Begriff verbirgt sich die Grundlage für Investitionen in den kommenden rund zwanzig Jahren.

    Eindeutig geklärt wird dadurch auch die regionale Koordination:
    „Im Entwurf heißt es, dass die Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) für den Strukturwandel im Rheinischen Revier zuständig ist. Es war also genau richtig, dass wir uns gegen Widerstände für den Beitritt der Stadt Mönchengladbach zur ZRR starkgemacht haben.“

    Für Mönchengladbach stehen auch ganz konkrete Infrastrukturprojekte im Entwurf.
    „Die S-Bahn-Verbindung Köln – Mönchengladbach und der zweigleisige Ausbau zwischen Rheydt Hbf und Rheydt Odenkirchen sowie der Neubau von drei Haltepunkten bringen uns voran.
    Dasselbe gilt für den Ausbau der A52 und der A61, den wir schon lange erwarten“, so der Fraktionschef.

    Das sieht der BUND ganz anders. In einer Stellungnahme widersprechen sie diesem Mammutbauvorhaben:
    „Der 6-streifige Ausbau der A 52 sowie der A 61 wird abgelehnt. Die entgegenstehenden Belange zum Schutz von Natur und Landschaft sind grundsätzlich nicht mit dem Vorhaben zu vereinbaren.“

    Unter dem nachfolgenden Link ist der Beitrag in seiner gesamten Länge nachlesbar.
    https://bund-mg.de/kein-beitrag-zur-verkehrswende-ausbau-der-a61-und-a52/

    Die Stellungnahme der Naturschutzverbände lesen sie hier.


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  • SPD: „Es geht um die Zukunft unser Kneipen- und Barkultur!“

    SPD: „Es geht um die Zukunft unser Kneipen- und Barkultur!“

    Die Innenstadt-Kandidierenden der SPD zur Kommunalwahl fordern die Stadt Mönchengladbach auf, den Gastronomiebetrieben die sogenannte „Terrassengebühr“ zu erlassen.

    Die Ratskandidat*innen fordern von der Stadt einen Verzicht auf die Sondernutzungsgebühren bis 2021 und bitten die Verwaltung um ein Entgegenkommen bei der Nutzung von Flächen zur Außengastronomie. Die bisherige Freisetzung gilt bis zum 30.06.2020 rückwirkend zum 01.01.2020.

    „Die Corona-Krise hat die Gastronomie hart getroffen. Die Auflagen führen zu weiteren Umsatzeinbußen. In der ganzen Stadt sind Betriebe in ihrer Existenz bedroht. Aus Gesprächen wissen wir, dass es bei gleichen Kosten und geringeren Kapazitäten schwieriger wird, Gastronomie profitabel zu betreiben. Mit dem Verzicht auf die Sondernutzungsgebühr können sie zeitweise entlastet werden. Es geht um die Zukunft unser Kneipen- und Barkultur!“, erklärt Josephine Gauselmann, Ratskandidatin in der Mönchengladbacher City und stellvertretende SPD-Vorsitzende.

    Einige Städte in Nordrhein-Westfalen, darunter beispielsweise Meerbusch und Dormagen, machen es schon vor. Sie verzichten in diesem Jahr auf die sogenannte „Terrassengebühr“. Diese Sondernutzungsgebühr müssen die Gastronomien zahlen, wenn sie Tische und Stühle zur Bewirtung ihrer Gäste im öffentlichen Raum vor ihren Lokalen aufstellen. „Den Gastronomiebetrieben sollte angeboten werden, ihre Außengastronomie überall da, wo es möglich ist, zumindest kurzfristig auszuweiten. Diese Flächen könnten durch die Verkleinerung des innenstädtischen Parkraums gewonnen werden.

    In der Sommersaison ist die Bewirtung im Freien eine attraktive und unter Gesichtspunkten des Infektionsschutzes für alle sinnvolle Ausweichmöglichkeit“, schlägt Tonda Löffler, Ratskandidat in der Rheydter Innenstadt, vor. Doch auch das Land NRW sehen die Kandidat*innen in der Pflicht. „Wir brauchen ein umfassendes Konjunkturprogramm, das unsere lokale Wirtschaft nach der Krise ankurbelt. Nur so können wir ein Sterben unserer Innenstädte verhindern.
    Die SPD hat im Bund und in NRW bereits einige Vorschläge zum Wiederaufbau unserer Dienstleistungsgesellschaft gemacht. Dass die Laschet-Regierung das Thema weiter ignoriert und bestenfalls kleiner Löcher stopfen will, lassen wir nicht durchgehen. Die Reserven der Gastronom*innen sind fast aufgebraucht, nicht alle verfügen über die Möglichkeit einer Außengastronomie. Sie brauchen weitere Hilfen und Sicherheit“, so Janann Safi, Kandidat im Eickener Süden und Vorsitzender der SPD Nord, abschließend.

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  • „Kultur braucht Freiräume und Experimentierflächen“SPD Mönchengladbach steht hinter dem Köntges

    „Kultur braucht Freiräume und Experimentierflächen“
    SPD Mönchengladbach steht hinter dem Köntges

    Die SPD Mönchengladbach kritisiert das Verhalten der CDU Mönchengladbach in der Bezirksvertretung Nord.

    Die CDU wirft der Altstadt-Initiative politisch tendenziöse Veranstaltungen vor und will die Bewilligung weiterer Fördermittel an neue Bedingungen knüpfen. Laut den CDU-Plänen sollen die Betreiber*innen des Köntges mit einer Selbstverpflichtung zusichern, künftig keine Veranstaltungen mehr mit politischem Inhalt stattfinden zu lassen. Die SPD stellt sich entschieden gegen Bedingungen für eine Förderung und die Einmischung von Politik und Verwaltung in die Kulturszene. Die SPD-Ratsfraktion wird am Dienstag im Sozialausschuss der weiteren finanziellen Förderung des Köntges ohne Vorbehalte zustimmen.

    Dazu erklärt Josephine Gauselmann, Juso-Vorsitzende und stellvertretende SPD-Parteivorsitzende: „Politik darf nicht bestimmen, was Kultur ist. Kultur braucht Freiräume und Experimentierflächen, keine Kontrolle durch Politik und Verwaltung. Mit dem Köntges wurde ein nicht-kommerzieller Freiraum geschaffen, der vielen unterschiedlichen Gruppen Raum zur Entfaltung bietet. Es kann nicht sein, dass CDU und FDP die Genehmigung weiterer Fördermittel an neue Bedingungen knüpfen wollen, um politische Veranstaltungen zu verhindern. Das ist Erpressung und gleicht staatlicher Zensur.“

    Veranstaltungen von Vereinen wie F*akt, die sexuelle und feministische Aufklärungsarbeit leisten, wurden von der Bezirksfraktion der CDU-Nord als politisch tendenziös bezeichnet. Eine nähere Begründung, warum sexuelle Aufklärungsarbeit politisch tendenziös ist, gab es seitens der CDU-Fraktion jedoch nicht. „Politische Aufklärung und Bildung findet in unserer Gesellschaft nicht nur durch Parteien statt. Kulturschaffende, die politische Diskurse organisieren, sind wesentlich für unsere Demokratie. Dass sie nun einfach unter Generalverdacht gestellt und als ‚staatszersetzend‘ diffamiert werden, macht fassungslos“, bekräftigt Janann Safi, Vorsitzender der SPD Mönchengladbach-Nord. Der SPD-Fraktionssprecher in der Bezirksvertretung Nord, Sebastian Laumen, ergänzt: „Politische Diskurse sind Teil unserer Kultur. Entsprechend ist auch die rechtliche Wirksamkeit einer Klausel, die politische Diskurse durch die Stadt unterbinden will, mehr als zweifelhaft.“

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  • Forderung der SPD-MG: Kommunen unter den Rettungsschirm! Meinung von F. Heinrichs:„Wir brauchen finanzielle Bewegungsfreiheit, um maßgeschneiderte Unterstützung zu geben.“

    Forderung der SPD-MG: Kommunen unter den Rettungsschirm!
    Meinung von F. Heinrichs:„Wir brauchen finanzielle Bewegungsfreiheit, um maßgeschneiderte Unterstützung zu geben.“

    Felix Heinrichs meint:

    Corona bestimmt die Tagesordnung. Immer mehr Unternehmen, Vereine, Geschäfte und Kulturschaffende brauchen Unterstützung.

    „Die Kommunen sind am nächsten dran und bekommen hautnah mit, wo Hilfe benötigt wird“, weiß der SPD-Fraktionsvorsitzende und Oberbürgermeisterkandidat Felix Heinrichs. Dafür brauchen die Städte allerdings die notwendige finanzielle Handlungsfreiheit. „Jetzt ist keine Zeit für Parteipolitik. Wir müssen über die demokratischen Fraktionen im Rat hinweg einen gemeinsamen Appell an die Landesregierung richten, um die finanziellen Kurz- und Langzeitfolgen in den Griff zu bekommen. Dazu habe ich die Fraktionen im Rat der Stadt heute eingeladen“, so Heinrichs.

    Für Heinrichs ist besonders wichtig, dass Mönchengladbach die Chance bekommt, selbst die notwendigen Akzente vor Ort zu setzen. „Ich will, dass wir gemeinsam einen eigenen Weg finden, um mit Engagement, Mut und Zuversicht durch die Krise zu kommen. Das gilt für unsere extrem lebendige Kunst- und Kulturszene genauso wie für Händler und Geschäfte, Sportvereine und Betriebe.“ Beim Ausstieg aus dem Shutdown braucht es maßgeschneiderte Lösungen vor Ort.

    „Wir müssen und wollen über den Tag hinausdenken. Wir wollen in Zukunft Kitas bauen und Start-Ups fördern. Wir wollen die Stadt grüner machen und ein neues Rathaus für alle bauen. Das darf jetzt nicht unter die Räder kommen. Diese und andere Projekte können im Gegenteil wie ein Konjunkturprogramm wirken. Die Chancen sind da, wenn die Stadt nicht unter der finanziellen Last erdrückt wird“, ist sich Heinrichs sicher.

    Allen muss klar sein, was 3.000 Menschen in Kurzarbeit in Mönchengladbach bedeuten. „Wer nur noch 60 Prozent vom Netto hat, kann eventuell ergänzende Sozialleistungen beantragen. Zeitgleich korrigiert der Betrieb die Gewerbesteuerzahlung drastisch nach unten. Die Lücke für den städtischen Haushalt können wir nicht schließen“, erklärt Heinrichs.

    „Corona darf die Sparbemühungen der letzten 25 Jahre nicht zunichtemachen“, darin sind sich Felix Heinrichs und der Landtagsabgeordnete Hans-Willi Körfges einig.

    Der Landtagsabgeordnete Hans-Willi Körfges dazu:

    Körfges begleitet in Düsseldorf den Vorstoß der NRWSPD, auch die Kommunen unter einen Rettungsschirm zu nehmen: „Reine Bilanztricks, wie von der Landesregierung bisher angedacht, helfen dauerhaft nicht weiter.“ Es dürfe nicht nur auf das Jahr 2020 geschaut werden. „Selbst wenn wir jetzt alle Corona-Lasten in einer separaten Position ausweisen, bleiben die Langzeitfolgen. Es wird dauern, bevor die Arbeitslosenzahlen oder die Gewerbesteuereinnahmen wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht haben. Bis dahin geraten die Städte in eine extreme Schieflage, die die kommunale Handlungsfähigkeit einschränkt.“

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  • 154.272 Euro Bundeszuschuss für Flüchtlingsprojekte in Mönchengladbach

    154.272 Euro Bundeszuschuss für Flüchtlingsprojekte in Mönchengladbach

    Gute Nachrichten zu Ostern.

    Insgesamt vier Mönchengladbacher Vereine und gemeinnützige Organisationen erhalten für den Förderzeitraum 2020 und 2021 Bundesgelder für die Unterstützung von Flüchtlingsprojekten. Neben dem Deutschen Hockey-Bund e. V. erhalten noch der Sozialdienst katholischer Männer Rheydt e. V., das Diakonische Werk Mönchengladbach und der Verband Kulturen und Integration Mönchengladbach e. V. Zuschüsse für ihren Beitrag für eine gute Integration von Geflüchteten in Mönchengladbach. „Ich bin sehr stolz auf die zahlreichen und oft ehrenamtlichen Initiativen und Hilfsangebote in unserer Stadt. Die vielen haupt- und ehrenamtlichen Helfer tragen einen wichtigen Beitrag dazu bei, dass in Mönchengladbach die Integration so gut verläuft“, freut sich der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings (CDU).

    Der Bund gewährt durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Annette Widmann-Mauz (CDU) Zuwendungen zur Unterstützung von Flüchtlingsprojekten. In Mönchengladbach erhalten die Projekte „Willkommen im Sport“ (Hockey-Bund), „Ehrenamtskoordination der Geflüchteten“ (Sozialdienst kath. Männer), „Koordinierung, Begleitung und Förderung ehrenamtlicher Unterstützung von Flüchtlingen“ (Diakonie) und das Projekt „samo.+fa“ (Verband Kulturen und Integration Mönchengladbach) Gelder aus dem Bundesetat.

    „Wir können uns freuen, dass wir auf Seiten der Bevölkerung eine derart große Bereitschaft zur Unterstützung und Integration von Geflüchteten haben. Zwar gebe der Bund viel Geld, doch werde die Hauptlast vor Ort getragen“, so Krings und fügt hinzu: „Eine gute Integration für ein gutes Miteinander lohnt sich am Ende doch für alle Seiten.“

    Mit den Zuwendungen unterstützt der Bund Projekte der Orientierung und Integration von Flüchtlingen in Deutschland und somit die Verbesserung des Zusammenlebens vor Ort. Dazu werden die Stärkung und Ausweitung des ehrenamtlichen Engagements von Bürgerinnen und Bürgern durch Migrantenorganisationen, Verbände und Vereine, das Empowerment von Flüchtlingen, die Stärkung ihrer gesellschaftlichen und politischen Teilhabemöglichkeiten sowie die Stärkung von Flüchtlingen bei der Wahrnehmung ihrer Rechte und Pflichten gefördert.

    https://twitter.com/MGheute
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  • „Wir gehen raus und hören zu“

    „Wir gehen raus und hören zu“

    Die Sozialdemokraten wollen wissen, was die Bürgerinnen und Bürger bewegt.
    „Wenn demokratische Politik einen Teil der Bevölkerung nicht mehr erreicht, dann müssen wir überlegen, was schiefläuft. Die Menschen erwarten Antworten auf ihre konkreten Probleme und Sorgen“, so Gülistan Yüksel, SPD-Abgeordnete für Mönchengladbach. „Dafür müssen wir mehr mit ihnen sprechen und zuhören. Mir ist es wichtig, auch weiterhin zwischen den Wahlen mit den Menschen im Gespräch zu bleiben und ihre Anregungen mit in den Bundestag zu nehmen“, so Yüksel.

    Deshalb ist sie am Mittwoch, den 15. November 2017 ab 10 Uhr auf dem Rheydter Markt, um mit Bürgern ins Gespräch zu kommen. Einen weiteren Dialogstand wird es am Freitag, den 17. November ab 14 Uhr auf dem Sonnenhausplatz in Mönchengladbach geben.

    Für die SPD-Bundestagsfraktion ist dies nur der Auftakt. Der Dialog soll auch danach fortgesetzt und weiter verstärkt werden. Mitreden können die Bürgerinnen und Bürger auch im Internet.
    Auf der Seite www.spdfraktion.de/dialog kann jeder den SPD-Abgeordneten Vorschläge machen, wofür sie sich im Bundestag einsetzen sollen.
    „Ich werde auch in dieser Legislaturperiode wieder meine Bürgersprechstunden anbieten und unter anderem auch auf diesem Wege den persönlichen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen. Ich freue mich über jede und jeden, der das Gespräch mit mir sucht und sich aktiv an Diskussionen beteiligt“, so Yüksel abschließend.

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  • Übergabe des Angela Tillmann Ehrenpreises an Kleingartenanlage Spielkaulenweg übergeben

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    Angela Tillmann MdL begleitete dieses Jahr die Jury zur Auswahl der besten Kleingartenanlagen in Mönchengladbach. Hierbei stellte sie fest, dass es Anlagen gibt, deren Vorstände eine erstaunliche Dynamik in der Weiterentwicklung ihrer Anlage entwickeln.

     

     

     

     

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    Dies war der Anlass für Frau Tillmann einen Ehrenpreis für derartige Kleingartenanlagen ins Leben zu rufen. Ein Name musste gefunden werden und so wurde auf Anraten u. a. des Kreisverbandsvorsitzenden Johannes Kernbach der Preis nach der Stifterin benannt und heißt nun Angela Tillmann Ehrenpreis.

     

    Am Samstag den 15.10.2016 beim Ehrenfest der Kleingartenanlage Spielkaulenweg e. V. wurde diese Anlage mit dem neugeschaffenen Ehrenpreis durch die Stifterin bedacht. Sie übergab im Beisein vom Kreisverbandsvorsitzenden Johannes Kernbach und Vorsitzenden Sasch Luettgens einen Scheck in Höhe von 200 Euro und die Ehrenurkunde an den Vorsitzenden des Kleingartenvereins.

     

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    Die Kleingartenanlage sollte noch ein weiteres freudiges Ereignis an diesem Tage feiern können. Ihr wurde ein neues, geschnitztes Namensschild von Ingo Buschüter gespendet.

    Da Angela Tillmann MdL zu gegen war wurde sie gebeten dieses feierlich zu enthüllen. Dieser Bitte kam sie gerne nach.

    Weiterhin wurden auch langjährige Mitglieder und Gartenfreunde mit Ehrennadeln und Ehrenurkunden vom Kreisverbandsvorsitzenden geehrt.

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  • Einladung zum Nachbarschaftsfest der SPD Mönchengladbach

    Einladung zum Nachbarschaftsfest der SPD Mönchengladbach

    Verbunden mit herzlichen Grüßen von Gülistan Yüksel, MdB lädt die SPD Mönchengladbach zum Nachbarschaftsfest am kommenden Sonntag, den 11. September 2016 in das Parteihaus der SPD (Brucknerallee 126, 41236 Mönchengladbach) einladen.

    Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr und dauert bis etwa 17 Uhr. Für Unterhaltung und das leibliche Wohl ist gesorgt.

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  • Felix Heinrichs, SPD: Etatrede zum Haushalt für das Jahr 2016

    Felix Heinrichs, SPD: Etatrede zum Haushalt für das Jahr 2016

    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Kolleginnen und Kollegen,

    zu meinen absoluten Lieblingszitaten gehört das Wort von Goethe: „Entscheide lieber ungefähr richtig, als genau falsch.“ Jetzt mögen Sie an dieser Stelle vielleicht schmunzeln. Aber lassen Sie mich erklären, warum das Zitat auch auf die Mönchengladbacher Kommunalpolitik zutrifft.

    Ich weiß nicht, ob Seasons wirklich realisiert werden kann. Ich weiß nicht, ob wir endlich beim Raumkonzept weiter kommen und unsinnige Kosten für Klein- und Fremdstandorte reduzieren. Ich weiß nicht, ob wir alle Flüchtlinge dauerhaft integrieren können. Ich weiß nicht, ob der Stadtbetrieb Mönchengladbach ein Erfolg wird. Ich weiß nicht, ob Mönchengladbach wirklich weiter wächst. Ich weiß nicht, ob unsere Kooperation in Mönchengladbach den richtigen Kurs hält.

    Aber liebe Kolleginnen und Kollegen, ich weiß eines mit absoluter Sicherheit: All diejenigen, die sich gegen jede Veränderung stellen und die kleingeistig nach dem alten Schema F verfahren, entscheiden genau falsch!

    Politik braucht Mut und den Willen zur steten Veränderung. Wir haben diesen Willen! Sehr geehrte Damen und Herren,
    lassen Sie mich etwas genauer in den Haushalt 2016 schauen. Welche Perspektiven bietet der Plan für die zukünftige Entwicklung unserer Stadt? Zählt man die Mittel für bürgerschaftliches Engagement, die Förderung von kulturellem und sozialem Engagement zusammen, kommt die stolze Summe von 500.000 Euro zusammen.
    Wir geben eine halbe Millionen Euro aus, um die Initiativen der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt mitzufinanzieren. 500.000 Euro sind dabei nur ein Anschub und die realisierte Summe folglich wesentlich größer. Das ist einmalig in der Geschichte Mönchengladbachs!

    Die Mittel für den Radwegeausbau verdoppeln wir annähernd auf insgesamt 350.000
    Euro. Und wenn an dieser Stelle immer die Kritik kommt, es sei zu wenig, muss man bitte auch genau hinschauen. Alleine für einen neuen Radweg auf der Hohenzollernstraße stehen 320.000 Euro im Haushalt. Wird eine Straße geplant oder überplant, stehen Radwege natürlich mit auf der Agenda. Wir investieren in eine
    neue Radstation, die 2016 ans Netz gehen soll. Wir haben den Masterplan Nahmobilität auf den Weg gebracht. Auch hier gilt: Noch nie wurde für den Radverkehr so viel in unserer Stadt bewegt.

    Mit dem Masterplan Nahmobilität und der Erarbeitung des Nahverkehrsplans haben wir zwei große Bausteine eines Mobilitätskonzepts geschaffen. Wir haben im Juni Maßstäbe für die Schienenverkehrsanbindung im Rat beschlossen und beraten die weiteren Stufen des LKW-Routenkonzepts. Die Strategie der SPD-Fraktion aus dem
    Jahr 2013 geht damit voll auf. Nicht ein großer Verkehrsentwicklungsplan ist der Weg, sondern die schrittweise Erarbeitung von Teilplänen, die nachher ein Gesamtkonzept ergeben. Das Vorrangstraßennetz und das Parkkonzept sind weitere Elemente, die jetzt zügig folgen müssen.

    Die Soziale Stadt Rheydt hat sich als absoluter Glücksfall für Rheydt und für die ganze Stadt entwickelt. Wir untermauern das nicht nur mit warmen Worten, sondern mit weiteren knapp 200.000 Euro für soziale Projekte. Dazu kommen alleine 2016 eine Millionen Euro für Quartiersmanagement und weitere bauliche Maßnahmen. Das ist wichtig für Rheydt und wichtig für die soziale Entwicklung eines zentralen Innenstadtbereichs. Den Bürgerdialog lassen wir nicht ins Leere laufen, sondern packen aktiv mit an. Die gleiche Chance für einen notwendigen Stadtumbau wollen wir dem Gladbacher Norden ebenfalls eröffnen.

    Ich könnte noch viele Punkte mehr nennen: Von der Ortskerngestaltung in Rheindahlen, dem Umbau des Schillerplatzes, der Sanierung des städtischen Wohnungsbestandes, der Sanierung der Schultoiletten bis zu Maßnahmen der Barrierefreiheit und Stärkung des Nahverkehrs – wir stellen mehr Geld ein, um unsere Stadtteile lebenswert zu erhalten. Dabei ist das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz eine zusätzliche Finanzspritze, die wir dringend brauchen können.

    Bei allem gilt das Wort des Kämmerers: Wir brauchen nicht nur Geld für Investitionen, wir brauchen auch die Mitarbeiter in der Verwaltung, die dieses Programm umsetzen können. Da haben Sie Recht Herr Kuckels. Und genau deshalb stellen wir 2016 und 2017 jeweils eine Millionen Euro in den Haushalt, um genau dafür Spielräume zu schaffen.

    Meine Damen und Herren,

    ich bin heute in einer seltenen, besonders freudigen Situation. Ich weiß nicht wie lange es her ist, dass ein Fraktionsvorsitzender in diesem Rat so viele positive Nachrichten in einer Haushaltsrede verkünden konnte. Seit Mitte der 1990er Jahre wurden die Reden immer dunkler, die Perspektiven immer schwieriger und die Spielräume immer enger. Warum aber kann ich heute über einen Haushalt mit einem Volumen von fast einer Milliarden Euro sprechen, in dem wir 10 Millionen Euro für eine lebenswertere Stadt mit gepflegten Plätzen und einladenden Grünanlagen bereit stellen? In dem wir 500.000 Euro für die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement vorhalten? In dem wir Millionen in Stadtteile und die Innenstädte investieren?

    Wir können das, weil wir 2012 eine entscheidende Kehrtwende geschafft haben: Den Beitritt zum Stärkungspakt. Der Haushaltssanierungsplan ist kein Blut-, Schweiß- und Tränenbuch, sondern der Plan zur Modernisierung unserer Stadt. Nicht mehr und nicht weniger schaffen wir seit 2012 und mit frischem Wind seit der letzten Kommunalwahl.

    Durch schrittweise Veränderungen in der Verwaltung, einer hohen Disziplin in der Politik und einem deutlichen Beitrag der Wirtschaft und der Bürgerinnen und Bürger ist es uns gelungen, Luft zum Atmen und Raum für Gestaltung zu schaffen. Dafür gilt mein ausdrücklicher Dank den Verantwortlichen in Rat und Verwaltung, die sich 2012
    auf den Weg gemacht haben und alle diejenigen, die seit dem mit vollem Elan für das Ziel arbeiten. 2012 wurde aber nicht nur der Konsolidierungskurs beschlossen, sondern auch die Grundlage für die vielen Kräne in der Stadt als sichtbares Zeichen des Aufbruchs gelegt.

    Wie bei jedem Plan muss man irgendwann Korrekturen vornehmen. Man erkennt, welche Maßnahmen doch nicht umsetzbar sind und wo sogar noch mehr zu erlösen ist. Die wohl bedeutendste Korrektur ist die Umwandlung der Ziele zur Personaleinsparung. Wir sagen nicht, dass jetzt wieder die Zeit der munteren Stellenmehrung beginnt. Aber wir legen aufgabenkritische Maßstäbe an und verabschieden uns von Pauschalzielen. Wir erkennen unsere Verantwortung für eine leistungsfähige Kommunalverwaltung an und wollen, dass die Stadt ein guter Arbeitgeber ist. Der Dialog mit dem Personalrat ist uns dabei besonders wichtig und ein ernstes Anliegen. An dieser Stelle vielen Dank an Peter Heller und seine Mannschaft!

    Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

    Sie leisten einen großartigen Job! Was Sie möglich machen bei der Flüchtlingsfrage, ist mit Worten alleine kaum zu honorieren. Wir setzen heute ein Zeichen der Wertschätzung. Dankeschön!

    Zum guten politischen Stil gehört es, die eigenen Planungen transparent zu gestalten. Wir halten uns an diesen Grundsatz und haben unseren Haushaltsantrag pünktlich zu Beginn der Beratungen in den Bezirken vorgelegt. Wir sagen, woher das Geld kommen soll, dass wir mehr ausgeben. Deshalb ist es kein Geheimnis, wenn
    ich heute davon spreche, dass wir durch Steuererhöhungen auch notwendige Mehrausgaben finanzieren wollen. 100 Punkte in der Grundsteuer B und 15 Punkte in der Gewerbesteuer machen Investitionen in die Zukunft möglich. Gleichzeitig können wir die Müllgebühren stabil halten. Eine gute Nachricht für alle Haushalte!

    Ein Teil der rund 14 Millionen Euro mehr – das macht übrigens weniger als 1,5
    Prozent des gesamten Haushaltes aus – wird gebraucht, um Risiken aus dem Stärkungspakt abzufedern. Der darüber hinausgehende Teil wird gebraucht, um Mönchengladbach lebenswert zu gestalten. Die Investitionen in Grünflächen, in Straßen und Plätze sind keine Luxusausgaben, sondern nach Jahrzehnten des Sanierungsstaus und des Substanzverzehrs dringend notwendig. Und zur Kritik der IHK an unserer Planung: Wir geben keinesfalls die Konsolidierungsziele auf! Wir durchforsten nach wie vor unsere Verwaltung nach Einsparpotentialen. Wir gehen aufgabenkritisch an Stellen heran. Wir arbeiten intensiv an einer Trendwende in der Sozialkostenentwicklung. Wir müssen aber das eine tun, ohne das andere zu lassen, wenn wir das Versprechen halten wollen, dass wir 2012 gegeben haben: Wir sparen die Stadt nicht kaputt, wir machen sie nachhaltig fit für die Zukunft!

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    man kann dieser Tage keine Rede halten, ohne auf die große Aufgabe der Flüchtlingsunterbringung und -integration einzugehen. Rund 2.500 Menschen, die vor den Zuständen in ihrer Heimat, vor Armut, vor Terror, Krieg, Verfolgung und Gewalt zu uns fliehen, haben in den Mauern der Stadt Mönchengladbach einen sicheren Hafen gefunden. Die Kanzlerin sagt: „Wir schaffen das!“ Als
    Mönchengladbacher Kommunalpolitiker sage ich: „Ja, wir schaffen und wir machen das!“

    Kein Flüchtling in Mönchengladbach muss unter freiem Himmel schlafen. Im Gegenteil, wir schaffen immer mehr ordentliche Unterkünfte. Wir mieten mehr und mehr Wohnungen an. Wir verbessern die Gesundheitsversorgung und die Selbständigkeit durch die Einführung der Gesundheitskarte, wir stärken die Ehrenamtlichen, wir öffnen den Arbeitsmarkt, wir bringen die Integration voran. Es ist noch viel zu tun, aber ich kann nirgendwo erkennen, dass wir in Mönchengladbach mit der Situation nicht fertig würden.

    Ich will nicht blauäugig sein und weise daher auch auf große Aufgaben hin: Flüchtlingskinder müssen wir frühzeitig in die Schulen integrieren und können sie nicht alle dauerhaft an Hauptschulen bündeln. Wir müssen die Integration in den Arbeitsmarkt stärken, wir müssen neuen Wohnraum verteilt in der Stadt schaffen.

    Hier zeigt sich erneut, dass das Land die Kommunen nicht alleine lässt. Gemeinsam haben Land und Bund es möglich gemacht, dass wir ab 2016 pro Flüchtling 10.000
    Euro erhalten, um unsere Aufgaben zu finanzieren. Die Absenkung der
    Härtefallregelung für die Gesundheitskosten von Flüchtlingen von 70.000 auf 35.000
    Euro sind ein weiterer Fortschritt für uns.

    Bei allen Aufgaben die noch vor uns liegen, will ich jetzt schon an die Adresse von Ehrenamtlern und auch an die Adresse der Verantwortlichen in der Verwaltung, hier stellvertretend Frau Schall und Herrn Dr. Fischer sagen: Danke und Respekt für Ihre Leistung!

    Meine Damen und Herren,

    wir haben uns in diesem Jahr viel mit Steinen, Beton und Grünflächen beschäftigt – das stimmt. Wir haben die Organisation der Stadt verändert und damit Grundlagen geschaffen, um nachhaltig besser arbeiten zu können.

    Was ist das Ziel für 2016? Die Menschen, die in den neuen Häusern leben sollen, die Kinder, die hier aufwachsen sollen, die jungen Menschen, die hier studieren oder ihre Ausbildung machen sollen, die Älteren, die sich hier wohlfühlen sollen – sie alle und ihre Bedürfnisse bilden den Schwerpunkt unserer Politik für das Jahr 2016.

    Wir stellen nicht zufällig mehr Geld für soziales Engagement und Quartiersarbeit zur Verfügung. Wir investieren nicht zufällig in die Stadtteile. Eine wachsende Stadt definiert sich nicht nur über neue Gebäude und eine größere Zahl von Einwohnern. Eine wachsende Stadt definiert sich auch über ein gutes Schulangebot, über den sozialen Zusammenhalt und über funktionierende Nachbarschaften und Quartiere. Gerade für uns Sozialdemokraten spielt die Bildungsfrage eine entscheidende Rolle.

    Immer noch werden hunderte Schülerinnen und Schüler von den Gesamtschulen abgewiesen. Immer noch verlassen sieben Prozent der Kinder die Schule ohne Abschluss. Immer noch ist der Lebensweg eines Menschen stark abhängig von der sozialen und wirtschaftlichen Situation der Eltern. 38.000 Leistungsbezieher von Sozialleistungen in der Stadt, darunter alleine ca. 10.000 Kinder, über 100 Mio. Euro für die Kosten der Unterkunft, über 55 Mio. Euro für Hilfen zur Erziehung, diese
    Zahlen und Fakten stehen nicht unverbunden oder zufällig nebeneinander. Sie bedingen sich vielmehr gegenseitig.

    Wenn wir wollen, dass Mönchengladbach eine prosperierende Stadt wird, eine Stadt mit Zukunft, eine Stadt, die den vorsichtigen Wachstumstrend der letzten beiden Jahre verstetigt; wenn wir das wollen, müssen wir bei unserer Jugend anfangen.

    Die Lösung liegt dabei leider nicht ganz so einfach auf der Hand, wie wir es gerne hätten und wie es viele auch propagieren. Eine siebte Gesamtschule wird die Probleme nicht lösen können. Wir wollen vielmehr im System zu schrittweisen Veränderungen kommen, um Kindern gute Bildungschancen zu eröffnen und damit zur qualitativ wachsenden Stadt Mönchengladbach beitragen. Im Kooperationsvertrag haben wir vereinbart, im Dialog mit den Betroffenen – hier denken wir an Schulen, IHK, Kreishandwerkerschaft und viele andere – auf der Grundlage des NRW-Schulkonsens eine zukunftssichere Schulstruktur
    mit Blick auf den Elternwillen in Mönchengladbach zu entwickeln. Wir wollen darauf achten, dass auch außerhalb der Zentren ein angemessenes Angebot an weiterführenden Schulen vorhanden ist. Wir brauchen mehr integrierte Angebote und mehr Ganztag.

    Der Schlüssel liegt nicht in großen Umwälzungen. Der Schlüssel ist die schrittweise Weiterentwicklung hin zu einem Zwei-Säulen-Modell, in dem jedes Kind die bestmöglichen Chancen erhält und nicht nach der vierten Klasse eine Entscheidung über den Lebensweg fällt. Gymnasien auf der einen und integrierte Schulformen auf der anderen Seite bilden zusammen ein attraktives Bildungsangebot, das tragfähig für die Zukunft ist. Wir müssen jetzt definieren, wie die zweite Säule, die integrierten Schulformen miteinander vernetzt und weiterentwickelt werden können. Die Bildungsszene erwartet zu Recht von uns endlich Antworten. Wir werden sie geben.

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    wir brauchen eine Strategie für Bildung und Wachstum für Mönchengladbach. Beides ist eng miteinander verbunden. Beides bedingt sich gegenseitig. Und beides werden wir engagiert, offensiv und innovativ gestalten. 2016 werden wir den Worten konkrete Taten folgen lassen.

    Eine moderne Bildungslandschaft ist auch ein Teil dessen, was wir unter Demografie verstehen. Wenn wir über die wachsende Stadt Mönchengladbach sprechen, wollen wir bauliche und soziale Stadtentwicklung zusammenbringen, wie es in Rheydt bereits praktiziert worden ist. Mit dem hier und heute vorgelegten Antrag wollen wir die Verwaltung in ihrem Anliegen unterstützen, dezernatsübergreifend an dem Themenkomplex zu arbeiten. Wir dürfen dabei eben nicht nur die steingewordenen Wohnträume sehen, sondern müssen uns auf die Menschen konzentrieren, die bereits hier leben und die noch hierhin ziehen sollen. Wir sprechen über Kinderbetreuung, über Freizeitangebote, über intakte Innenstädte, über den sozialen
    Zusammenhalt, über Prävention, über Quartiersentwicklung und über Barrierefreiheit. Deshalb ist es ein gutes Zeichen, dass die beiden Fachleute im
    Verwaltungsvorstand, Frau Schall und Herr Dr. Bonin, hier an einem Strang ziehen. Beide sind auf die eine oder andere Weise neu in Mönchengladbach und beide verbindet dasselbe Ziel.
    Meine Damen und Herren,

    Das Jahr 2015 war politisch ein entscheidendes. Mit der Gründung des Stadtbetriebs Mönchengladbach AöR haben wir einen weitreichenden Beschluss gefasst. Wir verbinden damit die feste Überzeugung, in dieser Organisationsform
    Standortfaktoren wie den Zustand unserer Straßen, wie die Pflege unserer Parks und die Attraktivität unserer Plätze positiv beeinflussen zu können. Und damit das gelingen kann, haben wir intensive Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt, viel über Strukturen gesprochen und Regeln überlegt. 2016 wird das Projekt endlich an den Start gehen. Die Grundlagen sind gelegt, die Mittel stehen bereit und die Mitarbeiter sind motiviert.

    Sie haben alle sicher Verständnis dafür, dass ich einem hier im Raum besonders viel Erfolg für das nächste Jahr wünsche. Lieber Hans-Jürgen Schnaß, du hast in deiner zweieinhalbjährigen Amtszeit als Beigeordneter hier in dieser Stadtverwaltung einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Du hast wichtige Zukunftsthemen wie die innere Organisation der Verwaltung, die Zukunft unserer IT und die Struktur unseres Bürgerservice in kurzer Zeit neu aufgestellt. Dafür gilt dir der ausdrückliche Dank meiner Fraktion. Das wir dich nun an die Spitze der SBMG berufen, zeugt von großem Vertrauen und großem Zutrauen. Mach was draus im Interesse der ganzen Stadt!

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    zum Abschluss will ich mich bei der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr bedanken. Ich will Danke sagen an die Kämmerei und Herrn Kuckels, an die Mitglieder des Verwaltungsvorstandes, an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ich danke den Kollegen der CDU für die konstruktive Zusammenarbeit. Und ich will ganz besonders meiner Fraktion danken. Wir bewältigen gemeinsam ein immenses Pensum in kurzer Zeit und das alles als Ehrenamtler. Umso wichtiger ist es, sich aufeinander verlassen zu können und eine gute Mannschaft im Rücken zu haben. Unser Kurs ist erfolgreich und die Arbeit mit euch macht einfach nur Spaß!

    Vielen Dank, frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr!

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  • „Wachsende Stadt“ – Mönchengladbach erhält eine neue, eine Dezernats übergreifende Verwaltung – Mehrkosten: 1.500.000 Euro jährlich

    „Wachsende Stadt“ – Mönchengladbach erhält eine neue, eine Dezernats übergreifende Verwaltung – Mehrkosten: 1.500.000 Euro jährlich

    Nun können wir Bürger langsam erkennen wofür wir höhere Grundsteuern ab 2016 bezahlen müssen.
    Nachdem MG-heute am 7. Dezember darauf hingewiesen hat, dass es keine nachlesbare Begründung über die bereits beschlossenen Gelder für einige nebulöse, weil nicht nachprüfbare Haushaltstitel auf Wunsch der GroKo gibt, holt diese das nun eiligst nach.
    In einer heute veröffentlichten Presseinformation spricht die CDU/SPD-Mehrheit davon, “ die Ansiedlungs- und Standortpolitik entlang den Leitlinien des Wachstums in den kommenden Jahren fortzuentwickeln und mit einem konzernübergreifenden Kommunikationskonzept Mönchengladbach auch überregional als wachsende, moderne, dynamische und selbstbewusste Großstadt zu positionieren“
    Auf die Mittelbereitstellung in Höhe von 1,5 Millionen Euro jährlich bis 2019 für die Offensive „Wachsende Stadt“ hatten sich CDU und SPD bereits im Rahmen ihrer Haushaltsberatungen verständigt.

    „Unser erstes Ziel muss es derzeit sein, den Aufschwung der Stadt und ihre ungeheure Dynamik abzusichern“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Hans Peter Schlegelmilch.
    „Das Wachstum, das wir derzeit erleben, ist noch lange kein Selbstläufer, insbesondere können wir nicht davon ausgehen, dass die günstige konjunkturelle Entwicklung stabil bleibt. Deshalb investieren wir jetzt in die Rahmenbedingungen: in das Stadtbild, in die Sauberkeit und in eine für Neubürger und Investoren spürbare Serviceoffensive der städtischen Verwaltung.
    Die neue Organisationsstruktur ,Wachsende Stadt’ wird interdisziplinär die Leitlinien für das weitere qualitative Wachstum der Stadt erarbeiten und deren Zieleinhaltung konzernübergreifend sicherstellen.“
    Der Schwerpunkt der neuen Organisationsstruktur soll nach gemeinsamer Beschlusslage von CDU und SPD insbesondere in der operativen Arbeit liegen.
    „Mit akademischen Ausarbeitungen, die dann in Schubladen schlummern, ist weder der Stadt, ihrem Aufschwung noch Politik oder Verwaltung in der jetzigen Situation gedient. Aufgabe der neuen Organisationsstruktur wird es daher sein, gezielt Maßnahmen wie unter anderem Wohnungsbau-Pilotprojekte im Innen- wie im Außenbereich oder Quartiers-Projekte für das Wachstum zu initiieren und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie der Politik auf die Schiene zu setzen“, so Schlegelmilch und Heinrichs.
    Trotz all` dieser “freiwilligen Wohltaten“ einer höchstverschuldeten Kommune läßt es die Düsseldorfer Bezirksregierung zu, dass mit durch Steuererhöhung erzielte Mehreinnahmen nicht Schuldentilgung betrieben wird, sondern zusätzlich Geld in die neue Stadtgesellschaft AöR- “Sauberkeit“ fließen wird.
    Nun ist plötlich genau das möglich, was jahrelang als unmöglich dargestellt wurde.
    Bisheriges Credo der Bez. Regierung und unserer Verwaltung: freiwillige Leitungen können nicht genehmigt werden.
    Mein Eindruck: Beliebigkeit bei vorhandener Stimmenmehrheit.
    Unser Geld wird also nicht investiert sondern es wird konsumiert, d.h. verbraucht.
    Ein etwaiger Nutzen kann nicht dargestellt werden.

    Hier der aktuelle Antrag der Groko als PDF

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  • Flüchtlinge: Unterbringung hat höchste Priorität

    Flüchtlinge: Unterbringung hat höchste Priorität

    Über 2.400 geflüchtete Menschen sind momentan in Mönchengladbach und es werden täglich mehr. Eine Mehrzahl der Flüchtlinge ist in großen Unterkünften untergebracht. „Wenn wir wollen, dass Integration gelingt, müssen wir die Menschen mit Bleibeperspektive schnellstmöglich in normalen Wohnungen verteilt über das Stadtgebiet unterbringen“, sagt der Vorsitzende der SPD-Fraktion Mönchengladbach Felix Heinrichs. „Klar ist, dass wir den hier ankommenden Menschen überhaupt erst einmal ein Dach über dem Kopf bieten müssen. Dies stellen wir in den Unterkünften an der Krall’schen Wiese, dem Neubau in Eicken, Mülfort und weiteren Anlaufstellen sicher. Perspektivisch“, so Heinrichs, „kann das aber keine Dauerlösung sein.“

    Die im Sommer 2015 neu gegründete Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt in der SPD Mönchengladbach hat die Chance zum Dialog genutzt und Felix Heinrichs zum Gedankenaustausch eingeladen. Emrah Bektas, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft, betont: „Wir stimmen mit der Haltung unserer Fraktion völlig überein. Zugewiesene Flüchtlinge, die voraussichtlich in Deutschland bleiben werden, müssen wir nach einer kurzen Zeit in großen Unterkünften möglichst schnell in der Stadt verteilt in Wohnungen unterbringen. In den Stadtvierteln kann der Integrationsprozess erst wirklich gelingen. Hier gibt es soziale Netzwerke, Schulen, Vereine und viele engagierte Ehrenamtler, die einen wertvollen Beitrag leisten. Wir müssen Selbständigkeit und Selbstverantwortung ermöglichen und gleichzeitig Hilfe im Alltag anbieten. Das kann nur in übersichtlichen Gruppen und verteilt auf die Stadt gelingen.“

    „Die Stadt ist bereits jetzt dabei, mehr und mehr Menschen in Wohnungen unterzubringen. Was deutlich wird: Es fehlen geeignete und bezahlbare Wohnungen. Mönchengladbach ist eine wachsende Großstadt, die mehr Menschen anzieht als verliert“, ergänzt Heinrichs.

    Als nächsten Schritt wollen die Mitglieder der AG Migration und Vielfalt mit den ausländischen Vereinen in der Stadt ins Gespräch kommen, um über Unterstützung bei der Integration zu sprechen. Bektas: „Uns geht es um Themen wie den Zugang zum Arbeitsmarkt, die Einbindung in das gesellschaftliche und kulturelle Leben der Stadt und auch die Vermittlung von Werten wie Demokratie, Gleichberechtigung und Toleranz.“

    „Deutschland und Europa können von dem Zustrom an Flüchtlingen profitieren, wenn wir die Fehler der Gastarbeiterpolitik der 1960er und 1970er Jahre nicht wiederholen. Ich bin froh, dass es in der SPD starke Stimmen und helfende Hände für eine echte Integration gibt“, so Heinrichs abschließend.

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  • Gut gemeint – schlecht gemacht – mieser Stil im Hauptausschuss

    Vorweg: Es ist notwendig und richtig, die Strukturen einer Verwaltung den Erfordernissen anzupassen, zu modernisieren.
    Große Entwicklungen innerhalb einer Verwaltung, besonders bei Veränderungen mit großer Tragweite und Mitarbeiterrelevanz, werden in Wirtschaftsunternehmen durch entsprechende Projektgruppen akribisch untersucht, vorbereitet und den zuständigen Gremien final zur Entscheidung vorgelegt.

    Mitarbeiter des Rechenzentrums verfolgen stillschweigend die blamable Sitzung des Hauptausschusses am 16. September 2015
    Mitarbeiter des Rechenzentrums verfolgen stillschweigend die blamable Sitzung des Hauptausschusses am 16. September 2015

    Seit 2012 steht dieses Projekt nun schon im Raum, viel Zeit ist vergangen, ohne dass irgendjemand aus der Mönchengladbacher Verwaltung oder aus dem politischen Raum etwas darüber berichtet hätte.
    Jetzt soll es über Nacht, nach lediglich insgesamt 2 Stunden öffentlicher Diskussion „über die Bühne gezogen“ werden.
    Das Ziel:
    Ausgliederung der städtischen IT-Abteilung und des Rechenzentrums und eine Mitgliedschaft der Stadt Mönchengladbach im kommunalen Zweckverband ITK-Rheinland in Neuss.

     

    Ergebnis des Gutachters, der Fa. B&L, Frankfurt, sie wurde mit der Erarbeitung eines Konzeptes beauftragt:
    Es wird – unter Abwägung der Alternativen – die Bildung eines gemeinsamen Zweckverbandes mit der ITK Rheinland spätestens zum 01.01.2017 empfohlen.
    Also ein pures Outsourcing-Projekt.

    Nun könnte man meinen, der Gutachter hätte den Mitgliedern im Hauptausschuss als zuständiges politisches Gremium alle noch offenen Fragen beantworten können.

    Weit gefehlt, da er dies nicht konnte, der Gutachter benannte viele noch zu klärende Punkte und offene Fragen, beantragten die Mitglieder von Bündnis90/Grüne und DIE LINKE sowie die FDP die Entscheidung um eine Woche zu verschieben.

    Die Parteien hatten die Unterlagen des Gutachters zu spät erhalten, konnten das Ganze nicht ordentlich prüfen und beraten und sahen sich zu einer Entscheidung nicht in der Lage.

    Dem Vorsitzenden des Personalausschusses der Stadt erging es ebenso. Auch er beantragte mehr Zeit um zu einer fundierten Meinungsbildung zu kommen.

    Üblicherweise wird in politischen Gremien solchem Begehren der Fraktionen entsprochen.
    Nicht so im Hauptausschuss der Stadt Mönchengladbach.

    Die Fraktionsvorsitzenden der GroKo, Dr. Hans Peter Schlegelmilch, CDU, und Felix Heinrichs, SPD, verweigerten sich einer besseren Beratung aller Beteiligten und setzten sich mit ihrer dominanten Stimmenmehrheit durch.

    Sie verhinderten damit seriöse Beratungen, nahmen den betroffenen Mitarbeitern der Stadtverwaltung in diesem Stadium des Projektes eine berechtigte Interessenbekundung und sich selbst die theoretische Umkehr.

    Eine Umkehr ist deshalb schier unmöglich, da nach dieser gefällten Entscheidung zur Verhandlung mit dem ITK unverzüglich weitere kostenintensive Aufträge zu vergeben sind um die angestrebten Termine in 2016/2017 einhalten zu können.

    Am Rande zu erwähnen ist: Die Steuerung des Interessenverbandes ITK nach erfolgter Ausgliederung von Mönchengladbacher Personal nach Neuss erfolgt durch eine Geschäftsführung, kontrolliert von einem Aufsichtsrat, dieser wird durch einen Beirat unterstützt.
    Die Stadt Mönchengladbach wird in diese Gremien proportional (politische) Personen entsenden (z.B. den Oberbürgermeister), damit städtische Interessen gewahrt werden.

    Fazit:
    Die Risiken aus dem Projekt sind aktuell niemanden in der Stadtverwaltung und unseren Politikern bekannt.
    Ein Blindflug Ohnegleichen.

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